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Frankfurt (ots) - Das G7-Treffen ist zu einem Club der Schmeichler geworden.
Statt gemeinsame Probleme zu besprechen oder gar zu lösen, überhäufen die
Verantwortlichen der G6 US-Präsident Donald Trump mit Komplimenten. Und
schlucken dessen zahlreiche Beleidigungen aus den vergangenen Wochen runter.
Außerdem tun sie so, als ob sie damit zufrieden wären, dass die G7 weitere
Sanktionen gegen Russland und gegen dessen Angriffskrieg erwägen. Sie verzichten
auch darauf, den selbsternannten Dealmaker daran zu erinnern, dass er den Krieg
gegen die Ukraine längst hatte beenden wollen. Immerhin verhindern sie so, dass
Trump nicht verärgert abreist, sondern auf Einladung des französischen
Präsidenten Emmanuel Macron vom Tagungsort Evian zu einem Abendessen im Schloss
Versailles fliegt. Das Kalkül ist klar: Sie hoffen, dass die gute Stimmung bis
zum Nato-Treffen in drei Wochen hält und Washington das Bündnis nicht weiter
schwächt. Diese Art der Politik ist kläglich und zum Fremdschämen.
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