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Berlin (ots) - Freitag, 26. Juni
Luxemburg: Rat für Verkehr, Telekommunikation und Energie (Energie)
Die Energieministerinnen und -minister befassen sich mit dem europäischen
Stromnetzpaket (https://energy.ec.europa.eu/topics/infrastructure/european-grids
_en?prefLang=de) und sollen dazu eine allgemeine Ausrichtung festlegen.
Grundlage sind Vorschläge der Kommission zur Überarbeitung der bestehenden
Verordnung über die transeuropäische Energieinfrastruktur (TEN-E) sowie für eine
Genehmigungsrichtlinie. Ziel ist es, die grenzüberschreitende Interkonnektivität
zu verbessern, die Elektrifizierung zu fördern, Genehmigungsverfahren für Netze
zu beschleunigen und grenzüberschreitende Infrastruktur resilienter und sicherer
zu machen. Weitere Themen sind die Ausgestaltung des Energierahmens nach 2030
mit Blick auf das Klimaziel für 2040, erschwingliche heimische Energie sowie die
Wettbewerbsfähigkeit der EU. Zudem beraten die Ministerinnen und Minister über
die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf Energiepreise und
Versorgungssicherheit, insbesondere im Zusammenhang mit der Schließung der
Straße von Hormus. Dabei geht es auch um koordinierte Reaktionsmaßnahmen
(https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_26_629) und um die
Vorschläge der Kommission, die Europäerinnen und Europäer vor der Krise bei
fossiler Energie zu schützen und den Übergang zu sauberer, heimischer Energie zu
beschleunigen. EBS+ überträgt die anschließende Pressekonferenz live
(https://audiovisual.ec.europa.eu/de/ebs/grid?ebs=yes&ebsplus=yes&date=20260626)
ab 17.45 Uhr. Weitere Informationen auf der Webseite des Rates
(https://www.consilium.europa.eu/de/meetings/tte/2026/06/26/) .
Montag, 29. Juni
Luxemburg: Rat für Beschäftigung und Sozialpolitik
Die Ministerinnen und Minister wollen auf Grundlage eines Berichts des
Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE) Schlussfolgerungen zur
Prävention und Bekämpfung von Cybergewalt gegen Mädchen annehmen. Außerdem
werden Schlussfolgerungen zu Wohnraum erwartet, mit Schwerpunkt auf
demografischem Wandel und politischer Gestaltung. Darin werden politische
Entscheidungsträger aufgefordert, das Zusammenspiel von demografischen Trends
und Wohnraumbedarf sowie die Bedürfnisse von Menschen mit erschwertem Zugang zu
bezahlbarem Wohnraum zu berücksichtigen. Weitere Themen sind faire
Arbeitskräftemobilität, die EU-Strategie zur Armutsbekämpfung und Wohnsicherheit
für Studierende und Haushalte mit mittlerem Einkommen. Die Kommission stellt
außerdem das Frühjahrspaket des Europäischen Semesters vor. Beim informellen
Mittagessen geht es um den Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vor
Klimawandel und extremer Hitze. EBS+ überträgt die anschließende Pressekonferenz
live
(https://audiovisual.ec.europa.eu/de/ebs/grid?ebs=yes&ebsplus=yes&date=20260629)
ab 16.15 Uhr. Weitere Informationen auf der Webseite des Rates
(https://www.consilium.europa.eu/de/meetings/epsco/2026/06/29/) .
Dienstag, 30. Juni
Berlin: Justizkommissar Michael McGrath zu politischen Gesprächen in Berlin
EU-Kommissar Michael McGrath, zuständig für Demokratie, Justiz und
Rechtsstaatlichkeit, ist zu politischen Gesprächen in Berlin. Er trifft sich mit
Michael Clauss, dem EU-Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz. Kommissar
McGrath nimmt auch an einem Treffen der Vendôme-Gruppe teil, einem Format, in
dem sich die Justizminister und -ministerinnen mehrerer EU-Staaten austauschen.
Mittwoch, 1. Juli
Brüssel/EU-weit: Irland übernimmt EU-Ratspräsidentschaft
Irland übernimmt vom 1. Juli bis 31. Dezember 2026 die Ratspräsidentschaft der
Europäischen Union. Als Ratspräsidentschaft koordiniert Irland die Arbeit des
Rates, leitet Sitzungen und begleitet den Legislativprozess. Gemeinsam mit
Litauen und Griechenland bildet Irland das sogenannte Trio, das ein gemeinsames
Programm mit übergeordneten Zielen und Prioritäten verfolgt. Weitere
Informationen zur irischen Ratspräsidentschaft hier
(https://irish-presidency.consilium.europa.eu/) .
Luxemburg: EuG-Urteil zu EDA-Auftrag für Satellitenkommunikation
Das Gericht der Europäischen Union verkündet sein Urteil in der Rechtssache
Airbus Defence and Space und Marlink Events gegen die Europäische
Verteidigungsagentur (EDA). Airbus Defence and Space und Marlink Events
beanstanden Entscheidungen der Europäischen Verteidigungsagentur zur Vergabe
eines Auftrags über Satellitenkommunikation. Die Unternehmen machen geltend, ihr
gemeinsames Angebot sei zu Unrecht abgelehnt und der Auftrag an Telespazio
France vergeben worden. Der Auftrag betrifft die Bereitstellung von
Satellitenkommunikation in verschiedenen Bandbreiten sowie damit verbundene
Dienstleistungen. Zudem verlangen Airbus Defence and Space und Marlink Events
Schadensersatz. Weitere Informationen unter T-105/24 (https://infocuria.curia.eu
ropa.eu/tabs/affair?sort=AFF_NUM-DESC&searchTerm=%22T-105%2F24%22&publishedId=T-
105%2F24) .
Donnerstag, 2. Juli
Cork, Irland: Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und das Kollegium der
Kommissarinnen und Kommissare zum Start der irischen Ratspräsidentschaft in
Irland (bis 3. Juli)
Im Rahmen der irischen EU-Ratspräsidentschaft wird die Kommissionspräsidentin
und das Kollegium der Kommissare und Kommissarinnen mit Vertretern der irischen
Regierung zusammentreffen, um eine Reihe von EU-politischen Themen zu erörtern,
die mit den Prioritäten der Ratspräsidentschaft in Zusammenhang stehen.
Luxemburg: EuGH-Urteil zu Google Android
Der Gerichtshof verkündet sein Urteil im Rechtsmittelverfahren von Google und
Alphabet gegen eine Entscheidung der Europäischen Kommission im
Google-Android-Verfahren. Die Kommission hatte 2018 gegen Google eine Geldbuße
von rund 4,34 Milliarden Euro wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden
Stellung verhängt. Das Gericht der EU bestätigte den Beschluss 2022 weitgehend,
senkte die Geldbuße aber auf 4,125 Milliarden Euro. Gegen dieses Urteil legten
Google und Alphabet Rechtsmittel ein; Generalanwältin Juliane Kokott empfahl
2025, dieses zurückzuweisen. Zum Urteil werden eine Pressemitteilung sowie
Bildmaterial über Europe by Satellite (EBS) bereitgestellt. Die
Urteilsverkündung wird außerdem auf Curia live übertragen. Zu diesem Urteil wird
es eine Pressemitteilung
(https://curia.europa.eu/site/jcms/d2_5158/de/pressemitteilungen) sowie
Filmaufnahmen von EBS
(https://audiovisual.ec.europa.eu/en/ebs/grid?ebs=yes&ebsplus) geben. Außerdem
wird die Urteilsverkündung auf der Website des EuGH live gestreamt
(https://curia.europa.eu/site/jcms/d2_5159/de/curia-web-tv) .
Presseansprechpartner beim EuGH hier
(https://curia.europa.eu/jcms/jcms/Jo2_25870/) .
Luxemburg: EuGH-Urteil zu EU-Maßnahmen gegen russische Desinformation
Der Gerichtshof der Europäischen Union verkündet sein Urteil in der Rechtssache
Traugott Ickeroth . Hintergrund ist ein Strafverfahren, in dem geklärt werden
soll, ob das EU-Verbot der Verbreitung von Inhalten bestimmter russischer
Staatsmedien auch für natürliche Personen gilt, die eine entsprechende Website
betreiben und darüber Videos von RT Deutschland verbreiten. Das vorlegende
Landgericht Saarbrücken möchte insbesondere wissen, ob solche Personen als
"Betreiber" im Sinne der EU-Sanktionsvorschriften anzusehen sind, auch wenn sie
ihre Website ausschließlich über freiwillige Spenden finanzieren. Zu diesem
Urteil wird es eine Pressemitteilung
(https://curia.europa.eu/site/jcms/d2_5158/de/pressemitteilungen) sowie
Filmaufnahmen von EBS
(https://audiovisual.ec.europa.eu/en/ebs/grid?ebs=yes&ebsplus) geben. Außerdem
wird die Urteilsverkündung auf der Website des EuGH live gestreamt
(https://curia.europa.eu/site/jcms/d2_5159/de/curia-web-tv) .
Presseansprechpartner beim EuGH hier
(https://curia.europa.eu/jcms/jcms/Jo2_25870/) . Weitere Informationen unter
C-67/25 (https://infocuria.curia.europa.eu/tabs/affair?sort=AFF_NUM-DESC&searchT
erm=%22C-67%2F25%22&publishedId=C-67%2F25) .
Freitag, 3. Juli
Dresden: Diskussion zum langfristigen EU-Haushalt 2028-2034
Wie soll der langfristige EU-Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034 gestaltet
werden? Um diese Frage geht es bei der Veranstaltung "Gemeinsam handeln zahlt
sich aus - Aktuelles zum langfristigen EU-Haushalt 2028-2034" in Dresden. Im
Mittelpunkt stehen der aktuelle Stand der Verhandlungen zum nächsten
Mehrjährigen Finanzrahmen, künftige politische Prioritäten sowie Chancen und
Herausforderungen der geplanten Haushaltsstruktur. Dazu diskutieren Matthias
Ecke, Mitglied des Europäischen Parlaments, Claudius Schmidt-Faber, Senior
Economic Expert in der Generaldirektion Haushalt der Europäischen Kommission,
und Thomas Schmidt, Mitglied des Sächsischen Landtags. Die Moderation übernimmt
Katharina Wolf vom Team EUROPE DIRECT Speakers' Pool. Die Veranstaltung wird von
der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, dem Verbindungsbüro
des Europäischen Parlaments in Deutschland, EUROPE DIRECT Dresden und EUROPE
DIRECT Vogtland in Kooperation mit der Sächsischen Staatskanzlei organisiert.
Ort: Sächsische Staatskanzlei, Archivstraße 1, 01097 Dresden. Uhrzeit: 10.30 -
12:00. Anmeldung bis 28. Juni hier
(https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/Dresden-MFR-2026-07-03) . Weitere
Informationen zu der Veranstaltung hier. (https://germany.representation.ec.euro
pa.eu/events/aktuelles-zum-langfristigen-eu-haushalt-2028-2034-dusseldorf-2026-0
7-10_de)
Freiburg: Diskussion mit Wolfgang Bücherl zu Europas Demokratie-Schild
Die Europa-Union Freiburg und das Centre Culturel Français Freiburg laden zur
Diskussion "Europas Demokratie-Schild: Bollwerk oder Papiertiger?" ein. Im
Mittelpunkt steht die Frage, wie die EU ihre demokratischen Werte besser
schützen und mit Desinformation sowie externer Einflussnahme umgehen kann.
Wolfgang Bücherl, Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in
München, gibt einen Input zum "Demokratieschild der EU" und diskutiert
anschließend mit Chantal Kopf MdB, Lionel Macor von Pulse of Europe und Dejan
Mihajlovic von D64 - Zentrum für Digitalen Fortschritt. Ort: Centre Culturel
Français Freiburg, Münsterplatz 11 / Im Kornhaus, 79098 Freiburg. Uhrzeit: 18.30
bis 20 Uhr. Weitere Informationen hier
(https://www.eud-freiburg.eu/veranstaltungen/) .
Sonntag, 5. Juli
Leverkusen: Gemeinsam für Demokratie und Vielfalt
Unter dem Motto "Gemeinsam für Demokratie und Vielfalt!" lädt das Leverkusener
EuropaFest zu einem Tag rund um Demokratie, Vielfalt und friedliches Miteinander
ein. Die Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn beteiligt sich
mit einem Infostand und informiert über die Arbeit der Europäischen Union sowie
ihr Engagement für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Vielfalt. Zum
Programm gehören u.a. Klezmer-Musik mit Crazy Freilach, Filmmusik sowie Rock und
Pop mit dem Chor des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, Singer/Songwriter-Musik von
Anika Auweiler, Folkloretanzgruppen verschiedener Migrationsvereine sowie ein
Basar mit kulinarischen Spezialitäten aus aller Welt. Ein weiterer Programmpunkt
ist eine gemeinsame Andacht der Religionen im Spiegelsaal unter dem Motto
"Frieden beginnt in mir..." - mit Christinnen und Christen, Jüdinnen und Juden,
Musliminnen und Muslimen sowie Buddhistinnen und Buddhisten. Weitere
Informationen hier (https://germany.representation.ec.europa.eu/nachrichten-und-
veranstaltungen/veranstaltungen_de) .
Pressekontakt:
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
Pressestelle Berlin
Unter den Linden 78
10117 Berlin
eMail: mailto:COMM-REP-DE-PRESS@ec.europa.eu
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/35368/6303158
OTS: Europäische Kommission
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