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Frankfurt (ots) - Alle spüren es in diesen Tagen wieder oder bekommen zumindest
eine Ahnung davon, wie stark der abstrakte "Klimawandel" das Leben verändert.
Zumindest alle, die nicht den ganzen Tag in klimatisierten Räumen oder
Limousinen verbringen können. Wer möchte da noch joggen, auf den Balkon chillen,
im Park ein Buch lesen? In anderen Ländern, etwa am Mittelmeer, hat der Sommer
als liebste Jahreszeit abgedankt, weil er statt mit Glücksgefühlen mit
Wassermangel, Waldbränden und Algenplagen daherkommt. In Hitzesommern sterben
europaweit zigtausende Menschen, vor allem ältere und gesundheitlich
angeschlagene, vorzeitig. Studien zeigen, wie stark der Klimawandel in vielen
Ländern etwa durch Hitzewellen und Trockenheit die Wirtschaftsleistung und die
Einkommen schmälert. Das müsste für Verantwortliche aus Politik und Wirtschaft
Grund genug sein, die von ihnen in den Keller gefahrenen Themen Energiewende und
Klimaanpassung wieder in den Mittelpunkt zu stellen.
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