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München (ots) - Wenn wir im Urlaub sind, nehmen wir es mit vielen Sachen oft
nicht ganz so genau: Dann kostet die Eiskugel eben mal ein bisschen mehr,
Kalorien werden nicht gezählt und strenge to-do-Listen haben auch Pause.
Schließlich wollen wir eine gute Zeit haben, uns entspannen, mal was gönnen und
den Alltag einfach hinter uns lassen. Was dabei allerdings auch oft baden geht,
ist unser Verhalten im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Einer repräsentativen Studie
im Auftrag von HolidayCheck zufolge, wirft jeder dritte Deutsche, der angibt, zu
Hause nachhaltig zu sein, sein Umweltbewusstsein auf Reisen zumindest teilweise
über Bord. Wie sich das äußert, woran das liegt und wo die Stellschrauben sind,
verrät uns jetzt Mario Hattwig.
Sprecher: Täglich frische Handtücher, mehrfach am Tag ausgiebig duschen und
völlig überladene Teller am Buffet, während die Reste später in der Tonne landen
- im Urlaub gelten selbst für jeden dritten sonst umweltbewussten Menschen
andere Regeln. Die Gründe dafür sind vielseitig, wie Nina Hammer von
HolidayCheck erklärt.
O-Ton 1 (Nina Hammer, 32 Sek.): "Ganz häufig wurde hier die fehlende
Infrastruktur genannt. Also ganz klar, wenn der Recycle-Container nicht in der
Nähe ist, dann wird er auch nicht genutzt. Oder es sind auch die Regeln, die
nicht klar kommuniziert werden: Wie muss ich denn meinen Müll am jeweiligen
Urlaubsort trennen? Dazu kommen dann aber auch noch persönliche Bedürfnisse,
dass viele im Urlaub sich einfach mal was gönnen wollen. Und wir sehen auch ganz
klar das Thema Bequemlichkeit. Drei von zehn sagen, dass sie im Urlaub einfach
keine Lust haben, sich um Nachhaltigkeit Gedanken zu machen."
Sprecher: Genau das kann das Urlaubsfeeling aber auch trüben. Denn das schlechte
Gewissen reist bei jedem zweiten sonst nachhaltig lebenden Befragten immer mit.
Dabei könnten schon kleine Anreize seitens der Hotels einen Unterschied machen.
O-Ton 2 (Nina Hammer, 34 Sek.): "Die Hälfte der Befragten gaben zum Beispiel an,
sie würden die Handtücher weniger oft wechseln oder auch auf Zimmerreinigung
verzichten, wenn sie denn dafür einen kleinen Rabatt bekommen würden. Und sie
würden sich auch Tipps wünschen, wie sie sich vor Ort nachhaltiger verhalten
können. Auf der anderen Seite sehen sie natürlich auch die Reiseveranstalter und
Reiseportale in der Pflicht, gerade hier nachhaltiges Reisen günstiger zu
machen, das Angebot generell zu vergrößern und vor allem auch, es transparenter
und leichter zu machen, nachhaltigere Reisen zu buchen."
Sprecher: Allen Reisenden empfiehlt die Expertin, es sich nicht zu schwer zu
machen. Es geht nicht um Perfektion, sondern um die Summe aller noch so kleinen
Entscheidungen.
O-Ton 3 (Nina Hammer, 31 Sek.): "Sprich, ob ich meinen Kaffee entspannt an der
Bar trinke und nicht mit dem To-go-Becher, ob ich mal auf Steak verzichte
zugunsten eines vegetarischen Essens, ob ich auch mal den Hotelier anspreche,
warum es denn noch so viel Einweggeschirr gibt. Also am Ende geht es nicht um
Verzicht, sondern darum, dass wenn jeder Einzelne nur ein kleines bisschen
bewusster handelt, dann entsteht in der Masse der Urlauber ein echter Effekt und
zwar ganz ohne, dass der Einzelne das Gefühl haben muss, auf etwas verzichtet zu
haben."
Im Alltag leben wir oft deutlich nachhaltiger als im Urlaub. Manchmal geht es
einfach nicht anders. Es gibt aber auch jede Menge Stellschrauben und
-schräubchen, die wir selbst drehen können, ohne dass gleich das ganze
Urlaubsfeeling den Bach runter geht. Mehr zu den Ergebnissen und auch nützliche
Tipps, wie der Urlaub mit Kleinigkeiten nachhaltiger wird, gibt's auf
holidaycheck.com.
Pressekontakt:
Nina Hammer
Leitung Unternehmenskommunikation
+49 172 147 5161
mailto:nina.hammer@holidaycheck.com
Regine von Kameke
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OTS: HolidayCheck AG
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