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Düsseldorf. (ots) - Vor der ersten Lesung der Gesundheitsreform im Bundestag hat
das CDU-geführte NRW-Gesundheitsministerium die Sparpläne vom
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für die Krankenhäuser kritisiert.
Das von Minister Karl-Josef Laumann (CDU) geführte Haus beklagt insbesondere das
Vorhaben, Lohnerhöhungen nur noch teilweise zu refinanzieren. "Tarifsteigerungen
und Tariftreue sind gerade im Gesundheitswesen politisch gewollt und notwendig.
Einsparmaßnahmen dürfen nicht zu Lasten des Personals oder der
Versorgungsqualität gehen", erklärte das Landesministerium auf Anfrage des
"Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe). "Die Krankenhäuser müssen auch
künftig in der Lage sein, Tarifsteigerungen für ihre Beschäftigten zu
finanzieren." Auch warnt Laumanns Haus vor zusätzlicher Bürokratie durch eine
Anhebung der Prüfquote seitens des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen.
Dies sei eine "zusätzliche Belastung": "Wir brauchen deutlich bürokratieärmere
und praktikablere Prüfverfahren."
Ksta.de/1297894
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