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Straubing (ots) - Doch wer den "König des Nordens" schon jetzt als politischen
Heilsbringer feiert, unterschätzt die Härte der Realität in Westminster. Auf
nationaler Ebene sind die Aufgaben ungleich komplexer. Künstliche Intelligenz
droht den Arbeitsmarkt tief greifend zu verändern und gerade klassische
Einstiegsjobs zu ersetzen - eine Herausforderung, die sich nicht allein mit
Bildungsreformen lösen lässt. Als Bürgermeister konnte Burnham lokale Probleme
angehen. Als Premierminister dagegen hätte er es mit globalen Krisen zu tun: mit
der Bedrohung Europas durch Russland, die schnelle Investitionen in das seit
Jahren kaputtgesparte britische Militär fordert, dem schwierigen Verhältnis zu
den Vereinigten Staaten. Viele Faktoren, die die Lebenshaltungskosten in die
Höhe treiben, liegen nicht in seiner Hand.
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