Seite zu Favoriten hinzufügen / Link zu ihrer Webseite einrichten 

Deutschland

Top-News



"Checkst Du? Rente und Gesundheit sind schon jetzt wichtig!" / Zukunftswerkstatt "Miteinander reden!" bringt Berufsschulklassen aus Berlin und Brandenburg mit der Sozialen Selbstverwaltung zusammen

29.06.2026 14:20 Uhr Deutsche Rentenversicherung Bund

Berlin (ots) - Wie funktionieren eigentlich die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung? Warum betreffen die Themen Rente und Gesundheit auch junge Menschen? Und wie können Versicherte selbst mitbestimmen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Berufsschülerinnen und Berufsschüler heute im Rahmen der Zukunftswerkstatt "Miteinander reden!" auf dem EUREF-Campus Berlin gemeinsam mit ehrenamtlichen Selbstverwalterinnen und Selbstverwaltern.

Die Veranstaltung ist Teil der Initiative der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) und der Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK) "Mitreden! Bei Rente und Gesundheit", die zwischen den Sozialwahlen über die Soziale Selbstverwaltung informiert. Bereits im Vorfeld hatten vorbereitende Schulbesuche an drei Berufsschulen in Berlin und Potsdam stattgefunden, bei denen Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter den Schulklassen fachlichen Input gegeben haben und mit den jungen Menschen über zentrale Zukunftsfragen der Sozialversicherung ins Gespräch gekommen sind. "Bereits der Schulbesuch war für uns eine sehr wertvolle Erfahrung und eine praxisnahe Abwechslung zum Schulalltag", freute sich die Klasse Z411, Auszubildende zu Zahntechniker*innen und Schüler*innen am Oberstufenzentrum Ästhetik und Technik in Berlin, über die Möglichkeit der Teilnahme. Es ging dabei nicht nur um reine Wissensvermittlung, sondern um viel mehr, fügte ihre Lehrkraft hinzu: "Die Zukunftswerkstatt hat etwas in Gang gesetzt. Die Teilnehmenden konnten die großen Fragen der Sozialpolitik ganz konkret auf sich beziehen. Meine Schülerinnen und Schüler haben einen Podcast vorbereitet, der es wert ist, gehört zu werden."

Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten die Schulklassen nun bei der Zukunftswerkstatt und diskutierten sie gemeinsam mit den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern der Sozialen Selbstverwaltung. "Ein großartiges Projekt - wir haben viel miteinander geredet und auch miteinander gelacht und gemeinsam hoffnungsvoll in die Zukunft geblickt. Es war spannend zu erleben, was junge Leute unter Gesundheit verstehen und wie sie ihre eigene Gesundheit fördern können", zog Hansjürgen Schnurr, KKH-Verwaltungsratsvorsitzender ein positives Fazit. "Besonders beeindruckt hat mich, wie kreativ und engagiert die Schülerinnen und Schüler an den jeweiligen Themen gearbeitet haben. Für ein soziales Miteinander braucht es solche Menschen, die sich aktiv einbringen" ergänzt Dr. Anne Thomas, Selbstverwalterin bei der Techniker Krankenkasse, die einen Berliner Schulbesuch begleitet hat.

"Das Projekt hat gezeigt, wie gut Schülerinnen und Schüler lernen, wenn Themen in einen konkreten Zusammenhang mit ihrer Lebenswirklichkeit gestellt werden. Gerade bei Themen wie Rente, Gesundheit oder Sozialversicherung, die im Alltag junger Menschen oft noch weit entfernt wirken, helfen persönliche Bezüge und der direkte Austausch enorm dabei, Interesse und Verständnis zu entwickeln", erklärte Rüdiger Herrmann, Selbstverwalter der Deutschen Rentenversicherung Bund. "Die gesetzliche Rentenversicherung ist ein solidarisches, demokratisch mitgestaltetes Sicherungssystem, das Menschen über ihr ganzes Leben hinweg begleitet. Viele Leistungen betreffen junge Menschen bereits heute oder in naher Zukunft, zum Beispiel während der Ausbildung, im Studium, bei Nebenjobs oder bei Krankheit und Unfall".

Die stellvertretende Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen, Doris Barnett, überreichte zum Abschluss der Veranstaltung Zertifikate an die teilnehmenden Schulklassen. Dabei betonte sie die Bedeutung moderner Beteiligungsformen für junge Menschen. So habe auch die Sozialwahl Potenzial für ein Zukunftsthema. Schließlich sollen die Sozialwahlen zusätzlich zur bewährten Briefwahl dauerhaft auch als Onlinewahl durchgeführt werden. Dafür hat die Bundesregierung nach dem erfolgreichen Modellprojekt 2023 durch die Ersatzkassen inzwischen mit einer Gesetzesänderung die Voraussetzung geschaffen. "Für uns alle ist das Smartphone heute Lebensrealität. Warum sollten wir darüber künftig nicht auch wählen können? Ich bin gespannt, wie die Online-Wahl bei den Sozialwahlen 2029 von den beteiligten Trägern umgesetzt und dann auch von allen Generationen angenommen wird."

Die Veranstaltung machte deutlich: Themen wie Rente und Gesundheit gehen auch die junge Generation unmittelbar etwas an. Auch junge Menschen können mitmachen, denn die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung wird selbstverwaltet - und wer Beiträge zahlt, kann mitbestimmen.

Weitere Informationen zur Kampagne und zur Sozialwahl gibt es unter https://www.sozialwahl.de/ . Hier ist auch eine Aufzeichnung des Livestreams verfügbar.

Beteiligt waren folgende Schulen und Klassen zu folgenden Schwerpunkten:

Oberstufenzentrum II Potsdam (Brandenburg) - Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung; teilnehmende Klasse: 1. Ausbildungsjahr Kauffrau/Kaufmann im Gesundheitswesen

Thema Rente: "Was bedeutet Rente für mich heute?"

Max-Taut-Schule (Berlin) - Berufsschule für Gebäude-, Umwelt- und Versorgungstechnik; teilnehmende Klasse: Anlagenmechaniker im 2. Lehrjahr

Thema Gesundheit: "Gesund im Job, gesund im Leben"

Oberstufenzentrum Ästhetik und Technik (Berlin) - Schwerpunkt Kosmetik, Frisuren, Maskenbild, Zahntechnik und Badebetrieb; teilnehmende Klasse: Zahntechniker*innen

im 2. Lehrjahr

Thema Beteiligung/Demokratie: "Gemeinschaft und Sicherheit - wir zahlen für uns alle ein"

Pressekontakt:

Michaela Gottfried Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) Askanischer Platz 1 10963 Berlin E-Mail: mailto:presse@vdek.com

Una Großmann Deutsche Rentenversicherung Bund Hohenzollerndamm 46 - 47 10713 Berlin E-Mail: mailto:pressestelle@drv-bund.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/50838/6304334 OTS: Deutsche Rentenversicherung Bund


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Deutsche Rentenversicherung Bund
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung