|
Bonn (ots) - Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ruft die
UNO-Flüchtlingshilfe zu Spenden für die betroffenen Menschen auf. Die starken
Beben mit einer Stärke von 7,1 und 7,5 zerstörten Häuser und verwüsteten ganze
Gemeinden im Hauptstadtbezirk Caracas und verschiedenen Bundesstaaten. Viele
Familien haben Angehörige und ihr Zuhause verloren und benötigen jetzt dringend
sichere Notunterkünfte, medizinische Versorgung und lebenswichtige Hilfsgüter.
"Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Venezuela, die durch das Erdbeben von
einem Moment auf den anderen alles verloren haben. In dieser schwierigen
Situation dürfen sie nicht allein gelassen werden. Wir stehen solidarisch an
ihrer Seite und unterstützen die humanitäre Hilfe vor Ort", sagt Mark
Ankerstein, Nationaler Direktor der UNO-Flüchtlingshilfe. Für die unmittelbare
Katastrophenhilfe stellt die Organisation 300.000 Euro zur Verfügung, weitere
Unterstützung ist dringend notwendig.
Spendenkonto der UNO-Flüchtlingshilfe
IBAN: DE78 3705 0198 0020 0088 50
BIC: COLSDE33
Stichwort: Erdbeben Venezuela
Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) ist vor Ort, um die am stärksten gefährdeten
Menschen zu identifizieren und zu schützen, und ist bereit, im Verlauf der Krise
lebensrettende Unterkünfte, grundlegende Nothilfe und Schutzmaßnahmen
auszuweiten. Venezuela zählt weiterhin zu den größten Vertreibungskrisen
weltweit. Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner haben in den vergangenen
Jahren ihre Heimat verlassen, während viele Menschen im Land unter schwierigen
wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen leben. Was als wirtschaftliche Krise
begann, ist längst zu einem komplexen humanitären Notfall geworden. Aktuell
leben rund 7,9 Millionen Venezolaner*innen außerhalb ihres Landes.
Pressekontakt:
Marius Tünte, Tel. 0228-90 90 86-47,
mailto:marius.tuente@uno-fluechtlingshilfe.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/63012/6302288
OTS: UNO-Flüchtlingshilfe e.V.
|