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Regensburg (ots) - Zart schimmert das grünliche Glas der Arche im Licht der
aufgehenden Sonne, im Aufwind der Donauhänge flattern farbige Gebetsfahnen,
Elefanten, Antilopen und Affen blicken weit über das Waldland. Morgenstimmung
liegt über den Waldwogen, aus denen Nebelschwaden aufsteigen. Dies sind nicht
etwa verwunderliche Gedanken zum Bayerischen Wald, es ist der Einstieg in eine
unbekannte Seite des großen Waldgebirges im Osten Bayerns. Alles interpretiert
auf seine Weise die Gedanken, die Emerenz Meier, die große Dichterin des
Bayerischen Waldes, vor vielen Jahren zu Papier brachte.
Die Glasarche liegt im Nationalpark Bayerischen Wald vor Anker
Der Legende nach liegt die Arche Noah in den Bergen des Ararat in der Osttürkei.
In der Arche rettete Noah auf das Geheiß Gottes Menschen und Tiere vor einer
Sintflut. Die Glasarche in Bayern liegt symbolträchtig mitten im Nationalpark
Bayerischer Wald, dem ältesten Nationalpark Deutschlands. Der Schöpfung Raum
geben und die Natur bewahren ist dessen Philosophie. Die Glasarche ist hier eine
Arche des Waldes und ein Zeichen der beiden Nationalparks Bayerischer Wald und
Sumava in Tschechien, die im Herzen Europas eine Einheit bilden. Zudem ist sie
ein Symbol für die alte Glastradition der Region und der grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit. Die Glasarche liegt im Herzen des Nationalparks Bayerischer Wald
am Berg Lusen und ist über die Große Lusenrunde ab Graupsäge auf einer 14
Kilometer langen anspruchsvollen Tour zu erreichen.
Kostbare Momente im Nepal Himalaya Park in Wiesent
Fernöstliche Gartenkunst vereint sich in den weitläufigen Schau- und
Sichtungsgärten im Nepal Himalaya Park in Donaustauf mit Blütenpracht und
Gartenarchitektur. Montag, Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen öffnet sich für
die Gäste des neun Hektar großen Parks eine Welt aus Stauden, Brücken, Gewässern
und asiatischen Kunstwerken. Krönender Mittelpunkt ist der Pavillon, der zum
ersten Mal für die Expo 2000 in Hannover aufgebaut wurde. 800 kunstvolle
Schnitzereien an denen mehr als 800 Familien in Nepal über drei Jahre gearbeitet
haben, schmücken diesen Tempel. Gebetsfahnen wehen im Wind. Meditative
Mönchgesänge erfüllen den Pavillon. Es ist ein Ort, um zur Ruhe zu kommen. Auch
bei Veranstaltungen erlebt man das umhüllende nepalesische Ambiente.
Ausdrucksstarker Skulpturengarten Heinz Theuerjahr in Neuschönau
Ein Affe sitzt würdig auf einem Granitstein. Der Elefant schreitet durch die
weite Landschaft. Jedes Tier trägt die einzigartige Handschrift von Heinz
Theuerjahr, einem der prägendsten Künstler des Bayerischen Waldes. Er war ein
Meister der Reduktion. "Einen Gegenstand nach seinem Wesen, nach der Natur, nach
meiner Art und nach dem unveränderlichen Gesetz der Kunst gestalten. Die
knappste Aussage ist die beste." So verstand der Künstler Heinz Theuerjahr seine
Aufgabe. Theuerjahr hinterließ ein umfangreiches Werk an Plastiken, Grafiken,
Zeichnungen und Bildern, die vor allem auch seine Afrikareisen wiedergeben.
Gelebt hat der Künstler in Waldhäuser in der Nationalparkgemeinde Neuschönau.
Der Skulpturengarten ist eine Hommage an seine Liebe zum stillen Wald, wo er
seine Gedanken sammelte. Der Garten ist ganzjährig frei zugänglich, das Atelier
im ehemaligen Wohnhaus und die Kleine Galerie sind von Juni bis Ende Oktober zu
bestimmten Zeiten an den Wochenenden geöffnet.
Liebeserklärung an den Wald im Auswanderermuseum "Born in Schiefweg" in
Waldkirchen
Es dröhnen die Schiffshupen, Menschen drängen sich auf die Zugangsstege der
großen Dampfer: Im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert emigrierten viele
Menschen aus dem Bayerischen Wald und Böhmerwald nach Amerika. So auch Emerenz
Meier aus Schiefweg bei Waldkirchen. Ihre Gründe für eine Auswanderung stehen
exemplarisch für den gesellschaftlichen Umbruch dieser Zeit. Dies zeigt das
Museum "Born in Schiefweg". Es befindet sich im Elternhaus der Literatin Emerenz
Meier. Das Schreiben lag ihr im Blut. Ihre Gedanken und Gefühle verflochten sich
in Gedichten, die eindrücklicher nicht sein könnten. Es ist eine schicksalhafte
Lebensgeschichte, die berührt. Man kann die Stimmung nach dem Museumsbesuch im
Wirtshaus im Erdgeschoß des Hauses nachwirken lassen und in den historischen
Gemäuern bodenständige bayerische Küche genießen. Das Emerenz-Meier-Haus ist
eines der ältesten Gebäude der Gegend und steht unter Denkmalschutz.
Urlaub mit besonderen Erlebnissen im Bayerischen Wald:
http://www.bayerischer-wald.de
Pressekontakt:
Tourismusverband Ostbayern
Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg
Ulrike Eberl-Walter
Tel. +49 (0)941 58539-12
mailto:eberl-walter@ostbayern-tourismus.de
Pressemitteilung mit weiteren Bildern zum Download unter
https://partner.ostbayern-tourismus.de/inhalte/presse/
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/133494/6305656
OTS: Tourismusverband Ostbayern e.V.
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