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Frankfurt (ots) - Was ist schön? Wie werden wir morgen leben? Und was bedeutet
das für die Schönheitspflege der Zukunft? Die aktuelle Studie "Transforming
Beauty" im Auftrag des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel taucht
ein in die aktuellen Trends der Kosmetik und offenbart, was Schönheitspflege
heute und in Zukunft wirklich leistet.
Schönheits- und Körperpflege bewegt sich heute zwischen starken Gegensätzen:
Künstlich erzeugte Idealbilder treffen auf den Wunsch nach mehr Natürlichkeit,
Selbstdarstellung auf nachweisbare Wirkung und schnelle Beauty-Shortcuts auf
langfristige Vorsorge. Trends und gegenläufige Entwicklungen erzeugen hierbei
starke Dynamiken und lassen Neues entstehen. Hier setzt die von The
Future:Project durchgeführte Trendstudie "Transforming Beauty" an und
analysiert, wie sich Bedürfnisse, Lebensstile und Produktangebote entwickeln.
Die Studie zeigt auch: Schönheitspflege wird zum Stabilitätsanker für die
Menschen, um die Anforderungen des Alltags zu bewältigen.
Dynamik 1: zwischen Hyperästhetik und Ganzheitlichkeit
Künstliche Intelligenz, Filter und perfekt inszenierte Gesichter setzen neue
Maßstäbe - und erzeugen auf der anderen Seite viel Druck. Gleichzeitig wächst
der Wunsch nach Pflege, die sich gut anfühlt, natürlich ist und die Gesundheit
stärkt. Körperpflege ist damit Teil einer umfassenden Selbstfürsorge, die den
gesamten Körper und Geist miteinbezieht. Haut, Haare, Hormone - Lebensphasen
werden stärker zusammengedacht.
Dynamik 2: zwischen Selbstinszenierung und Funktionalität
Schönheit ist heute vielfältig: Make-up, Duft und Pflege lösen sich immer
stärker von klassischen Geschlechterbildern. Entscheidend ist, ob ein Produkt
zum Menschen, zur Haut und zum Lebensstil passt. Gleichzeitig achten
Verbraucherinnen und Verbraucher stärker darauf, was in Kosmetik steckt und was
sie tatsächlich bewirkt. Inhaltsstoffe, wissenschaftliche Belege und
transparente Versprechen gewinnen an Bedeutung. Beauty-Produkte sollen konkrete
Probleme lösen und so im Alltag entlasten.
Dynamik3: zwischen Mühelosigkeit und Prävention
Neben schnellen Lösungen wie Filtern, Fillern oder Abnehmspritzen wächst das
Interesse an Prävention. Menschen möchten nicht erst reagieren, wenn Haut, Haare
oder Zähne sichtbar altern, sondern vorsorgen. Schönheitspflege rückt damit
näher an Gesundheit heran und wird schon früh mitgedacht. Anti-Aging wird zum
Lebensprojekt und beginnt bereits in der Jugend. Das Ziel: Weg vom schnellen
Boost, hin zur dauerhaften Prävention, in der gesunder Schlaf, Sonnencreme und
individuelle Pflege-Routinen für einen verlangsamten Alterungsprozess sorgen.
Die Zukunft: Schönheitspflege entlastet von der Komplexität des Alltags
Für die Zukunft zeichnet "Transforming Beauty" ein Bild von Schönheitspflege,
die immer genauer zum Leben der Menschen passt. Produkte werden künftig noch
stärker auf persönliche Daten, Hautzustand, Stresslevel, Hormone, Schlaf oder
Mikrobiom eingehen und passende Lösungen anbieten. Das Badezimmer wird damit
nicht nur voller Hightech, sondern auch persönlicher. Entscheidend bleibt jedoch
der menschliche Nutzen.
Pflege soll helfen, sich im eigenen Körper wohlzufühlen, den Alltag besser zu
bewältigen und mit mehr Selbstvertrauen aufzutreten. Schönheit wird damit
weniger ein starres Ideal. Sie wird zu einem Zusammenspiel aus Individualität,
Aussehen, Wohlbefinden, Gesundheit, Haltung und Lebensqualität. Oder einfacher
gesagt: Die Schönheitspflege der Zukunft fragt nicht nur, wie jemand aussieht,
sondern was Menschen konkret brauchen, um sich gut, gesund und selbstbestimmt zu
fühlen.
"Schönheitspflege gibt Menschen in einem stressigen Alltag etwas sehr Konkretes:
Wirksamkeit, Wohlbefinden und das gute Gefühl, sich und den eigenen Körper zu
stärken", sagt Dr. Anika Burkard, Bereichsleiterin des Kompetenzpartners
Schönheitspflege im IKW.
Mehr Informationen zur aktuellen Trendstudie "Transforming Beauty" gibt es
unter: IKW: Transforming Beauty
(https://www.ikw.org/schoenheitspflege/services/studien/transforming-beauty)
Pressekontakt:
Karen Kumposcht
Bereichsleiterin Kommunikation und IT
Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.
Mainzer Landstraße 55, 60329 Frankfurt am Main
T +49.69.2556-1331 / F +49.69.237631 / mailto:kkumposcht@ikw.org /
http://www.ikw.org / http://www.linkedin.com/company/ikw
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/51480/6299312
OTS: Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW)
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