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Schaan (ots) -
- Fast drei Viertel der Befragten sprechen sich für eine stärkere Förderung der
privaten Altersvorsorge aus (71,5 %).
- Aber: Zwei Drittel glauben, dass sie von der Reform nicht persönlich
profitieren (67,2 %).
- 65,7 % betrachten das bestehende Rentensystem nicht mehr als
generationengerecht.
- Mehrheit (57,7 %) sieht in kapitalmarktorientierter Vorsorge eine wichtige
Ergänzung.
Die Bundesbürger begrüßen mit großer Mehrheit eine stärkere staatliche Förderung
der privaten Altersvorsorge. Gleichzeitig glaubt nur eine kleine Minderheit,
selbst konkret von den aktuellen Reformen zu profitieren. Dies zeigt eine
repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts CIVEY im Auftrag von
Liechtenstein Life. Befragt wurden 2500 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger,
die noch nicht in Rente sind. Die Befragung fand im April 2026 und damit kurz
nach dem Beschluss des Altersvorsorgedepots im Bundestag statt. Die Ergebnisse
legen nahe, dass Vermittlern künftig eine wichtige Rolle bei der Information und
Aufklärung über individuelle Vorteile und den passenden Mix für die persönliche
Altersvorsorge zukommt.
Fast drei Viertel der Befragten sprechen sich für eine stärkere Förderung der
privaten Altersvorsorge aus (71,5 %), nur 15 % lehnen dies ab. Die Unterstützung
ist dabei über nahezu alle Altersgruppen hinweg hoch. Besonders stark fällt sie
bei den 30- bis 39-Jährigen aus (76,8 %). Am geringsten ist die Zustimmung bei
den 40- bis 49-Jährigen, liegt aber auch dort noch bei knapp 68 Prozent.
Viele sehen keinen persönlichen Vorteil
Trotz der breiten Zustimmung erwartet nur gut jeder zehnte Befragte, persönlich
von der geplanten Reform zu profitieren (10,8 %). Zwei Drittel gehen dagegen
davon aus, dass sie keinen persönlichen Nutzen aus der Reform ziehen werden
(67,2 %). Weitere 22 % sind unentschlossen.
Insbesondere Ältere sind pessimistisch. Bei den über 50-Jährigen gehen rund 78 %
davon aus, keinen persönlichen Nutzen aus der Reform zu ziehen. Jüngere Befragte
(zwischen 18 und 29 Jahren) äußern sich etwas optimistischer, allerdings bleibt
auch dort der Anteil derjenigen hoch, die keine Vorteile für sich erwarten (rund
61 %). Bei den 30- bis 39-Jährigen rechnet immerhin knapp jeder Vierte mit
Verbesserungen (23,4 %), während 48,9 % keine Vorteile für sich erkennen.
Mehrheit hält aktuelles Rentensystem nicht für generationengerecht
Für eine deutliche Mehrheit sorgt das aktuelle Rentensystem nicht mehr für
Gerechtigkeit zwischen Jung und Alt. Rund zwei Drittel der Befragten betrachten
das bestehende Rentensystem als nicht mehr generationengerecht (65,7 %). Nur
etwa jeder fünfte Befragte bewertet es noch als fair gegenüber den verschiedenen
Generationen (21 %).
Besonders kritisch stehen Befragte mittleren Alters (zwischen 40 und 49 Jahren)
dem Thema gegenüber: Fast 80 Prozent von ihnen attestieren dem aktuellen
Rentensystem mangelnde Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Gerade in den
jüngeren Altersgruppen zwischen 18 und 29 Jahren sowie 30 und 39 Jahren fällt
die Ablehnung ebenfalls deutlich aus (74,1 % bzw. 74,6 %). Dies deutet auf
erhebliche Zweifel daran hin, dass ihre künftigen Rentenansprüche in einem
fairen Verhältnis zu den eigenen Beitragsleistungen stehen werden.
Breite Zustimmung für kapitalmarktorientierte Vorsorge
Kapitalmarktorientierte Vorsorgeformen wie fondsgebundene Lebensversicherungen
werden von der Mehrheit der Bevölkerung als wichtiger Baustein für die
Altersvorsorge angesehen. Rund 58 Prozent betrachten sie als sinnvolle Ergänzung
zur gesetzlichen Rente. Etwa ein Viertel teilt die Einschätzung nicht, während
rund 18 Prozent keine klare Position beziehen. Vor allem Menschen zwischen 30
und 39 Jahren stehen kapitalmarktorientierten Vorsorgeformen aufgeschlossen
gegenüber. Mit 71,7 Prozent liegt ihre Zustimmung rund 14 Prozentpunkte über dem
Durchschnitt aller Befragten (57,7 %).
Ein großer Teil der Menschen im erwerbsfähigen Alter könnte grundsätzlich von
den neuen Fördermöglichkeiten profitieren. Nach den Ergebnissen der Befragung
geht bislang jedoch nur rund jeder Zehnte davon aus, einen persönlichen Vorteil
daraus zu ziehen. Die Umfrageergebnisse legen damit nahe, dass eine
verständliche Information und Aufklärung der Bevölkerung für die Umsetzung der
Reform von großer Bedeutung sein wird. Vermittler können eine wichtige Rolle
übernehmen, wenn es darum geht, individuelle Vorteile und einen bestmöglichen
Mix für die persönliche Altersvorsorge und Absicherung zu ermitteln.
Dr. Aron Veress, CEO von Liechtenstein Life, kommentiert die Befragung: "Für
Vermittler ergeben sich durch die Reform vielfältige Chancen, ihre
Beratungskompetenz einzubringen und ihren Kunden die Vorteile der privaten
Vorsorge für die persönliche Absicherung aufzuzeigen. Besonders jüngere
Generationen stehen kapitalmarktorientierten Vorsorgelösungen offen gegenüber.
Fondsgebundene Lebensversicherungen bieten hier eine Möglichkeit, Absicherung,
Altersvorsorge und langfristiges Investieren miteinander zu verbinden."
Liechtenstein Life zählt zu den führenden Anbietern innovativer, fondsbasierter
Vorsorgelösungen. Das Unternehmen wurde in den vergangenen Jahren mehrfach für
die Qualität seines Investmentangebots ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit
seinem Partnernetzwerk wird der Liechtensteiner Versicherer dieses auch im
Rahmen des neuen Altersvorsorgedepots anbieten. Das breit diversifizierte
Fondsuniversum mit rund 500 Fonds ermöglicht eine individuelle
Portfolio-Gestaltung als Grundlage für eine langfristige Absicherung und
gezielten Vermögensaufbau.
Über Liechtenstein Life
Mit zukunftsweisenden Lösungen zur renditeorientierten privaten Vorsorge- und
Vermögensplanung engagiert sich Liechtenstein Life Assurance AG für die
finanzielle Unabhängigkeit ihrer Kunden - ein Leben lang und über Generationen
hinweg. Das Unternehmen wurde 2008 in Liechtenstein gegründet und ist in Schaan
(Liechtenstein) ansässig. Das umfangreiche Anlageuniversum von Liechtenstein
Life ist eng verbunden mit ihren Produkten und ermöglicht den Zugang zu weltweit
renommierten Investmentmanagern. Liechtenstein Life setzt bewusst den
Schwerpunkt auf ESG-Fonds und trägt damit gezielt zu umwelt- und sozialbewussten
Finanzlösungen bei. Das Unternehmen gehört zur digitalen Finanzgruppe the
prosperity company AG, die derzeit rund 120 Mitarbeitende beschäftigt.
Über die Umfrage
Das Meinungsforschungsinstitut CIVEY hat für Liechtenstein Life vom 08.04. bis
15.04.2026 online 2.500 Bundesdeutsche ab 18 Jahren ohne Rentner befragt. Die
Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter
Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 4,2 bis 4,3 Prozentpunkten beim
jeweiligen Gesamtergebnis.
Pressekontakt:
Florian Semle
Digitale Klarheit - Kommunikationsberatung
t: +49 177 43 75 115
m: mailto:florian.semle@digitale-klarheit.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/163540/6319127
OTS: Liechtenstein Life Assurance AG
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