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Linke verteidigt neue EU-Stahlzölle: "Die europäische Stahlindustrie muss vor unfairem Wettbewerb geschützt werden" fordert Martin Schirdewan

1.07.2026 16:30 Uhr nd.DerTag / nd.DieWoche

Berlin (ots) - Der linke Europapolitiker Martin Schirdewan hat die neuen EU-Zölle auf Stahlimporte verteidigt. "Die europäische Stahlindustrie muss vor unfairem Wettbewerb geschützt werden", sagte der Ko-Vorsitzende der Linksfraktion im Europaparlament im Interview mit der Zeitung nd.DerTag (Mittwochausgabe).

Zölle allein reichen aus Sicht von Schirdewan aber nicht aus: "Wir brauchen eine europäische Industriepolitik aus einem Guss, die Investitionen an harte soziale Kriterien knüpft: an Beschäftigungssicherung und Ausbildungsplätze. Die Produktion von grünem Stahl muss eine zentrale Rolle spielen."

Seit Mittwoch gelten verschärfte EU-Regeln für Stahlimporte. Demnach dürfen nur noch 18,3 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr zollfrei eingeführt werden - etwa halb so viel wie bisher. Für darüber hinausgehende Importmengen wurde der Zollsatz auf 50 Prozent verdoppelt.

Pressekontakt:

nd.DerTag / nd.DieWoche Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/59019/6306197 OTS: nd.DerTag / nd.DieWoche


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - nd.DerTag / nd.DieWoche
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