|
Berlin (ots) - Wirtschaftliche Umbrüche, Klimawandel und Digitalisierung
verändern unser Leben und Arbeiten grundlegend - regional wie deutschlandweit.
Dieser tiefgreifende Strukturwandel beeinflusst auch die Gleichstellung der
Geschlechter. Die Bundesstiftung Gleichstellung bringt daher in ihrem 1.
Strukturwandellabor am 16. und 17. Juni 2026 in Berlin Expert*innen aus
Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Gemeinsam
entwickeln sie geschlechtergerechte und demokratiefördernde Zukunftsszenarien.
Lisi Maier, Direktorin der Bundesstiftung Gleichstellung: "Als Gesellschaft
stehen wir vor großen Herausforderungen, zu denen auch der Strukturwandel zählt.
Deshalb werden soziale Innovationen zunehmend wichtiger. Sie können Arbeits- und
Lebensbedingungen verbessern, gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und
sozialen Frieden sichern. Mit dem Strukturwandellabor schaffen wir einen Raum,
in dem neue Ideen für gleichstellungspolitische Innovationen erarbeitet werden.
Wir gehen den Fragen nach, wie Fördermittel geschlechtergerecht vergeben werden
können oder wie Kommunen, Länder, Bund und europäische Politik
gleichstellungsorientierter zusammenarbeiten."
Die Teilnehmenden des Labors untersuchen die Folgen des Strukturwandels für die
Geschlechterverhältnisse in ehemaligen Braunkohlerevieren und identifizieren
Gleichstellungslücken in Modellregionen wie der Lausitz. Sie beziehen zudem
Megatrends wie den demographischen Wandel ein. Das Strukturwandellabor der
Bundesstiftung Gleichstellung findet als Reihe statt. Den Auftakt bildet die
Veranstaltung am 16. und 17. Juni 2026 in Berlin. Die nicht-öffentlichen Labore
vernetzen Fachleute für Gleichstellung und Strukturwandel aus Kommune, Land,
Bund sowie europäischer Politik und bringen dabei Forschung und Praxis zusammen.
Wissenschaftliche und politische Grundlage der Arbeit im Labor bilden die
Expertise "Geschlechterverhältnisse in Strukturwandelregionen. Wechselwirkungen,
Herausforderungen, gleichstellungspolitische Handlungsansätze" (https://www.bund
esstiftung-gleichstellung.de/publikationen/geschlechterverhaeltnisse-in-struktur
wandelregionen/) von Dr. Virginia Kimey Pflücke sowie die Ergebnisse des
Fachtags "In guter Gesellschaft?! Gleichstellungspolitische Chancen und
Herausforderungen in Strukturwandelregionen" (https://www.bundesstiftung-gleichs
tellung.de/rueckblicke/fachtag-in-guter-gesellschaft-gleichstellungspolitische-c
hancen-und-herausforderungen-in-strukturwandelregionen/) , den die
Bundesstiftung Gleichstellung am 18. und 19. September 2025 veranstaltet hat.
Über die Bundesstiftung Gleichstellung
Die Bundesstiftung Gleichstellung stärkt und fördert als rechtsfähige
bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts die Gleichstellung von
Frauen und Männern in Deutschland. Sie bündelt Kompetenzen in der
Gleichstellungsarbeit und trägt gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und
Politik dazu bei, die Gleichberechtigung der Geschlechter effektiver
durchzusetzen und bestehende Nachteile aus dem Weg zu räumen. Ihre Aufgabe ist
es, Informationen bereitzustellen, die Praxis zu stärken und die Entwicklung
neuer Ideen für Geschlechtergerechtigkeit zu unterstützen. Sie ist darüber
hinaus ein "Offenes Haus für Gleichstellung", in dem gleichstellungspolitische
Initiativen arbeiten und sich vernetzen können.
Pressekontakt:
Bundesstiftung Gleichstellung
Presse, Kommunikation und Veranstaltungen
Karl-Liebknecht-Str. 34
10178 Berlin
Tel.: +49 30 994 0570-24
E-Mail: mailto:presse@bundesstiftung-gleichstellung.de
http://www.bundesstiftung-gleichstellung.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/167012/6295100
OTS: Bundesstiftung Gleichstellung
|