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Ottobrunn (ots) - Hohe Krankenstände kosten Unternehmen jedes Jahr Milliarden.
Besonders psychische Erkrankungen und stressbedingte Beschwerden führen häufig
zu langen Ausfallzeiten und belasten Betriebe organisatorisch wie
wirtschaftlich. Dennoch reagieren viele Arbeitgeber erst dann, wenn Mitarbeiter
bereits krankgeschrieben sind. Dabei entstehen die Ursachen oft deutlich früher
- mitten im Arbeitsalltag.
Viele Unternehmen konzentrieren sich dabei vor allem auf Krankmeldungen und
Ausfalltage. Doch die eigentlichen Kosten entstehen oft schon deutlich früher.
Mitarbeiter können anwesend sein, ohne ihre gewohnte Leistungsfähigkeit
abzurufen. Konzentrationsprobleme, mentale Erschöpfung und mangelnde
Regeneration wirken sich auf Produktivität, Zusammenarbeit und
Entscheidungsqualität aus - lange bevor eine Krankmeldung erfolgt.
Wer Fehlzeiten nachhaltig reduzieren möchte, sollte deshalb nicht erst auf
Krankmeldungen schauen. Der entscheidende Hebel liegt dort, wo Überlastung
entsteht: bei dauerhaftem Stress, fehlender Regeneration und einer
Unternehmenskultur, die Belastung häufig erst wahrnimmt, wenn die
Leistungsfähigkeit bereits spürbar nachlässt.
Warum Unternehmen häufig zu spät handeln
Das Grundproblem ähnelt dem vieler Gesundheitssysteme: Gehandelt wird meist erst
dann, wenn Beschwerden bereits sichtbar sind. Im Unternehmensalltag zeigt sich
das häufig in Form von Krankmeldungen, Burnout-Fällen oder längeren
Ausfallzeiten.
Die eigentlichen Ursachen bleiben dagegen oft unbeachtet. Hohe Verantwortung,
volle Kalender, ständige Erreichbarkeit und ein dauerhaft hohes Arbeitstempo
gelten in vielen Unternehmen als normal. Über Monate hinweg kann daraus eine
Belastung entstehen, die Konzentration, Schlafqualität und Leistungsfähigkeit
zunehmend beeinträchtigt.
Lea Feder, Gründerin der JETZT Performance GmbH, beobachtet diese Entwicklung
regelmäßig in ihrer Arbeit mit Unternehmen und Führungskräften: "Krankheit
beginnt nicht am Tag der Krankmeldung. Sie beginnt mit dem ersten Symptom, das
ignoriert wurde - und das sind oft Schlafprobleme durch Dauerstress,
Konzentrationsschwäche, anhaltende Erschöpfung oder Rückenschmerzen nach langen
Sitzphasen."
Dauerstress wird zum Unternehmensrisiko
Viele Unternehmen betrachten Fehlzeiten als zentrale Kennzahl. Dabei bleibt ein
anderer Faktor häufig unbeachtet: der schleichende Leistungsverlust durch
chronische Überlastung. Mitarbeiter erscheinen zwar zur Arbeit, können jedoch
aufgrund von Stress, Erschöpfung oder mangelnder Regeneration nicht mehr ihr
volles Potenzial abrufen. Für Unternehmen entsteht dadurch ein wirtschaftlicher
Schaden, der häufig deutlich früher beginnt als die eigentliche Krankmeldung.
Viele Ausfälle entwickeln sich nicht plötzlich, sondern sind das Ergebnis einer
Belastung, die sich über Wochen oder Monate aufgebaut hat.
Wer dauerhaft unter Stress steht, schläft häufig schlechter, regeneriert
langsamer und verliert zunehmend an Belastbarkeit. Gleichzeitig sinken Fokus,
Konzentration und Entscheidungsqualität. Mitarbeiter funktionieren oft noch
lange weiter, obwohl die Leistungsgrenze bereits erreicht oder sogar
überschritten wurde.
Die Folgen zeigen sich nicht nur in Form von Krankmeldungen. Auch Produktivität,
Motivation und Zusammenarbeit können unter chronischer Überlastung leiden. Für
Unternehmen wird Stress damit zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor.
Resilienz statt reiner Symptombehandlung
Immer mehr Arbeitgeber erkennen deshalb, dass klassische Reaktionen auf
steigende Fehlzeiten häufig zu kurz greifen. Entscheidend ist nicht allein, wie
mit Erkrankungen umgegangen wird, sondern wie Belastungen frühzeitig erkannt und
reduziert werden können.
Genau hier setzt der Ansatz von JETZT Performance an. Statt Gesundheit
ausschließlich als medizinisches Thema zu betrachten, stehen Stressreduktion,
Resilienz und langfristige Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt. Ziel ist es,
Unternehmen dabei zu unterstützen, Belastungsmuster im Arbeitsalltag sichtbar zu
machen und Mitarbeiter im Umgang mit Stress nachhaltig zu stärken.
Dabei geht es nicht um kurzfristige Maßnahmen, sondern um die Frage, wie
Menschen auch unter hoher Verantwortung leistungsfähig bleiben können, ohne
dauerhaft an ihre Belastungsgrenzen zu geraten.
Führungskräfte prägen die Unternehmenskultur
Eine besondere Rolle kommt dabei Führungskräften zu. Sie beeinflussen
maßgeblich, wie in Unternehmen über Belastung, Erholung und Leistungsfähigkeit
gedacht wird.
Wer selbst dauerhaft überlastet arbeitet und gesundheitliche Warnsignale
ignoriert, setzt häufig unbewusst einen Standard für das gesamte Team. Umgekehrt
können Führungskräfte dazu beitragen, dass Regeneration nicht als Schwäche,
sondern als Voraussetzung für nachhaltige Leistung verstanden wird.
Resilienz entsteht deshalb nicht allein auf individueller Ebene. Auch die
Unternehmenskultur entscheidet darüber, wie früh Belastungen erkannt und wie
offen sie angesprochen werden.
Weniger Fehlzeiten sind das Ergebnis einer resilienten Organisation
Sinkende Krankenstände sind selten das eigentliche Ziel. Sie sind vielmehr die
Folge eines Arbeitsumfelds, in dem Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und
Regeneration aktiv gefördert werden. Unternehmen profitieren nicht erst dann,
wenn weniger Mitarbeiter ausfallen, sondern bereits dann, wenn Stress reduziert
wird und Teams konzentrierter, belastbarer und leistungsfähiger arbeiten.
Für Lea Feder steht deshalb fest: "Der beste Bürostuhl bringt nichts, wenn der
Mitarbeiter den alten Körper mitbringt. Prävention fängt nicht mit Ausstattung
an - sondern damit, dass Unternehmen verstehen, was die Gesundheit ihrer
Mitarbeiter täglich beeinflusst."
Unternehmen, die langfristig leistungsfähige Teams aufbauen möchten, sollten
deshalb nicht erst reagieren, wenn Mitarbeiter ausfallen. Entscheidend ist,
Belastungen frühzeitig zu erkennen, Resilienz gezielt zu fördern und Stress dort
zu reduzieren, wo er entsteht - im Arbeitsalltag.
Über Lea Feder:
Lea Feder ist Ärztin, Bioinformatikerin und Gründerin der JETZT Performance
GmbH. Seit rund neun Jahren entwickelt sie medizinisch fundierte Konzepte für
High-Performer und Unternehmer. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie über 2.000
Klientinnen und Klienten begleitet. Sie verbindet medizinische Expertise mit
datenbasierter Analyse und Leistungssporterfahrung. Ihr Fokus liegt auf
evidenzbasierten Systemen für nachhaltige Leistungsfähigkeit und Gesundheit.
Mehr Informationen auf: https://jetzt-performance.de/
Pressekontakt:
JETZT Performance GmbH
Vertreten durch Lea Feder
E-Mail: mailto:info@jetzt-performance.de
Website: https://jetzt-performance.de/
Ruben Schäfer
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182218/6308529
OTS: JETZT Performance GmbH
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