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Amerdingen (ots) - Genau 126.672 bifaziale Hochleistungsmodule erzeugen künftig
sauberen Strom auf einer Fläche nordöstlich der Gemeinde Amerdingen rund um das
Gut Sternbach. Mit einer installierten Leistung von rund 76 Megawattpeak auf
etwa 51 Hektar zählt der Photovoltaikpark zu den leistungsstärksten Projekten
der Region.
Am 18. Juni wurde der Solarpark im Landkreis Donau-Ries feierlich in Betrieb
genommen. MaxSolar realisierte das Projekt als Bau- und langfristiger
Betriebspartner. Initiiert und entwickelt wurde es von Camilla Prinzessin zu
Sayn-Wittgenstein-Berleburg auf eigenen Flächen, der Betrieb erfolgt
partnerschaftlich gemeinsam mit MaxSolar.
Zahlreiche Gäste nahmen an der Einweihung teil, darunter der
Bundestagsabgeordnete Christoph Schmid (SPD), der Parlamentarische
Geschäftsführer der CSU im Deutschen Bundestag, Dr. Reinhard Brandl, Michael
Dinkelmeier (Landrat des Landkreises Donau-Ries), Xaver Berchtenbreiter
(Bürgermeister von Amerdingen), Harald Wiedenmann (Zweiter Bürgermeister),
Stephan Herreiner (Erster Bürgermeister von Bissingen) sowie David Wittner
(Oberbürgermeister von Nördlingen). Ebenfalls anwesend waren Dr. Stephan Rauh,
Vorstandsmitglied im Landesverband Erneuerbare Energien Bayern (LEE Bayern),
Bernd Kerscher (Solarverband Bayern), Fred Oechsle vom zuständigen Netzbetreiber
NetzeBW sowie weitere Stimmen aus Kommunalpolitik, Verbänden und beteiligten
Unternehmen. Vertreterinnen und Vertreter würdigten vor Ort den gemeinsamen
Projekterfolg.
Von der Idee zum Großprojekt
Die Entwicklung des Solarparks begann Anfang 2022. Anders als bei vielen
vergleichbaren Vorhaben entschied sich Prinzessin Wittgenstein bewusst gegen
eine reine Verpachtung der Flächen. Stattdessen initiierte sie das Projekt
selbst und übernahm die Verantwortung für dessen Entwicklung.
"Wir wollten dieses Projekt nicht einfach aus der Hand geben", sagte Prinzessin
Wittgenstein bei der Eröffnung. "Wir leben hier, wir wirtschaften hier und wir
fühlen uns dieser Gemeinde eng verbunden. Unser Ziel war es von Anfang an,
möglichst viel Wertschöpfung in der Region zu halten."
Die Gemeinde Amerdingen unterstützte das Vorhaben von Beginn an. Bürgermeister
Berchtenbreiter, Gemeinderat und Verwaltung begleiteten die Entwicklung
konstruktiv und schufen die Voraussetzungen für eine zielgerichtete Umsetzung.
MaxSolar beteiligte sich als Partner an dem Projekt und übernahm die bauliche
Umsetzung des Solarparks. "Für uns war entscheidend, einen Partner zu finden,
der unsere Werte teilt, langfristig denkt und die besondere Bedeutung dieses
Projekts für den Standort versteht. Mit MaxSolar haben wir genau diesen Partner
gefunden", betonte Prinzessin Wittgenstein.
Das Projekt setzt vollständig auf ein marktorientiertes Geschäftsmodell: Rund 70
Prozent der Stromproduktion werden über langfristige Power Purchase Agreements
(PPA) vermarktet, die übrigen Mengen über die Direktvermarktung. Auf eine
Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird bewusst verzichtet.
Die Stromerzeugung erfolgt damit unabhängig von staatlicher Unterstützung.
Damit steht der Solarpark Amerdingen exemplarisch für eine neue Generation
wirtschaftlich tragfähiger Erneuerbare Energienprojekte, die ohne staatliche
Förderung auskommen und zugleich zur Preisstabilität und Versorgungssicherheit
beitragen. Zudem stärkt das Projekt die regionale Wertschöpfung durch eine
finanzielle Beteiligung der Gemeinde Amerdingen.
Auch ökologisch setzt der Solarpark, der rechnerisch rund 23.500 Haushalte mit
erneuerbarem Strom versorgen und jährlich etwa 29.600 Tonnen CO2 vermeiden kann,
klare Akzente. Neben der Einsaat autochthonen Saatguts wurden naturnahe
Waldränder entwickelt, mehrreihige Heckenstrukturen angelegt und externe
Ausgleichsflächen zum Schutz bodenbrütender Vogelarten geschaffen.
"Amerdingen zeigt, dass große Photovoltaikprojekte besonders wirksam sind, wenn
sie effizient geplant und marktbasiert umgesetzt werden", sagt Christoph
Strasser, Geschäftsführer der MaxSolar GmbH. "Industrie, Kommunen und
Verbraucher brauchen heute wettbewerbsfähige und bezahlbare Lösungen. Projekte
wie dieses leisten dazu einen konkreten Beitrag und stärken zugleich die
Region."
Aus Sicht von Bürgermeister Berchtenbreiter ist der Solarpark "nicht nur eine
Investition in die moderne Energieerzeugung, sondern auch eine Investition in
die Zukunft der Gemeinde. Er zeigt, dass unsere Gemeinde bereit ist,
Verantwortung für die kommende Generation zu übernehmen und aktiv an einer
nachhaltigen Energieerzeugung mitzuwirken.
Über MaxSolar GmbH:
Als ganzheitlicher Infrastrukturentwickler und Betreiber decken wir die gesamte
Wertschöpfungskette der neuen Energiewirtschaft ab. Mit Erneuerbaren Energien,
flexiblen Speicherlösungen und regionalen Wärme- und Mobilitätskonzepten stärken
wir die Resilienz der Versorgung und Wettbewerbsfähigkeit von Industrie-,
Techunternehmen sowie Kommunen.nZudem bietet MaxSolar Power Purchase Agreements
(PPAs) für eine langfristige und planbare Versorgung mit grünem Strom. Mit einer
Projektpipeline von 6,1 Gigawatt und sechs Standorten in Deutschland ist
MaxSolar sowohl regional als auch national aktiv.
Über Camilla Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg
Prinzessin Wittgenstein führt in Amerdingen einen land- und
forstwirtschaftlichen Betrieb. Neben der verantwortungsvollen Bewirtschaftung
und Entwicklung ihrer Liegenschaften initiiert und entwickelt sie Projekte im
Bereich der Erneuerbaren Energien. Im Mittelpunkt stehen dabei regionale
Wertschöpfung, ökologische Verantwortung und eine langfristige Perspektive für
den Standort.
Pressekontakt:
Anastasia Segovia Astorga
Leitung Energiepolitik
Tel: +49 (0)151 18938015
E-Mail: mailto:anastasia.segovia@maxsolar.de
http://www.maxsolar.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/170503/6297738
OTS: MaxSolar GmbH
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