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Hamburg (ots) -
- Globale Auswertung (9.000 Befragte) belegt: Solo Travel hat sich über alle
Altersgruppen hinweg als feste Reiseform etabliert.
- Motive für Solo Travel: Unter den deutschen Befragten reist im Durchschnitt
ein Viertel (25 %) zur Selbstfindung - bei den Befragten aus der Generation Z
liegt dieser Anteil bei 41 %.
- Langzeitvergleich: Das Motiv "Selbstfindung" normalisiert sich im Gesamtmarkt
bei 25 %, wird aber von der Generation Z mit 41 % getragen.
- Internationaler Abgleich: Deutschland belegt beim Schutzbedürfnis im Koffer
weltweit den dritten Platz hinter Großbritannien und Frankreich.
Solo Travel hat sich von einer Randerscheinung zu einer festen Größe im globalen
Tourismus entwickelt. Dies belegen die Daten einer neuen, international
repräsentativen Untersuchung des Online-Reisebüros Opodo (http://www.opodo.de)
(Teil der eDreams ODIGEO (http://www.edreamsodigeo.com) Gruppe) unter 9.000
Befragten in sieben Ländern, darunter 1.000 Teilnehmer aus Deutschland.
Der Längsschnittvergleich mit Erhebungen aus den Jahren 2019 und 2023 zeigt,
dass sich die Motive und Bedürfnisse beim Solo Travel verändern. Dabei weisen
die Daten deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Generationen auf.
Fakten-Zusammenfassung
- Hauptantrieb: Die Gewährleistung der eigenen Bewegungsfreiheit bleibt mit 37 %
in Deutschland und 38 % im globalen Durchschnitt der wichtigste Grund für Solo
Travel.
- Prioritätenwechsel im Koffer: In den Jahren 2019 (33 %) und 2023 (37 %) stand
der Reisekomfort an erster Stelle. Im Jahr 2026 deklarieren die deutschen
Befragten Sicherheitsartikel (38 %) als wichtigsten Faktor.
- Rückläufiger Faktor: Die Absicht, im Urlaub neue Kontakte zu knüpfen, sinkt in
Deutschland auf 19 % (2019: 28 %; 2023: 29 %).
Motive im Generationenvergleich: Bewegungsfreiheit vor Socializing
Der Hauptgrund für Solo Travel ist in Deutschland der Wunsch nach
uneingeschränkter Bewegungsfreiheit (Deutschland 37 %; global: 38 %). Bei der
Betrachtung der Altersklassen zeigt sich hierbei ein klarer Generationen-Effekt:
Während sich 46 % der Millennials (geboren 1981-1996) nach dieser zeitlichen und
räumlichen Autonomie richten, ist sie bei den Babyboomern (geboren 1946-1964)
nur für 26 % der ausschlaggebende Grund.
Gleichzeitig verliert das Alleinreisen seinen Charakter als Instrument zur
Kontaktanbahnung. Gaben in den Vorstudien 2019 noch 28 % und 2023 noch 29 % der
deutschen Urlauber an, primär zum Kennenlernen neuer Menschen solo zu verreisen,
sinkt dieser Wert 2026 auf 19 %. Männern (22 %) ist dieser Aspekt heute
wichtiger als Frauen (16 %). Ein zeitlos konstanter Faktor bleibt die
Termindichte im sozialen Umfeld: Für 30 % der Befragten findet der Solo-Trip
statt, weil Freunde oder Familie keine Zeit haben (global ebenfalls 30 %).
Ranking: Die Top-5-Motive für Solo Travel in Deutschland (2026)
1. Gewährleistung von uneingeschränkter Bewegungsfreiheit: 37 %
2. Fehlende zeitliche Verfügbarkeit von Freunden oder Familie: 30 %
3. Ausprobieren von Neuem / Experimentierfreude: 26 %
4. Erlangung von besserer Selbsterkenntnis: 25 %
5. Kennenlernen von neuen Leuten: 19 %
Das Gepäck der Generationen: Sicherheit verdrängt den Komfort
Eine messbare Verschiebung dokumentiert die Studie bei der Frage nach den
unverzichtbaren Reisebegleitern. Galt in den Vorjahren 2019 (33 %) und 2023 (37
%) das Koffer-Motto "Komfort zuerst" (bequeme Kleidung, Reisekissen, Snacks),
wird dieses 2026 in Deutschland nur noch von 27 % der Befragten priorisiert. An
die erste Stelle rückt mit 38 % der Nennungen die Rubrik der
Sicherheitsausrüstung (Geldgürtel, Erste-Hilfe-Sets, Notfallkontakte).
Diese Entscheidung korreliert stark mit dem Alter der Befragten: Fast jeder
zweite Babyboomer (48 %) sowie 42 % der weiblichen Reisenden setzen den Fokus
auf die Sicherheit. Die Generation Z (Postmillennials, 18-24 Jahre) weicht von
diesem Muster ab: In dieser jungen Kohorte gewichten lediglich 31 % die
Sicherheitsaspekte am höchsten; die Gruppe bevorzugt mit 41 % weiterhin den
Reisekomfort.
Ein internationaler Abgleich der Opodo-Zahlen belegt, dass das
Sicherheitsbedürfnis beim Solo Travel in Nord- und Westeuropa messbar höher
ausfällt als in Südeuropa:
Ranking: Priorisierung von Sicherheitsausrüstung im Ländervergleich (2026)
1. Großbritannien: 40 %
2. Frankreich: 39 %
3. Deutschland: 38 %
4. USA: 37 %
5. Italien: 28 %
6. Spanien: 27 %
7. Portugal: 25 %
Betty Lemeßier, Communications & PR Manager DACH/Nordics , kommentiert:
"Alleinreisen ist erwachsen geworden. Heute geht es weniger um den bloßen
Tapetenwechsel, sondern um persönliches Wachstum und ein sicheres Gefühl. Wir
sehen, dass Reisende - besonders die Gen Z - Sicherheit und Selbstfindung in den
Fokus rücken. Wir bei Opodo unterstützen diesen Trend mit Technologie, die
Solo-Trips nicht nur einfacher, sondern vor allem sicherer und flexibler macht."
Persönliche Entwicklung: Die Generation Z auf Selbstsuche
Die Daten zeigen, dass Solo Travel die Perspektive der Urlauber beeinflusst.
Jeweils 33 % der deutschen Befragten geben an, durch die Reise mentale Klarheit
zu erlangen oder eine größere Offenheit gegenüber fremden Kulturen zu
entwickeln.
Das Motiv der Selbstfindung verzeichnet im Gesamtmarkt eine Stabilisierung: Nach
einem Anstieg von 21 % im Jahr 2019 auf den Post-Corona-Peak von 32 % im Jahr
2023 pendelt sich der Wert 2026 im Gesamtdurchschnitt der deutschen Befragten
bei 25 % ein. Generation Z sticht hierbei heraus: 41 % der jungen Erwachsenen
nutzen Solo Travel gezielt, um sich selbst besser kennenzulernen.
Zudem stellen 35 % der Generation Z und 32 % der Millennials fest, dass
Alleinreisen ein Gefühl der Selbstständigkeit fördert, wodurch sie schwierige
Situationen eigenständig und souverän lösen können (Gesamtdurchschnitt: 29 %).
Frauen (31 %) verbuchen dieses Gefühl der gesteigerten Selbstwirksamkeit etwas
häufiger für sich als Männer (28 %).
Internationale Unterschiede: Was Urlauber global suchen
- Fokus auf Erneuerung in den USA: 43 % der US-Reisenden wählen Solo Travel
primär für das Gefühl der mentalen Erneuerung und des inneren Abstands.
- Fokus auf Empathie in Südeuropa: In Spanien (25 %) und Italien (23 %) suchen
Reisende überdurchschnittlich oft nach einer tieferen Verbindung zur Welt und
den Menschen vor Ort.
Methodische Hinweise zur Datenbasis
- Erhebung 2026: Die Befragung wurde von OnePoll im Auftrag von eDreams ODIGEO
vom 9. bis 17. Juni 2026 durchgeführt. Die Stichprobe umfasste 9.000
Erwachsene in sieben Ländern (Großbritannien, Frankreich, Deutschland,
Italien, Spanien, Portugal, USA), darunter 1.000 Befragte aus Deutschland.
- Vergleichsdaten: Die historischen Referenzwerte stammen aus methodisch
identischen OnePoll-Untersuchungen der Jahre 2019 und 2023.
Weitere detaillierte Einblicke und die vollständigen Ergebnisse der Untersuchung
finden Sie auf unserer Landingpage: Opodo Solo Travel Studie 2026
(https://www.opodo.de/our-brand/news/solo-travel-studie-2026/?qsa=1) .
Pressekontakt:
eDreams ODIGEO D-A-CH
mailto:press.dach@edreamsodigeo.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/101081/6318740
OTS: Opodo Deutschland
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