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Mehr SOS-Infos
https://ots.de/fuDJCr
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München (ots) - Es gibt sie: die guten Nachrichten, die positiven Veränderungen
und Aufwärtstrends für Kinder und Familien. In einer Welt, die oft reflexartig
auf das Negative schaut, berichten die SOS-Kinderdörfer in den Good News über
das, was uns aufrichtet.
Mexiko führt ab 2027 eine flächendeckende, kostenlose Gesundheitsversorgung für
Minderjährige und Erwachsene ein. Anders als bisher haben Kinder dann unabhängig
vom Beschäftigungs- und Versicherungsstatus ihrer Eltern in jeder
Gesundheitseinrichtung Anspruch auf Behandlung. Der sogenannte ,Servicio
Universal de Salud', der allgemeine Gesundheitsdienst, soll zudem den Zugang zu
Impfprogrammen und, vor allem in ländlichen Regionen, den Erhalt von
Kindermedikamenten erleichtern.
Bislang war der mexikanische Gesundheitssektor in mehrere öffentliche
Gesundheitsinstitutionen unterteilt, die basierend auf dem Beschäftigungsstatus
und dem Einkommen der Versicherten Dienstleistungen für verschiedene
Bevölkerungsgruppen bereitgestellt haben. Dadurch kam es zwischen den Gruppen,
zum Beispiel zwischen Besserverdienenden und einkommensschwachen Menschen, wie
auch zwischen städtischen und ländlichen Gebieten, zu großer
Versorgungsungleichheit.
Laut UN leben in Mexiko rund 39 Millionen Kinder und Jugendliche. Ihr Zugang zur
Gesundheitsversorgung ist stark verbesserungsbedürftig, insbesondere der von
Kindern, deren Familien von Armut betroffen sind, darunter viele aus der
indigenen Bevölkerung. Zum Beispiel erhalten nur 45 Prozent aller Kleinkinder
unter zwei Jahren ein vollständiges Basis-Impfprogramm. 2023 lag die Zahl der
Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren bei etwa 16 pro 1000 Lebendgeburten
(zum Vergleich: in Deutschland betrifft es vier Kinder von 1000). Neun Prozent
der Vorschulkinder sind anämisch, 38 Prozent der Jugendlichen übergewichtig.
Der ,Servicio Universal de Salud' führt nun die verschiedenen Institutionen zu
einem Netzwerk zusammen, um eine gerechtere Versorgung zu schaffen. Alle Kinder
erhalten einen Gesundheitsausweis, der ihnen den kostenlosen Zugang zu
Grundversorgung und Notfalldiensten sichert. Wenn die Maßnahmen sukzessive
greifen, verbessert das die Lebensqualität von Millionen mexikanischer Kinder,
und damit auch ihren Zugang zu Bildung. Darüber hinaus kann es langfristig auch
ihren Gesundheitsstatus als Erwachsene positiv beeinflussen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Boris Breyer
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 0160 - 984 723 45
E-Mail: mailto:boris.breyer@sos-kd.org
http://www.sos-kinderdoerfer.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/1658/6295179
OTS: SOS-Kinderdörfer weltweit e.V.
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