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Zum Report
https://ots.de/aQp8hc
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Hamburg (ots) - Der "Global Risk Landscape 2026 Report" zeigt: Unsicherheit ist
strukturell geworden und erfordert ein Umdenken in den Governance-Systemen.
Angesichts des rasanten Wandels können Unternehmen nicht länger untätig
abwarten, bis sich die Lage verbessert: Sie müssen bereit sein, entschlossen zu
handeln und kontinuierliche Neubewertungen der Risiken und Entscheidungen
vorzunehmen, auch wenn der weitere Weg ungewiss ist. Der Report stützt sich auf
die Befragung von 500 C-Suite-Executives und zeigt, warum traditionelle
Governance Modelle Unternehmen ausbremsen. Stattdessen fordern die
Studienautorinnen und -autoren eine vernetzte, funktionsübergreifende
Risikoverantwortung, die es Organisationen erlaubt, auch bei unvollständiger
Information sicher zu handeln. Dazu gehören auch eine enge Vernetzung von
Risikomanagement, Compliance und Internem Kontrollsystem sowie eine effektive
Revision.
Die globale Risikolandschaft hat sich grundlegend verändert. Was einst isolierte
Risiken waren, sind heute eng miteinander verflochtene, sich rasch entwickelnde
Bedrohungen, die durch geopolitische Instabilität, technologischen Wandel und
wirtschaftliche Schwankungen noch verstärkt werden. Für Führungskräfte in der
Wirtschaft sind Wandel und Umbrüche nicht mehr die Ausnahme - sie sind zur
Normalität geworden.
Kernergebnisse des Global Risk Landscape 2026:
- Strukturierte Unsicherheit: 80 % der Führungskräfte sagen, die globale
Risikolandschaft sei stärker von Krisen geprägt als zuvor.
- Geopolitische Krisen wirken als Multiplikator, die andere Risiken verstärken.
- Cyber gilt als eines der Risiken, auf das Unternehmen am meisten unvorbereitet
sind.
- 93 % der Führungskräfte sehen Betrug nicht als Top-Risiko und nur 13 %
aktualisieren aktiv Abwehrmaßnahmen gegen KI-gestützten Betrug
Acht von zehn Führungskräften geben an, dass die globale Risikolandschaft
stärker durch Krisen geprägt sei als je zuvor. Zudem nehmen sie eine Zunahme der
Geschwindigkeit wahr, mit der Krisen ihre Organisationen treffen. Trotz
steigender Investitionen in Abwehrmaßnahmen gilt Cyber als das Top-Risiko. 40 %
der Befragten geben an, darauf nicht vorbereitet zu sein. Fast ein Viertel der
CEOs (23 %) sagt sogar, dass ihr Unternehmen zu wenig in Cybersicherheit
investiere.
Schäden durch wirtschaftskriminelle Handlungen erden weithin unterschätzt,
obwohl internationale Krisen das Risiko solche Handlungen deutlich erhöhen: 93 %
der Führungskräfte sehen Fraud nicht als Top-Risiko und nur 13 % aktualisieren
aktiv ihre Abwehrmaßnahmen gegen KI-gestützte Betrugsversuche - ein Rückgang
gegenüber dem Vorjahr.
Markus Brinkmann, Experte für Forensic, Risk & Compliance bei BDO in Deutschland
und Mitautor der Studie, betont: "Risiken tauchen überall auf: geopolitische
Verschiebungen, technologische Disruption, wirtschaftliche Volatilität und
darüber hinaus. Die Geschwindigkeit des Wandels bedeutet, dass Unternehmen nicht
länger am Rand stehen und darauf warten können, dass sich die Lage verbessert:
Sie müssen bereit sein, entschlossen zu handeln und kalkulierte Risiken
einzugehen, selbst wenn der weitere Weg unklar ist."
Betrugsrisiken nehmen zu
Die aktuellen geopolitischen Herausforderungen führen nicht nur zu Volatilität
und Unsicherheit in der Weltwirtschaft, sondern erhöhen auch die
Wahrscheinlichkeit von Betrugsfällen erheblich. Denn Unternehmen agieren in
einem Umfeld, in dem Faktoren wie unterbrochene Lieferketten, geopolitische
Spannungen, der Klimawandel und sich wandelnde regulatorische Anforderungen dazu
führen, dass Risiken schwerer vorhersehbar und schwieriger konsequent zu
überwachen sind. Markus Brinkmann warnt: "Unternehmen setzen auf immer
komplexere Systeme und digitale Prozesse, die zusätzliche Sicherheitslücken
schaffen können, wenn die Governance nicht Schritt hält." In einem volatilen
Umfeld sollten Unternehmen daher kontinuierlich Risiken identifizieren und neu
bewerten, da sich Bedrohungen sehr schnell entwickeln können. "Dies ist
insbesondere vor dem Hintergrund zu sehen, dass Betrugstaktiken immer
raffinierter und technologiegetriebener werden", erklärt Markus Brinkmann.
Zum Global Risk Landscape Report 2026: https://www.bdo.de/getmedia/b0dcf0bf-48a7
-4c05-927c-e4fcd95836e5/BDO_GRL26_GERMANY.pdf
Über den Report
Der "Global Risk Landscape 2026 Report" untersucht, wie Unternehmen auf neue
Realitäten reagieren können und wie sie ihr Verständnis von Risiken und ihr
Verhalten entsprechend neu überdenken. Der Report basiert auf einer Umfrage
unter 500 Führungskräften aus Unternehmen verschiedener Branchen weltweit,
darunter Finanzdienstleistungen, Energie und Versorgung, Gesundheitswesen und
Biowissenschaften, Fertigung sowie Private Equity. Alle Unternehmen beschäftigen
mindestens 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielten einen Jahresumsatz
von mindestens 100 Millionen US-Dollar. Die Befragungen fanden zwischen Dezember
2025 und Januar 2026 statt.
Pressekontakt:
BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Sebastian von Sobbe
Head of Corporate Communications
Telefon: +49 40 30293-903
mailto:presse@bdo.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/44014/6295204
OTS: BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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