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Die eher unbekannten Seiten des Bayerischen Waldes / Kostbare Momente der etwas anderen Art im großen Waldgebirge (FOTO)

1.07.2026 10:16 Uhr Tourismusverband Ostbayern e.V.

Regensburg (ots) - Zart schimmert das grünliche Glas der Arche im Licht der aufgehenden Sonne, im Aufwind der Donauhänge flattern farbige Gebetsfahnen, Elefanten, Antilopen und Affen blicken weit über das Waldland. Morgenstimmung liegt über den Waldwogen, aus denen Nebelschwaden aufsteigen. Dies sind nicht etwa verwunderliche Gedanken zum Bayerischen Wald, es ist der Einstieg in eine unbekannte Seite des großen Waldgebirges im Osten Bayerns. Alles interpretiert auf seine Weise die Gedanken, die Emerenz Meier, die große Dichterin des Bayerischen Waldes, vor vielen Jahren zu Papier brachte.

Die Glasarche liegt im Nationalpark Bayerischen Wald vor Anker

Der Legende nach liegt die Arche Noah in den Bergen des Ararat in der Osttürkei. In der Arche rettete Noah auf das Geheiß Gottes Menschen und Tiere vor einer Sintflut. Die Glasarche in Bayern liegt symbolträchtig mitten im Nationalpark Bayerischer Wald, dem ältesten Nationalpark Deutschlands. Der Schöpfung Raum geben und die Natur bewahren ist dessen Philosophie. Die Glasarche ist hier eine Arche des Waldes und ein Zeichen der beiden Nationalparks Bayerischer Wald und Sumava in Tschechien, die im Herzen Europas eine Einheit bilden. Zudem ist sie ein Symbol für die alte Glastradition der Region und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die Glasarche liegt im Herzen des Nationalparks Bayerischer Wald am Berg Lusen und ist über die Große Lusenrunde ab Graupsäge auf einer 14 Kilometer langen anspruchsvollen Tour zu erreichen.

Kostbare Momente im Nepal Himalaya Park in Wiesent

Fernöstliche Gartenkunst vereint sich in den weitläufigen Schau- und Sichtungsgärten im Nepal Himalaya Park in Donaustauf mit Blütenpracht und Gartenarchitektur. Montag, Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen öffnet sich für die Gäste des neun Hektar großen Parks eine Welt aus Stauden, Brücken, Gewässern und asiatischen Kunstwerken. Krönender Mittelpunkt ist der Pavillon, der zum ersten Mal für die Expo 2000 in Hannover aufgebaut wurde. 800 kunstvolle Schnitzereien an denen mehr als 800 Familien in Nepal über drei Jahre gearbeitet haben, schmücken diesen Tempel. Gebetsfahnen wehen im Wind. Meditative Mönchgesänge erfüllen den Pavillon. Es ist ein Ort, um zur Ruhe zu kommen. Auch bei Veranstaltungen erlebt man das umhüllende nepalesische Ambiente.

Ausdrucksstarker Skulpturengarten Heinz Theuerjahr in Neuschönau

Ein Affe sitzt würdig auf einem Granitstein. Der Elefant schreitet durch die weite Landschaft. Jedes Tier trägt die einzigartige Handschrift von Heinz Theuerjahr, einem der prägendsten Künstler des Bayerischen Waldes. Er war ein Meister der Reduktion. "Einen Gegenstand nach seinem Wesen, nach der Natur, nach meiner Art und nach dem unveränderlichen Gesetz der Kunst gestalten. Die knappste Aussage ist die beste." So verstand der Künstler Heinz Theuerjahr seine Aufgabe. Theuerjahr hinterließ ein umfangreiches Werk an Plastiken, Grafiken, Zeichnungen und Bildern, die vor allem auch seine Afrikareisen wiedergeben. Gelebt hat der Künstler in Waldhäuser in der Nationalparkgemeinde Neuschönau. Der Skulpturengarten ist eine Hommage an seine Liebe zum stillen Wald, wo er seine Gedanken sammelte. Der Garten ist ganzjährig frei zugänglich, das Atelier im ehemaligen Wohnhaus und die Kleine Galerie sind von Juni bis Ende Oktober zu bestimmten Zeiten an den Wochenenden geöffnet.

Liebeserklärung an den Wald im Auswanderermuseum "Born in Schiefweg" in Waldkirchen

Es dröhnen die Schiffshupen, Menschen drängen sich auf die Zugangsstege der großen Dampfer: Im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert emigrierten viele Menschen aus dem Bayerischen Wald und Böhmerwald nach Amerika. So auch Emerenz Meier aus Schiefweg bei Waldkirchen. Ihre Gründe für eine Auswanderung stehen exemplarisch für den gesellschaftlichen Umbruch dieser Zeit. Dies zeigt das Museum "Born in Schiefweg". Es befindet sich im Elternhaus der Literatin Emerenz Meier. Das Schreiben lag ihr im Blut. Ihre Gedanken und Gefühle verflochten sich in Gedichten, die eindrücklicher nicht sein könnten. Es ist eine schicksalhafte Lebensgeschichte, die berührt. Man kann die Stimmung nach dem Museumsbesuch im Wirtshaus im Erdgeschoß des Hauses nachwirken lassen und in den historischen Gemäuern bodenständige bayerische Küche genießen. Das Emerenz-Meier-Haus ist eines der ältesten Gebäude der Gegend und steht unter Denkmalschutz.

Urlaub mit besonderen Erlebnissen im Bayerischen Wald: http://www.bayerischer-wald.de

Pressekontakt:

Tourismusverband Ostbayern Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg Ulrike Eberl-Walter Tel. +49 (0)941 58539-12 mailto:eberl-walter@ostbayern-tourismus.de

Pressemitteilung mit weiteren Bildern zum Download unter https://partner.ostbayern-tourismus.de/inhalte/presse/

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/133494/6305656 OTS: Tourismusverband Ostbayern e.V.


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Tourismusverband Ostbayern e.V.
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