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Bonn (ots) - Zwei Tage nach den schweren Erdstößen in Venezuela wird das Ausmaß
der Katastrophe deutlich sichtbar: Tausende Menschen wurden verletzt, viele
leben nun die zweite Nacht in Folge unter freiem Himmel ohne Aussicht auf eine
Rückkehr in ihre eingestürzten Häuser. Hilfsorganisationen im Bündnis "Aktion
Deutschland Hilft" haben mit der Erstversorgung von Verletzten und der Bergung
und Rettung von Überlebenden begonnen. "Als Bündnis stellen wir eine Million
Euro bereit, um nun sofortige Hilfen zu ermöglichen", sagt Maria Rüther,
Hauptgeschäftsführerin bei "Aktion Deutschland Hilft". "Wir wissen aber, dass
auch noch Tage und Wochen nach der Katastrophe weitere Unterstützung benötigt
wird, denn viele Menschen werden auch dauerhaft nicht mehr in ihre Häuser
zurückkehren können".
Ein Gesundheitssystem am Limit: Organisationen liefern Medikamente
Bereits vor den schweren Erdbeben lebten viele Venezolaner:innen in extremer
Armut. Besonders das Gesundheitssystem ist seit Jahren überlastet. Um nun die
vielen Verletzten und traumatisierten Menschen versorgen zu können, unterstützen
Bündnisorganisationen vor allem im medizinischen Bereich: action medeor wird aus
ihrem Lager in Tönisvorst eine Medikamentenlieferung auf den Weg bringen, um
diese über lokale Partner in den am stärksten betroffenen Gebieten zu verteilen.
Malteser International wird über Partner mobile Gesundheitsstationen aufbauen,
um Verletzte akut zu versorgen.
Weitere Organisationen fokussieren sich auf die psychosoziale Begleitung von
Menschen, um die Folgen der Katastrophe zu verarbeiten. CARE hat eine Hotline
eingerichtet, unter der Betroffene psychologische Beratung erhalten können. Der
Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) arbeitet mit einem lokalen Partner zusammen, der
besonders Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen im Fokus hat. Neben
individuellen Bedarfen und akuten Verletzungen führen die weitreichenden
Zerstörungen der Infrastruktur auch zu Problemen im Bereich der Hygiene- und
Sanitärversorgung. So können sich über kontaminiertes Trinkwasser beispielsweise
übertragbare Krankheiten schnell ausbreiten. Der ASB wird über vorhandene
Strukturen in Kolumbien spezielle Wasserfilter für Skyhydranten bereitstellen,
um eine Wiederaufbereitung von sauberem Wasser sicherzustellen. World Vision
verteilt sauberes Trinkwasser und warme Mahlzeiten an Menschen, die aktuell in
Notunterkünften ausharren.
An die Redaktionen: Wir vermitteln Ihnen gerne Gesprächs- und
Interviewpartner:innen, die einen ersten Überblick zur humanitären Lage im
Erdbebengebiet geben können.
Mehr über die Hilfe der Bündnisorganisationen erfahren Sie hier
(https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/hilfseinsaetze/nothilfe-venezuela/)
"Aktion Deutschland Hilft", Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, ruft unter
dem Stichwort "Erdbeben Venezuela" zu Spenden auf.
Spenden-Stichwort: Erdbeben Venezuela
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (SozialBank)
Online spenden unter: http://www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
"Aktion Deutschland Hilft" ist das 2001 gegründete Bündnis renommierter
deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte
bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die mehr als 20 beteiligten
Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe
zusammen. Über den Zusammenschluss von "Aktion Deutschland Hilft" koordinieren
die beteiligten Organisationen ihren Einsatz, sodass vor Ort keine
Überschneidungen oder Versorgungslücken entstehen - und die Menschen im
Katastrophengebiet die bestmögliche Hilfe erhalten. Unter einem gemeinsamen
Spendenkonto ruft das Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im
Katastrophenfall auf. "Aktion Deutschland Hilft" hat sich zum
verantwortungsvollen Umgang mit Spenden verpflichtet und ist unter anderem
zertifiziertes Mitglied im Deutschen Spendenrat. Über Einsatz und Wirkung der
Spendengelder informiert das Bündnis in den jährlichen Finanzberichten:
https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/wir-ueber-uns/finanzen/
Pressekontakt:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel.: 0228/ 242 92 - 222
Fax: 0228/ 242 92 - 199
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/50116/6303157
OTS: Aktion Deutschland Hilft e.V.
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