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Freiburg (ots) - "Viele ukrainische Männer leben in der EU, sie sollen bleiben
dürfen. Anders wehrfähige Ukrainer, die neu kommen: Sie könnten nur noch
individuell Asyl oder subsidiären Schutz beantragen. Schon dieser Doppelstandard
zeigt, wie schwer man sich mit der Bitte aus Kiew tut, die Wehrflucht in die EU
einzudämmen. Denn Ukrainer abzuschieben, ist moralisch wie politisch heikel.
Schon bald würde es Bilder jener geben, die das nicht überlebt haben. Dabei
könnte die EU Kiews Soldatenmangel auf einen Schlag beenden, würde sie alle
wehrfähigen Ukrainer in die Heimat schicken. Niemand will das. Übrigens auch
viele in der Ukraine nicht. Dort zerreißt die Frage, ob es in einem überfallenen
Land noch ein Recht auf Feigheit gibt, schon lange die Gesellschaft. Wir sollten
nicht glauben, dass wir die richtigen Antworten kennen." https://mehr.bz/bel178a
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