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Berlin (ots) - Heute hat die Rentenkommission ihre Reformvorschläge an die
Bundesregierung übergeben. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des
Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, plädiert für eine zügige Umsetzung:
"Die Bundesregierung sollte die Vorschläge der Rentenkommission jetzt
schnellstens umsetzen. Uns ist dabei vollkommen bewusst, dass nicht alle
Lösungen aus Arbeitgebersicht ideal sind, aus Arbeitnehmersicht ebenso wenig.
Aber lange Debatten über einzelne Komponenten würden am Ende nur dazu führen,
dass das Zeitfenster für Reformen verpasst wird. Deshalb gilt: Lieber ein guter
Kompromiss als gar keine Reform.
Richtig und wichtig ist, in die Altersversorgung nun verpflichtend
kapitalgedeckte Elemente einzubauen. Problematisch ist jedoch, dass diese über
zusätzliche Beiträge finanziert werden sollen. Das Baugewerbe ist hier längst
vorangegangen, mit einer eigenen tarifvertraglichen, kapitalgedeckten
Altersvorsorge, für die wir als Arbeitgeber ab 2028 bundeseinheitlich 3,2
Prozent zusätzlich zum Bruttolohn aufwenden.
Branchen, die bereits eigene kapitalgedeckte Altersvorsorgesysteme aufgebaut
haben, dürfen jetzt nicht dafür bestraft werden, dass sie Vorreiter waren.
Unsere Zusatzversorgung gibt es schon seit 1957. Bei den gesetzlichen Regelungen
für die neuen kapitalgedeckten Rentenelemente müssen deshalb
Anrechnungsmöglichkeiten vorgesehen werden."
Pressekontakt:
Iris Rabe
Leiterin Abteilung Kommunikation und Presse
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstr. 55-58
10117 Berlin
Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420
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OTS: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe
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