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Karlsruhe (ots) - Die Hitzewelle hat Deutschland fest im Griff, für das
Wochenende sind Temperaturen bis 40 Grad vorhergesagt. Wer dann im Büro oder
Homeoffice arbeitet, merkt schnell: Mehr kühlen hilft oft nicht, sondern klüger
kühlen. Stefan Mink, Rechenzentrumsexperte beim Cloud- und Hosting-Anbieter
IONOS, kennt das Problem aus dem Alltag. In den 13 deutschen Rechenzentren des
Unternehmens laufen tausende Server rund um die Uhr. Wärme, die sich nicht
zuverlässig abführen lässt, gefährdet die Stabilität der gesamten Infrastruktur.
Seine Tipps lassen sich auch auf normale Büros übertragen.
Warme und kühle Luft trennen: In Rechenzentren werden Luftströme so geführt,
dass sich Kalt- und Warmluft nicht vermischen. Im Büro heißt das: Türen zu
kühlen Räumen schließen, Sonneneinstrahlung konsequent abschirmen und darauf
achten, dass Ventilatoren keine warme Luft zurück in den Arbeitsbereich blasen.
Gezielt kühlen statt den ganzen Raum: Im Rechenzentrum gelangt die Kälte genau
dorthin, wo die Last entsteht - also direkt an die Hardware. Im Büro
funktioniert dasselbe Prinzip: Ein Ventilator am Arbeitsplatz ist oft wirksamer
als der Versuch, den gesamten Raum herunterzukühlen.
Kühle Außenluft nutzen: Freiluftkühlung ist im Rechenzentrum ein etablierter
Effizienzhebel. Übertragen auf den Büroalltag heißt das: morgens früh und nachts
lüften, tagsüber Fenster geschlossen halten und die Wärme so lange wie möglich
draußen lassen.
Sonnenwärme erst gar nicht reinlassen: Rechenzentren sind baulich so ausgelegt,
dass möglichst wenig Wärme eindringt. Im Büro helfen geschlossene Jalousien auf
der Sonnenseite und verschattete Arbeitsplätze - einfach, aber wirkungsvoll.
Geräte ausschalten, die nicht gebraucht werden: Im Rechenzentrum gilt jedes
Gerät als potenzielle Wärmequelle. Deshalb läuft nur die Hardware, die wirklich
benötigt wird. Im Büroalltag bedeutet das: Monitore, Drucker, Ladegeräte und
Stand-by-Geräte konsequent ausschalten - und alte Leuchtmittel durch LED
ersetzen.
Regeln festlegen, bevor die Hitze kommt: Rechenzentren sind auf
Extremsituationen vorbereitet, mit klaren Abläufen, die im Ernstfall greifen.
Für Unternehmen lohnt es sich, dasselbe zu tun: Lüftungszeiten,
Verschattungsregeln und ein einfaches Gerätemanagement vorab festlegen, statt
bei der nächsten Hitzewelle improvisieren zu müssen.
Wer im Sommer im Büro "cool bleiben" will, muss nicht gleich ein Rechenzentrum
bauen. Wer aber - ähnlich wie im Rechenzentrum - Luftströme sauber führt,
Wärmequellen reduziert und gezielt kühlt, wo es nötig ist, behält auch bei 40
Grad einen kühlen Kopf.
IONOS betreibt 13 Rechenzentren in Deutschland und elf weitere in Europa mit 100
% erneuerbarer Energie. Die Rechenzentren werden regelmäßig staatlich geprüft
und zertifiziert - inklusive C5-Testat, ISO 27001 und BSI
IT-Grundschutz-Zertifizierung.
Pressekontakt:
Thilo Haertel
mailto:press@ionos.com
Telefon 0721/50958248
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/160685/6302236
OTS: IONOS SE
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