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Stuttgart (ots) - Wer gerne Alkohol trinkt, wird das weiterhin tun, nur eben an
anderer Stelle. Das Problem wird damit nicht behoben, sondern nur verlagert.
Auch wird die Durchsetzung des Alkoholverbots schwierig. Um eine Gruppe von
Fußballfans, die auf dem Weg Richtung Stadion sind, am Trinken zu hindern,
müsste schon ein Großaufgebot an Polizisten im Einsatz sein. Personal, das die
Bundespolizei nicht hat. Kein Wunder also, dass auch Innenminister Dobrindt noch
Fragen hat. Selbst bei Einzelpersonen ist die Kontrolle nicht einfach. Dazu
müssten an allen 5400 Bahnhöfen fast rund um die Uhr Sicherheitsbeamte oder
Polizisten präsent sein. Und das Verbot verhindert auch nicht, dass bereits
Betrunkene den Bahnhof betreten.
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