|
Stuttgart (ots) - Die Doppelbewerbung war von einem robusten Online-Auftritt
Mesaroschs vorbereitet worden, in dem sich dieser vom Landesvorstand mit den
Worten "Wir werden seit Jahren verarscht" abgegrenzt hatte. Am Ende trat der
Sigmaringer Revoluzzer gemeinsam mit der Mannheimer Bundestagsabgeordneten
Cademartori an, die selbst im Vorstand sitzt. Ein gelungener Brückenschlag: Die
38-jährige Bundestagsabgeordnete und ihr 35-jähriger früherer Kollege entstammen
unterschiedlichen Parteiflügeln und sprachen damit offenbar lagerübergreifend
Parteifreunde an. Die Breite ihrer Anhängerschaft ist für die designierte neue
Doppelspitze aber auch eine Herausforderung. Cademartori und Mesarosch wollen
ihre unterschiedlichen Hintergründe für die Partei fruchtbar machen. Ob sie sich
auf genügend inhaltliche Schnittmengen einigen können, um den Südwest-Genossen
ein originäres Profil zu geben, ist offen. Hier müssen die beiden nun liefern.
Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Frank Schwaibold
Telefon: 0711 / 7205 - 7110
cvd@stn.zgs.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/39937/6295774
OTS: Stuttgarter Nachrichten
|