|
--------------------------------------------------------------
Zur Studie
https://ots.de/ABxI9r
--------------------------------------------------------------
München (ots) -
- Für 72 Prozent der Finanzverantwortlichen im Mittelstand hat die
Kostenreduktion in den kommenden zwölf Monaten oberste Priorität.
- Der Personalabbau setzt sich fort: Mittelständler erwarten Rückgang der
Beschäftigtenzahlen (Index: - 17 %).
- Erste KI-Anwendungen sind in den Finanzbereichen etabliert, werden jedoch
vielfach nicht funktionsübergreifend eingesetzt.
Die wirtschaftliche Unsicherheit belastet den wichtigen deutschen Mittelstand
spürbar. 45 Prozent der Finanzverantwortlichen mittelständischer Unternehmen
bewerten ihre Geschäftsaussichten heute schlechter als noch vor drei Monaten.
Als zentrale Herausforderungen nennen die CFOs die anhaltend schwache
Inlandsnachfrage (63 %), geopolitische Unsicherheiten (59 %) sowie steigende
Rohstoff- und Energiekosten (45 % bzw. 44 %). Vor diesem Hintergrund setzt die
Mehrheit der mittelständischen Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten auf
Kostensenkungen (72 %). Viele Unternehmen wollen durch organisches Wachstum (59
%) und eine Steigerung des operativen Cashflows (48 %) ihre finanzielle
Stabilität stärken. Für die vorliegende Analyse wurden zwischen dem 16. April
und dem 7. Mai 120 Finanzvorstände mittelständischer Unternehmen in Deutschland
befragt.
Besonders die Beschäftigung bleibt unter Druck: Die Unternehmen rechnen
weiterhin mit einem spürbaren Personalabbau (Index: - 17 %). Auch die
Erwartungen hinsichtlich der Margen (Index: - 1 %) und Investitionen (Index: - 3
%) bleiben leicht negativ. Mit einem Indexwert von 25 Prozent ist die
Umsatzentwicklung die positivste Kennzahl für die kommenden zwölf Monate. Der
Indexwert zeigt die Differenz zwischen positiven und negativen Einschätzungen
der befragten Finanzverantwortlichen.
"Der Mittelstand hat derzeit wenig Spielraum für offensive Wachstumsstrategien.
Im Fokus steht vielmehr die Stabilisierung des Geschäfts", sagt Dr. Christine
Wolter, Partner und Leiterin des Mittelstandsprogramms bei Deloitte. "Die
Priorisierung von Kosteneinsparungen ist eine Reaktion auf die anhaltend
schwierigen Marktbedingungen. Nun kommt es darauf an, dass die Unternehmen ihre
Widerstandsfähigkeit erhöhen und ihre Abhängigkeiten bei Lieferketten,
Finanzierung, Energieversorgung oder Technologie reduzieren", erläutert Dr.
Christine Wolter.
Unternehmensweite Integration von KI stockt
In dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld sind die Erwartungen der
mittelständischen Unternehmen an KI groß. Dennoch gelingt es zahlreichen CFOs
bislang nicht, die Technologie über einzelne Anwendungsfälle hinaus im
Unternehmen zu verankern. Weniger als die Hälfte der Befragten (45 %) plant
derzeit die Skalierung der KI-Anwendungen im Finanzbereich. Nur rund 40 Prozent
setzen bereits auf funktionsübergreifende KI-Initiativen. "Künstliche
Intelligenz bietet dem Mittelstand erhebliche Potenziale, insbesondere für eine
effiziente Planung und zur Steigerung der Produktivität. Wer die Möglichkeiten
von Digitalisierung und KI konsequent in Wertschöpfung übersetzt, wird seine
Wettbewerbsfähigkeit in den kommenden Jahren deutlich stärken können", meint Dr.
Christine Wolter.
Die Studie finden Sie hier (https://www.deloitte.com/de/de/services/deloitte-pri
vate/perspectives/aktuelle-wirtschaftliche-lage-im-deutschen-mittelstand.html) .
Über Deloitte
Deloitte bietet führende Prüfungs- und Beratungsleistungen für nahezu 90% der
Fortune Global 500®-Unternehmen und Tausende von privaten Unternehmen an.
Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Unsere
Mitarbeitenden liefern messbare und langfristig wirkende Ergebnisse, die dazu
beitragen, das öffentliche Vertrauen in die Kapitalmärkte zu stärken und unsere
Kunden bei Wandel und Wachstum unterstützen. Deloitte baut auf eine über
180-jährige Geschichte auf und ist in mehr als 150 Ländern tätig. Erfahren Sie
mehr darüber, wie die über 470.000 Mitarbeitenden von Deloitte zusammenarbeiten,
um das Leitbild "making an impact that matters" täglich zu leben:
http://www.deloitte.com/de .
Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL), ihr
weltweites Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen
(zusammen die "Deloitte-Organisation"). DTTL (auch "Deloitte Global" genannt)
und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sowie ihre verbundenen Unternehmen sind
rechtlich selbstständige und unabhängige Unternehmen, die sich gegenüber Dritten
nicht gegenseitig verpflichten oder binden können. DTTL, jedes
DTTL-Mitgliedsunternehmen und verbundene Unternehmen haften nur für ihre eigenen
Handlungen und Unterlassungen und nicht für die der anderen. DTTL erbringt
selbst keine Leistungen gegenüber Kunden. Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.deloitte.com/de/UeberUns .
Pressekontakt:
Susann Schröder
Media Manager | Corporate Communications
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Rosenheimer Platz 4, 81669 München
Phone: +49 89 290368770 | Mobile: +49 175 9555033
mailto:suschroeder@deloitte.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/60247/6317474
OTS: Deloitte
|