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Bonn (ots) - Zum heutigen Weltflüchtlingstag (20. Juni) warnt die
UNO-Flüchtlingshilfe vor einer dramatischen Finanzierungskrise der humanitären
Hilfe. Millionen geflüchtete Menschen verlieren weltweit den Zugang zu
lebenswichtiger Unterstützung, weil Hilfsprogramme gekürzt oder eingestellt
werden.
2025 standen dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) nur 3,5 Milliarden US-Dollar
zur Verfügung - so wenig wie vor zehn Jahren. Inzwischen hat sich die Zahl der
Geflüchteten weltweit jedoch nahezu verdoppelt. Für 2026 plant der UNHCR mit
einem Budget von 8,5 Milliarden US-Dollar - rund 20 Prozent weniger als im
Vorjahr. Nicht weil der Bedarf gesunken wäre, sondern weil die Finanzierung
fehlt. Die Folge: Viele Flüchtlinge können nicht mehr ausreichend versorgt
werden.
Die Finanzierungsnotlage fällt in ein bedeutendes Jubiläumsjahr: Vor 75 Jahren
gab sich die Weltgemeinschaft mit der Genfer Flüchtlingskonvention verbindliche
Regeln zum Schutz von Geflüchteten. Dieses Recht darf heute nicht an fehlenden
Mitteln scheitern. Die UNO-Flüchtlingshilfe ruft zu mehr Spenden und
zivilgesellschaftlichem Engagement für Geflüchtete auf.
Pressekontakt:
Marius Tünte, Tel. 0228-90 90 86-47,
mailto:marius.tuente@uno-fluechtlingshilfe.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/63012/6298267
OTS: UNO-Flüchtlingshilfe e.V.
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