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München (ots) - Das Bedürfnis der Menschen in Deutschland nach finanzieller
Absicherung ist hoch. Doch: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft eine große
Lücke. Das zeigt der aktuelle LV 1871 Resilienz-Check. Ein reaktives
Vorsorge-Verhalten gefährdet die finanzielle Stabilität.
Globale Krisen verändern das Sicherheitsgefühl der Menschen in Deutschland
nachhaltig: 49 Prozent der Bevölkerung geben an, dass ihr Bedürfnis nach
finanzieller Sicherheit im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Gleichzeitig
fühlen sich 52 Prozent der Menschen schlecht oder nur mittelmäßig vor
unerwarteten Lebensereignissen abgesichert. Das ist das Ergebnis des
repräsentativen LV 1871 Resilienz-Checks.
Hohes Sicherheitsbedürfnis trifft auf lückenhaften Schutz
Die Umfrage zeichnet ein klares Bild: Krisen wie geopolitische Konflikte, Krieg
oder die wirtschaftliche Lage haben das Sicherheitsbedürfnis in Deutschland
messbar verschärft. Für 19 Prozent der Befragten ist das Bedürfnis nach
finanzieller Sicherheit im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen, für weitere 30
Prozent ist es "eher gestiegen".
Der Wunsch nach Absicherung ist vorhanden, die Realität sieht jedoch anders aus.
52 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich bei unerwarteten
Lebensereignissen wie Krankheit und Tod schlecht (16 Prozent) oder nur
mittelmäßig (36 Prozent) geschützt. Lediglich elf Prozent der Bevölkerung
bezeichnen ihren Schutz als sehr gut oder ausgezeichnet.
"Ein gestiegenes Sicherheitsbedürfnis führt nicht automatisch zu besserer
Vorsorge", sagt Dr. Klaus Math, Vorstand der LV 1871. "Genau hier kann moderne
Beratung ansetzen. Finanzielle Resilienz schafft die Basis, um auch in
unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben und krisenhafte Lebensereignisse
besser bewältigen zu können."
Reaktive Vorsorge: Krankheit und Todesfälle im Umfeld dominieren
Aufschlussreich ist die Analyse der Lebensereignisse, die als Auslöser für den
Entschluss zur Absicherung wirken. Das mit Abstand stärkste Motiv ist ein
Schockerlebnis: 29 Prozent der Menschen in Deutschland nennen den Tod oder eine
schwere Krankheit im nahen Umfeld als stärkste Trigger, um sich um finanzielle
Absicherung zu kümmern. Positive Lebensereignisse spielen eine deutlich
geringere Rolle: Heirat oder eingetragene Partnerschaft motivieren lediglich 10
Prozent, die Geburt oder Adoption eines Kindes 13 Prozent. Der Kauf einer
Immobilie veranlasst immerhin 20 Prozent der Befragten, sich für eine
Absicherung zu entscheiden.
"Wenn erst ein negatives Ereignis eintreten muss, damit wir uns mit
Absicherungslösungen beschäftigen, agieren wir reaktiv und sind nicht
resilient", hält Dr. Klaus Math fest. "Wir sollten finanzielle Absicherung
vielmehr als Teil einer selbst bestimmten Lebensplanung etablieren, die sich mit
positiven Meilensteinen verbinden lässt."
Über die Studie
Der LV 1871 Resilienz-Check basiert auf einer repräsentativen Online-Befragung,
die von YouGov durchgeführt wurde. Im April 2026 wurden insgesamt 2.047 Personen
befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18
Jahren. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und
gewichtet.
Pressekontakt:
Julia Hauptmann, Pressesprecherin, 089 / 55167 - 468,
mailto:julia.hauptmann@lv1871.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/63097/6295422
OTS: Lebensversicherung von 1871 a.G.
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