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Heidelberg (ots) - Schwarz-Rot hat einen Lauf: Wie zuletzt die Rentenkommission,
hat jetzt auch die Kommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt"
gleich ein ganzes Bündel an sinnvollen Maßnahmen geschnürt. Denn die Experten
nehmen beim Kinderschutz die gesamte Gesellschaft in die Pflicht.
Erstens die Plattformen, indem sie diese endlich verpflichten wollen,
funktionierende Altersprüfungen einzurichten. Zweitens die Schulen, die durch
Maßnahmen wie ein "KI-Seepferdchen" zur Medienbildung gezwungen würden. Drittens
die Behörden, durch niederschwellige Angebote wie eine Online-Polizeiwache für
Kinder gegen Cybermobbing. Und Viertens: die Eltern. Diese sollen nach Willen
der Experten ab der Geburt des Kindes durch Aufklärungs- und Förderangebote
sensibilisiert werden.
Die Vorschläge der Kommission sind gerade deshalb so gelungen, weil sie Kindern
und Jugendlichen ein generelles Recht auf Teilhabe im digitalen Raum einräumen.
Aber auch ein Recht, auf diesen vorbereitet zu werden. Laut der Wissenschaftler
sollte damit ab dem dritten Lebensjahr begonnen werden. Schwarz-Rot wäre gut
beraten, die Maßnahmen umsetzen - um unsere Kinder zu wappnen.
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Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
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