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London (ots) - Mit dem Unternehmen wächst oft auch das private Vermögen -
allerdings meist gebunden im eigenen Betrieb. Viele Unternehmer suchen deshalb
nach einer Möglichkeit, Liquidität zu schaffen, ohne die Kontrolle vollständig
abzugeben. Warum ein Teilverkauf an Private Equity genau diesen Weg eröffnen
kann, erfahren Sie hier.
Viele Unternehmer investieren über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg Zeit,
Kapital und unternehmerisches Risiko in den Aufbau ihres Unternehmens. Mit dem
wirtschaftlichen Erfolg wächst jedoch häufig auch eine Herausforderung, die
lange kaum Beachtung findet: Ein großer Teil des privaten Vermögens steckt im
eigenen Unternehmen. Solange das Geschäft erfolgreich läuft, fällt dieses
Klumpenrisiko meist kaum auf. Spätestens wenn Nachfolgefragen entstehen, die
nächste Wachstumsphase zusätzliches Kapital erfordert oder Gesellschafter
unterschiedliche Ziele verfolgen, verändert sich die Ausgangslage jedoch
grundlegend. Viele Unternehmer stehen dann vor der Herausforderung, die
unternehmerische Entwicklung, die persönliche Vermögensplanung und
unterschiedliche Interessen miteinander in Einklang zu bringen - eine Aufgabe,
für die es häufig keine offensichtliche Lösung gibt. "Je früher Unternehmer sich
mit ihrer Eigentümer- und Vermögensstruktur beschäftigen, desto größer ist ihr
Handlungsspielraum. Unter Zeitdruck gute strategische Entscheidungen zu treffen,
ist deutlich schwieriger", sagt Dr. Daniel Baade, CEO von Dyer Baade & Company.
"Ein Teilverkauf schafft genau den Handlungsspielraum, der vielen Unternehmern
fehlt. Er kann dabei helfen, privates Vermögen zu sichern und gleichzeitig
unternehmerisch weiter an der Zukunft des eigenen Unternehmens mitzuwirken",
sagt Dr. Daniel Baade. Genau an diesem Punkt setzt Dyer Baade & Company an. Die
spezialisierte M&A-Beratung begleitet eigentümergeführte Unternehmen bei
Unternehmensverkäufen, Teilverkäufen und Private-Equity-Transaktionen in
Großbritannien, Irland und Europa. Statt ausschließlich den höchsten Kaufpreis
in den Mittelpunkt zu stellen, betrachten Dr. Daniel Baade und Chairman Stuart
Dyer die gesamte Transaktionsstruktur - von der zukünftigen Beteiligung über
Vertragsbedingungen bis hin zu den langfristigen Zielen der Unternehmer. Viele
Private-Equity-Investoren verstehen sich heute nicht mehr ausschließlich als
Kapitalgeber, sondern begleiten Unternehmen auch bei ihrer weiteren Entwicklung.
Sie stellen Kapital bereit, unterstützen beim Ausbau von Managementstrukturen
und begleiten Unternehmen auf ihrem weiteren Wachstumskurs. Ob ein solcher
Partner tatsächlich zur individuellen Situation eines Unternehmens passt, hängt
jedoch von zahlreichen Faktoren ab.
Der Teilverkauf: Mehr als ein Kompromiss zwischen Behalten und Verkaufen
Ein Teilverkauf eröffnet Unternehmern die Möglichkeit, Liquidität zu schaffen,
ohne sich vollständig aus ihrem Unternehmen zurückzuziehen. Statt das
Unternehmen vollständig zu veräußern, verkauft der Unternehmer einen Teil seiner
Anteile an einen Investor und bleibt gleichzeitig weiterhin Gesellschafter. In
vielen Fällen übernimmt ein Private-Equity-Investor dabei die Mehrheit der
Anteile, während der Gründer oder das Management eine Minderheitsbeteiligung
behalten und die weitere Entwicklung des Unternehmens aktiv mitgestalten.
Eine wichtige Rolle spielt hier die sogenannte Rollover Equity. Darunter
versteht man den Anteil der bisherigen Beteiligung oder des Verkaufserlöses, den
der Unternehmer im Unternehmen belässt oder erneut investiert. Entwickelt sich
das Unternehmen gemeinsam mit dem Investor erfolgreich weiter, kann diese
Beteiligung bei einem späteren Verkauf zusätzlich an Wert gewinnen. Neben der
sofortigen Liquidität eröffnet ein Teilverkauf damit die Chance, auch an der
zukünftigen Wertsteigerung des Unternehmens zu partizipieren.
Gleichzeitig verändert sich die Eigentümerstruktur grundlegend. Mit dem Einstieg
eines Investors entstehen neue Rechte, Pflichten und gemeinsame
Entscheidungsprozesse. Ein Teilverkauf ist daher kein Kompromiss zwischen
Verkaufen und Behalten, sondern der Beginn einer neuen Partnerschaft, die zur
langfristigen Strategie des Unternehmens und zu den persönlichen Zielen der
Gesellschafter passen muss.
Chancen und Grenzen eines Private-Equity-Einstiegs
Mit dem Einstieg eines Private-Equity-Investors verändert sich jedoch nicht nur
die Eigentümerstruktur. Häufig fließen auch zusätzliches Kapital, neue
Erfahrungen und strategisches Know-how in das Unternehmen ein. Viele
Beteiligungsgesellschaften verstehen sich heute nicht mehr ausschließlich als
Kapitalgeber, sondern begleiten ihre Beteiligungen aktiv auf dem weiteren
Wachstumskurs. Sie unterstützen beispielsweise den Aufbau professioneller
Führungsstrukturen, stärken die zweite Managementebene und etablieren
leistungsfähigere Berichts- und Controllingsysteme. Häufig begleiten sie
Unternehmen zudem bei sogenannten Buy-and-Build-Strategien, also dem gezielten
Erwerb weiterer Unternehmen, um Wachstum und Marktposition auszubauen. Dadurch
entstehen Strukturen, die Unternehmen unabhängiger von einzelnen Personen machen
und organisatorisch auf die nächste Entwicklungsstufe vorbereiten.
Mit dieser stärkeren Einbindung verändern sich auch die Anforderungen an die
Unternehmensführung. Governance-Regeln legen fest, welche Entscheidungen das
Management eigenständig treffen kann, wann die Zustimmung des Investors
erforderlich ist und welche Rolle ein Beirat übernimmt. "Der richtige Investor
kauft nicht nur Anteile. Er muss zur Strategie, zur Unternehmenskultur und zu
den langfristigen Zielen der Gesellschafter passen. Erst dann entsteht ein
echter Mehrwert", erklärt Dr. Daniel Baade von Dyer Baade & Company.
Gerade deshalb sollten Unternehmer einen Private-Equity-Einstieg nicht allein
unter dem Gesichtspunkt der Finanzierung betrachten. Investoren verfolgen klare
Renditeziele, erwarten professionelles Reporting, ambitionierte Wachstumspläne
und eine realistische Exit-Perspektive. Entscheidend ist daher nicht nur, ob
Kapital zur Verfügung steht, sondern auch, ob die Erwartungen des Investors mit
den langfristigen Zielen der Gesellschafter übereinstimmen. Erst wenn beides
zusammenpasst, kann ein Teilverkauf die Grundlage für eine erfolgreiche
gemeinsame Weiterentwicklung schaffen.
Für wen ein Teilverkauf die richtige Lösung sein kann
Ein Teilverkauf eignet sich vor allem für Unternehmen mit stabilen Umsätzen,
belastbaren Finanzkennzahlen, planbaren Cashflows und klaren
Wachstumsperspektiven. Ebenso wichtig ist eine leistungsfähige zweite
Führungsebene, damit das Unternehmen nicht ausschließlich vom Gründer oder
einzelnen Schlüsselpersonen abhängig bleibt.
Besonders interessant kann dieses Modell für Familienunternehmen sein, deren
Gesellschafter unterschiedliche Lebensphasen und Ziele haben. Während einzelne
Gesellschafter ihre Beteiligung ganz oder teilweise veräußern möchten, können
andere weiterhin unternehmerische Verantwortung übernehmen und das Unternehmen
gemeinsam mit einem Investor weiterentwickeln. Auch Gründer, die zusätzliches
Kapital, professionellere Strukturen oder Unterstützung bei der internationalen
Expansion benötigen, profitieren häufig von einem passenden Beteiligungspartner.
Entscheidend ist jedoch nicht allein, ob ein Unternehmen grundsätzlich die
Voraussetzungen für einen Teilverkauf erfüllt. "Jede Transaktion muss zur
individuellen Situation des Unternehmens und zu den persönlichen Zielen der
Gesellschafter passen. Ein Investor sollte deshalb nicht nur Kapital mitbringen,
sondern die nächste Entwicklungsphase des Unternehmens sinnvoll unterstützen
können", erklärt Dr. Daniel Baade.
Genau aus diesem Grund eignet sich Private Equity nicht für jedes Unternehmen
gleichermaßen. Unternehmen mit hoher Gründerabhängigkeit, unklaren
Finanzkennzahlen oder fehlender Skalierbarkeit erfüllen die Erwartungen
professioneller Investoren häufig noch nicht. Ebenso sollten Unternehmer, die
auch künftig sämtliche Entscheidungen allein treffen möchten, sorgfältig prüfen,
ob ein Beteiligungspartner zu ihren persönlichen und unternehmerischen
Vorstellungen passt.
Worauf es bei der Transaktion wirklich ankommt
Steht fest, dass ein Teilverkauf grundsätzlich infrage kommt, beginnt die
eigentliche Gestaltung der Transaktion. Viele Unternehmer richten ihren Blick
dabei zunächst auf die Unternehmensbewertung. Tatsächlich entscheidet jedoch
häufig nicht der Kaufpreis allein darüber, ob ein Deal langfristig erfolgreich
ist. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, ob die gesamte
Transaktionsstruktur zu den wirtschaftlichen und persönlichen Zielen der
Gesellschafter passt.
Neben dem Kaufpreis spielen unter anderem die Höhe der verbleibenden
Beteiligung, Governance-Regeln und spätere Exit-Möglichkeiten eine zentrale
Rolle. Hinzu kommen sogenannte Earn-outs - variable Kaufpreisbestandteile, die
nur ausgezahlt werden, wenn nach der Transaktion zuvor definierte
wirtschaftliche Ziele erreicht werden. Ebenso können Garantien,
Haftungsregelungen, Mitverkaufsrechte, Minderheitenschutz sowie die steuerliche
Gestaltung der Transaktion erhebliche Auswirkungen auf den langfristigen Erfolg
eines Deals haben. "Ein erfolgreicher Deal wird nicht allein über den Kaufpreis
entschieden. Entscheidend ist, dass die gesamte Transaktionsstruktur zur
Situation des Unternehmens und zu den langfristigen Zielen der Gesellschafter
passt", erklärt Dr. Daniel Baade.
Genau deshalb begleitet Dyer Baade & Company Unternehmer nicht nur bei der Suche
nach geeigneten Investoren, sondern entwickelt einen strukturierten
Verkaufsprozess, in dem mehrere passende Interessenten parallel angesprochen
werden. So entstehen Wettbewerb, eine stärkere Verhandlungsposition und häufig
ausgewogenere Vertragsbedingungen - die Grundlage für eine Transaktion, die auch
langfristig überzeugt.
Vom Teilverkauf zur nächsten Wachstumsphase
Wie unterschiedlich ein Teilverkauf ausgestaltet werden kann, zeigen zwei von
Dyer Baade & Company begleitete Transaktionen. Bei Clifton Asset Management
standen vier Gründer in unterschiedlichen Lebensphasen vor der Frage, wie sich
persönliche Ziele und die weitere Unternehmensentwicklung miteinander verbinden
lassen. Während ein Gesellschafter vollständig ausstieg, konnten die übrigen
Gründer einen Teil ihrer Anteile verkaufen, privates Vermögen sichern und
gleichzeitig weiterhin am Unternehmen beteiligt bleiben. Der Einstieg von CBPE
Capital schuf anschließend die Grundlage für die nächste Wachstumsphase.
Ein anderes Ziel verfolgte die Transaktion von Kestrel Capital. Hier stand
weniger die Nachfolge als vielmehr die weitere Expansion eines bereits
erfolgreich positionierten Unternehmens im Mittelpunkt. Mit IK Partners wurde
ein Investor gewonnen, der das Unternehmen auf seinem weiteren Wachstumskurs
begleiten sollte.
Beide Beispiele verdeutlichen, dass Private Equity sehr unterschiedliche
unternehmerische Ziele unterstützen kann - von der Nachfolge- und
Vermögensplanung bis hin zur Finanzierung einer neuen Wachstumsphase.
Entscheidend ist dabei nicht ein einheitliches Transaktionsmodell, sondern eine
Struktur, die zu den langfristigen Zielen des Unternehmens und seiner
Gesellschafter passt.
Der Teilverkauf als strategische Entscheidung
Ein Teilverkauf ist keine Standardlösung und auch kein Selbstzweck. Vielmehr
handelt es sich um eine strategische Entscheidung, bei der wirtschaftliche,
persönliche und unternehmerische Ziele gleichermaßen berücksichtigt werden
sollten. Für Unternehmer geht es dabei um grundlegende Fragen: Wie viel Vermögen
soll heute gesichert werden? Welche Rolle möchte man künftig im Unternehmen
übernehmen? Wie viel unternehmerisches Risiko soll bestehen bleiben? Und welcher
Partner kann die nächste Entwicklungsphase sinnvoll begleiten?
Der eigentliche Mehrwert eines Teilverkaufs liegt deshalb nicht allein im
Kaufpreis. Entscheidend ist eine Eigentümerstruktur, die sowohl zur
wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens als auch zur persönlichen
Zukunftsplanung der Gesellschafter passt. Wer diese Entscheidung frühzeitig und
auf Grundlage einer durchdachten Strategie trifft, schafft die Voraussetzungen
für eine neue Wachstumsphase - ohne das eigene Lebenswerk vollständig aus der
Hand zu geben.
Sie möchten frühzeitig die richtigen Weichen für die Zukunft Ihres Unternehmens
stellen? Dann melden Sie sich jetzt bei Dr. Daniel Baade von Dyer Baade &
Company (https://dyerbaade.com/) und vereinbaren Sie einen Termin für ein
unverbindliches Beratungsgespräch!
Pressekontakt:
Dyer Baade & Company
Dr. Daniel Baade
Website: https://dyerbaade.com/
Ruben Schäfer
E-Mail: mailto:redaktion@dcfverlag.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182502/6309193
OTS: Dyer Baade & Company
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