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Berlin (ots) - Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
(BMWSB) hat heute bekanntgegeben, welche Livemusikspielstätten durch das
Bundesschallschutzprogramm gefördert werden. Das Pilotprogramm unterstützt von
der Jury ausgewählte Musikclubs und Festivals in ganz Deutschland dabei,
wichtige Lärmschutzmaßnahmen umzusetzen und Konfliktlagen in den Kommunen zu
entschärfen.
Hendrik Bollmann , stadtentwicklungspolitischer Sprecher:
"Die enorme Überzeichnung des Bundesschallschutzprogramms zeigt, wie groß der
Bedarf in unseren Städten und Gemeinden ist. Über 16 Millionen Euro beantragter
Förderung stehen weniger als 3 Millionen Euro verfügbaren Mitteln gegenüber. Das
macht deutlich: Mit dem Bundesschallschutzprogramm haben wir genau dort
angesetzt, wo Kulturorte, Anwohnende sowie Städte und Gemeinden konkrete
Unterstützung benötigen.
Schallschutz ist weit mehr als eine technische Frage. Er hilft, Konflikte vor
Ort zu entschärfen, schafft Akzeptanz und sichert die Zukunft von Clubs,
Spielstätten und Festivals. Statt Wohnen und Kultur gegeneinander auszuspielen,
schaffen wir praktische Lösungen.
Besonders erfreulich ist, dass die Projekte aus ganz Deutschland kommen - aus
Großstädten ebenso wie aus kleineren Städten und ländlichen Regionen. Die hohe
Nachfrage bestätigt den Erfolg des Programms. Das Bundesschallschutzprogramm
zeigt, wie gute Stadtentwicklung gelingen kann: indem unterschiedliche
Interessen zusammengebracht und gemeinsame Lösungen ermöglicht werden."
Ruppert Stüwe , zuständiger Berichterstatter:
"Livemusik ist Kultur. Musikclubs und Festivals bringen Menschen zusammen und
schaffen Räume für Kreativität und kulturelle Vielfalt. Gleichzeitig stellen
Lärmkonflikte viele Livemusikstätten vor große Herausforderungen. Ohne wirksamen
Schallschutz sind diese wichtigen Kulturorte oft von Schließungen bedroht. Dem
treten wir mit dem Bundesschallschutzprogramm entgegen. Das Pilotprogramm
leistet einen wichtigen Beitrag, um Livemusikspielstätten zu erhalten."
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