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Mannheim und Durmersheim (ots) - Die Roos Spedition treibt die Digitalisierung
ihrer Transportprozesse konsequent voran. Ziel ist es, kritische Informationen
künftig direkt aus der Quelle in den operativen Prozess zu bringen und die
Abhängigkeit von individuellen Arbeitsweisen und Erfahrungswissen zu reduzieren.
Als erste Spedition integriert das Unternehmen dafür freigegebene
Logistikanforderungen seiner Kunden direkt aus Loady in das eigene
Transportmanagementsystem.
Über die neue Carrier-API stehen Lade- und Entladeanforderungen,
Standortinformationen sowie transportrelevante Vorgaben zu Ausrüstung,
Anweisungen, Temperaturanforderungen und Vorladerestriktionen künftig dort zur
Verfügung, wo Transporte geplant und durchgeführt werden. Änderungen, die Kunden
in Loady pflegen, werden automatisch übernommen. Disponenten und Fahrer erhalten
damit aktuelle Informationen direkt aus der Quelle - ohne Medienbrüche, manuelle
Übertragungen oder zusätzliche Abstimmungsschleifen.
Für Roos ist die Integration Teil einer langfristigen Digitalisierungsstrategie.
Auslöser war die Erkenntnis, dass wichtige Informationen im Tagesgeschäft noch
zu häufig auf Erfahrungswissen, individuellen Arbeitsweisen oder separaten
Dokumentationen beruhen.
"Wir haben festgestellt, dass wir an einigen Stellen zu stark vom Wissen
einzelner Personen abhängig waren", sagt Marcus Simpson, CAO und Prokurist der
Roos Spedition. "Das ist weder skalierbar noch zukunftssicher. Wenn
Informationen für den Transport wichtig sind, gehören sie ins System - nicht in
Notizbücher, E-Mails oder die Köpfe einzelner Mitarbeitender. Mit der direkten
Integration der Loady-Daten schaffen wir eine gemeinsame Informationsbasis für
Disposition, Fahrer und Kunden. Besonders positiv überrascht hat uns, wie
unkompliziert die Integration verlaufen ist. Durch die enge Zusammenarbeit und
die klare Struktur der Schnittstelle konnten wir bereits nach kurzer Zeit erste
Ergebnisse im operativen Alltag sehen."
"Mein Wunsch ist, dass sich standardisierte digitale Logistikanforderungen in
der Branche etablieren", ergänzt Simpson. "Davon profitieren
Industrieunternehmen genauso wie Speditionen. Je weniger Informationen gesucht,
interpretiert oder mehrfach gepflegt werden müssen, desto effizienter, sicherer
und einfacher werden die Prozesse."
Die Integration erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Digitalisierung von
Standort- und Torprozessen in der Chemielogistik weiter an Bedeutung gewinnt.
Parallel arbeitet Roos bereits an der nächsten Ausbaustufe: Künftig soll auch
der digitale Check für Vorladerestriktionen (ePLR) von Loady direkt in die
Systeme der Spedition integriert werden.
"Mich beeindrucken vor allem die Konsequenz und die Offenheit, mit der Roos das
Thema angeht", sagt Elzbieta Wiankowska, Mitgründerin und COO von Loady. "Es
gehört einiges dazu, gewachsene Arbeitsweisen zu hinterfragen und bewusst neue
Wege zu gehen. Roos hat erkannt, dass digitale Prozesse nicht erst dann wichtig
werden, wenn Probleme entstehen, sondern dass sie die Grundlage für weiteres
Wachstum, bessere Zusammenarbeit und langfristige Wettbewerbsfähigkeit sind.
Genau diese Haltung macht das Unternehmen zu einem Vorreiter in unserer
Branche."
Die Zusammenarbeit zwischen Roos und Loady zeigt, wie Logistikanforderungen
künftig direkt zwischen Verladern und Transportdienstleistern ausgetauscht und
in bestehende Systeme integriert werden können - mit weniger Aufwand, höherer
Datenqualität und mehr Sicherheit für alle Beteiligten
Über Roos Spedition
Die Roos Spedition GmbH ist ein inhabergeführter Transportdienstleister mit
Schwerpunkt auf nationalen und internationalen Chemie- und Gefahrguttransporten
in Straßentankzügen. Das Unternehmen unterstützt Industrie- und Handelskunden
mit individuellen Transportlösungen und setzt dabei konsequent auf Qualität,
Sicherheit und die kontinuierliche Digitalisierung seiner Prozesse.
Über Loady
Die 2023 gegründete Loady GmbH aus Mannheim schafft die Grundlage für die
nächste Generation digitaler Logistikprozesse. Durch die Standardisierung und
digitale Bereitstellung von Logistikanforderungen ermöglicht Loady deren
systemübergreifende Nutzung entlang der Lieferkette - vom Frachteinkauf über die
Beauftragung und Disposition bis zur Lieferung und Kontrolle. So wird
logistisches Wissen zu einer digitalen Ressource für effiziente Zusammenarbeit,
Automatisierung und den Einsatz von KI. Bereits heute sind in Loady
Logistikanforderungen zu mehr als 20.000 Produkten und 500 Standorten in Europa,
Nordamerika und Lateinamerika in 17 Sprachen verfügbar.
Pressekontakte:
Pressekontakt Roos
Marcus Simpson
CAO / Prokurist
Telefon: +49 7245 913 312
E-Mail: mailto:m.simpson@roos-spedition.com
Pressekontakt Loady
Stefanie Kraus
CEO & Co-Founder
Telefon: +49 151 23712351
E-Mail: mailto:stefanie.kraus@loady.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/170432/6303905
OTS: Loady GmbH
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