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Hamburg (ots) - Der Weg zur Arbeit kann je nach Wohnort, Verkehrslage und
Arbeitsmodell ganz unterschiedlich aussehen. Während manche täglich lange
Strecken mit dem Auto zurücklegen, nutzen andere alternative Mobilitätsangebote
oder arbeiten flexibel von zu Hause. Wie häufig gependelt wird, welche
Herausforderungen dabei entstehen und welche Routinen Autofahrer mit ihrem
Arbeitsweg verbinden, hat die Tankstellenkette HEM in einer aktuellen Umfrage[1]
untersucht.
Auch wenn die Arbeitswelt mittlerweile deutlich flexibler geworden ist, spielt
klassisches Pendeln weiterhin eine wichtige Rolle. Knapp zwei Drittel (65
Prozent) fahren täglich zur Arbeit, weitere 23 Prozent mehrmals pro Woche.
Ausschließlich im Homeoffice arbeiten lediglich sechs Prozent der
Umfrageteilnehmer.
Für die Mehrheit nimmt der Arbeitsweg dabei nicht allzu viel Zeit in Anspruch:
Etwa zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) benötigen pro Strecke höchstens 30
Minuten. Für rund ein Drittel der Befragten (29 Prozent) sind Fahrzeiten von 30
bis 60 Minuten pro Strecke normal, während fünf Prozent sogar länger als eine
Stunde für ihren Weg zur Arbeit benötigen.
Kosten belasten stärker als Staus
Mehr als jeder zweite Berufspendler empfindet den täglichen Arbeitsweg als
wechselhaft: 56 Prozent geben an, dass Pendeln für sie je nach Verkehrslage oder
Tagesform mal entspannt und mal belastend ist. Das zeigt, wie stark äußere
Faktoren den Weg zur Arbeit beeinflussen. Etwa ein Drittel der Befragten (33
Prozent) empfindet das Pendeln überwiegend als entspannt. Für elf Prozent ist
der Arbeitsweg regelmäßig anstrengend oder sogar stark belastend.
Als größte Belastung benennen fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) hohe
Sprit- und Fahrtkosten. Ebenfalls als belastend werden Staus und stockender
Verkehr (47 Prozent) sowie volle Straßen oder aggressives Fahrverhalten anderer
Verkehrsteilnehmer (40 Prozent) empfunden. Zeitdruck (15 Prozent),
Parkplatzsuche (13 Prozent) oder unzuverlässige öffentliche Verkehrsmittel (10
Prozent) spielen im Vergleich eine deutlich geringere Rolle.
Früher Start, früher Feierabend
Besonders auffällig sind die Arbeitszeiten vieler Pendler. Ein Drittel der
Befragten (33 Prozent) macht sich bereits vor 6 Uhr morgens auf den Weg zur
Arbeit. Weitere 25 Prozent starten zwischen 6 und 7 Uhr. Damit sind insgesamt 58
Prozent der Pendler schon vor 7 Uhr unterwegs.
Entsprechend früh endet für viele der Arbeitstag. 18 Prozent treten ihren
Heimweg bereits vor 15 Uhr an. Weitere 24 Prozent zwischen 15 und 16 Uhr, 21
Prozent zwischen 16 und 17 Uhr und zehn Prozent zwischen 17 und 18 Uhr. Nur neun
Prozent verlassen ihren Arbeitsplatz regelmäßig erst nach 18 Uhr. Die übrigen
Befragten gaben an, keinen festen Feierabend zu haben.
Arbeitsweg wird für Erledigungen genutzt
Der Fahrtweg zur Arbeit ist für viele mehr als reine Fortbewegung: Sie verbinden
ihn mit alltäglichen Besorgungen und Routinen. Am häufigsten werden Tankstopps
eingelegt (69 Prozent), dicht gefolgt von Einkäufen (62 Prozent). Auch Pakete
abholen oder versenden gehört für mehr als jeden Vierten (27 Prozent) zum
Pendelalltag.
Wer zusätzliche Stopps einlegt, tut dies meist nach Feierabend. Knapp die Hälfte
der Befragten (48 Prozent) erledigt Besorgungen bevorzugt auf dem Heimweg.
Morgens vor Arbeitsbeginn finden hingegen nur vier Prozent die Zeit dafür, einen
Zwischenstopp einzulegen.
[1]Basierend auf einer Marktforschungsumfrage zum Thema "Arbeitsverkehr &
Pendeln", die von der Tankstellenkette HEM im Juni 2026 mit 1.046 Personen über
18 Jahren durchgeführt wurde.
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