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Berlin (ots) - In seiner jüngsten Sitzung hat sich der neue AfD-Bundesvorstand
mit der Landeswahlversammlung des Landesverbands Nordrhein-Westfalen am
vergangenen Wochenende beschäftigt: Erstens hat der Bundesvorstand die
Beteiligten um Stellungnahme gebeten, um einen akkuraten Überblick zu den
Geschehnissen vor Ort zu erhalten. Zweitens soll danach in NRW das bewährte
Mittel der Mediation genutzt werden, um zwischen den verschiedenen Lagern
Kompromisse zu finden. Ziel ist es, dass die übrigen Kandidaten für die
NRW-Landesliste schnell und rechtssicher aufgestellt werden können.
Beide Schritte werden einige Tage Zeit in Anspruch nehmen, weshalb die AfD
Journalistenanfragen zur Angelegenheit bis auf weiteres nicht beantworten wird -
man will dem vereinbarten Verfahren nicht vorgreifen.
Tino Chrupalla und Alice Weidel erklären: "Hauptanliegen der Alternative für
Deutschland bleibt, unser Land als politisch stärkste Kraft zum Positiven zu
verändern und die massiven Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre zu
korrigieren. Wir appellieren an alle Teile der Partei, sich entsprechend
professionell zu verhalten und nicht zu spalten. Gerade jetzt muss es einzig um
unser Land gehen und weder um persönliche Konflikte noch um Machtspiele."
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