|
Berlin (ots) - Zwei schwere Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 haben am
Mittwochabend in Venezuela viele Menschenleben gefordert und massive Schäden
verursacht. "Es passiert selten, dass zwei Erdbeben dieser Stärke binnen weniger
Sekunden aufeinander folgen. Ihre zerstörerische Kraft ist gewaltig und es ist
nicht auszuschließen, dass weitere starke Erdbeben folgen", sagt Martin Keßler,
Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. "Wir bedauern zutiefst den Verlust vieler
Menschenleben und setzen uns dafür ein, den Betroffenen der Erdbeben schnell zu
helfen. Ein Team ist auf dem Weg in die betroffene Region." Das evangelische
Hilfswerk stellt 100.000 Euro für Soforthilfe zur Verfügung und ruft dringend zu
Spenden auf.
Das Epizentrum der Erdbeben lag rund 150 Kilometer westlich der Hauptstadt
Caracas und hat dicht besiedelte Bergregionen erschüttert. Vor allem die
Bundesstaaten Carabobo, La Guaira, Miranda und Aragua sind betroffen. Auch in
Caracas sind zahlreiche Gebäude zerstört worden. "Wir gehen derzeit von einer
hohen Opferzahl aus und von vielen Menschen, die noch unter den Trümmern
verschüttet sind. Mehrstöckige Hochhäuser sind durch die Wucht beider Erdbeben
zusammengefallen", sagt Martin Keßler. Aus vielen Regionen liegen noch keine
verlässlichen Informationen vor, weshalb das gesamte Ausmaß bisher nur geschätzt
werden kann. Die venezolanische Regierung hat den Notstand ausgerufen.
Die Erdbeben treffen das südamerikanische Land mit rund 28 Millionen Einwohnern
in einer tiefen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krise. Fast acht
Millionen Menschen waren laut den Vereinten Nationen zu Jahresbeginn bereits auf
humanitäre Hilfe angewiesen. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit mehreren
Jahren mit lokalen Partnerorganisationen vor Ort aktiv. Sie setzen sich dafür
ein, dass benachteiligte Menschen besseren Zugang zu Gesundheitsdiensten und
Wasser haben. "Gerade sauberes Trinkwasser und Nahrungsmittel sind in den Tagen
nach verheerenden Erdbeben überlebenswichtig. Wir sind mit unseren Partnern dazu
in Kontakt", sagt Martin Keßler. "Meine dringende Bitte: Spenden Sie für die
Soforthilfe, um den Menschen in Venezuela schnell helfen zu können!"
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden:
Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Erdbebenhilfe Venezuela
Online unter: http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Pressekontakt:
Diakonie Katastrophenhilfe:
Tommy Ramm - Pressesprecher,
Tel.: 030 65211 1225, 0162 2553859
mailto:tommy.ramm@diakonie-katastrophenhilfe.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6693/6302297
OTS: Diakonie Katastrophenhilfe
|