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München (ots) - Die Medienbranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Aus
einer Rundfunkordnung muss eine digitale Kommunikationsordnung werden, die im
neuen Digitale Medien-Staatsvertrag festgeschrieben werden soll. Im ersten Teil,
der vergangene Woche von den Ländern beschlossen wurde, wollen die Länder die
neuen europäischen Rechtsakte wie die Verordnung über Künstliche Intelligenz,
die Verordnung über die Transparenz und das Targeting politischer Werbung und
das Europäische Medienfreiheitsgesetz in nationales Medienrecht überführen. Der
zweite Teil des Vorhabens widmet sich vor allem dem Schutz des digitalen
Kommunikationsraums - mit dem Ziel, die Demokratie zu schützen und eine wirksame
und zeitgemäße Aufsicht sicherzustellen. Die zentralen Herausforderungen einer
modernen Regulierung stehen heute im Zentrum eines gemeinsamen Rechtssymposiums
der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und des Instituts für
Urheber- und Medienrechts (IUM) in München, das soeben eröffnet wurde.
Dr. Thorsten Schmiege, Präsident der BLM: "Der digitale Kommunikationsraum
verändert sich rasant und nicht immer zum Besten. Die Regulierung muss Schritt
halten. Dafür reicht es nicht, alte Instrumente fortzuschreiben. Wir müssen neue
Wege gehen: europäisch vernetzt, technisch auf der Höhe und mit klarer
Verantwortung für Plattformen, KI-Systeme und alle Akteure, die öffentliche
Kommunikation prägen. Denn wer Demokratie im Netz schützen will, braucht eine
Aufsicht, die zeitgemäß und wirksam ist."
Wie können die Länder Medienvielfalt aktiv sicherstellen? Wie muss die
Regulierung damit umgehen, dass Online-Plattformen mit dem Einsatz von
KI-Systemen den öffentlichen Diskurs prägen? Und welche regulatorischen
Maßnahmen sind erforderlich, um die Glaubwürdigkeit von Medien im Zeitalter
KI-generierter Inhalte zu sichern? Was ist die neue Rolle der
Landesmedienanstalten als KI-Marktüberwachungsbehörde? Nach Antworten für
Medien, Kreativwirtschaft und Aufsicht sucht das Symposium mit hochkarätigen
Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft. Zum vollständigen
Programm geht es hier (https://www.blm.de/de/wir-fuer-sie/blm-events/events-2026
/rechtssymposium-2026.cfm#i16969) .
Pressekontakt:
Stefanie Reger
Pressesprecherin
Tel. 089/63808-315
mailto:stefanie.reger@blm.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/62483/6307666
OTS: BLM Bayerische Landeszentrale für neue Medien
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