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München (ots) -
- Jörg setzt in seiner "Bulettenschmiede" auf ehrliche Hausmannskost
- Alexander verbindet Imbissessen mit modernem Social-Media-Marketing
- Eine neue Folge "Die Imbisshelden - Voll lecker!" am 28. Juli 2026 um 21:15
Uhr bei RTLZWEI und sieben Tage vorab auf RTL+
Ob deftige Hausmannskost, kreative Burger oder frischer Gemüse Kebab - die neue
Dokureihe "Die Imbisshelden - Voll lecker!" blickt hinter die Theken von sechs
engagierten Imbissbetreibern aus verschiedenen Regionen Deutschlands. In der
ersten Folge werden vier von ihnen in ihrem Arbeitsalltag voller Leidenschaft,
Kreativität und Einsatz begleitet. Zwischen Traditionsrezepten, modernen
Vermarktungsideen und dem täglichen Ansturm der Kundschaft zeigt sich, wie viel
Herzblut hinter Deutschlands abwechslungsreicher Imbisskultur steckt. Start der
neuen Reihe "Die Imbisshelden - Voll lecker!", am 28. Juli 2026 um 21:15 Uhr bei
RTLZWEI und sieben Tage vorab auf RTL+.
In Hannover kocht Jörg in seiner "Bulettenschmiede" im klassischen Stil -
ehrlich, deftig und mit einer großen Portion Herzlichkeit. Der ehemalige
LKW-Fahrer serviert frisch zubereitete Hausmannskost und würzt seine berühmten
Buletten nach eigener Rezeptur. Auch wenn sein Herz für traditionelle Küche
schlägt, erfüllt er seinen Gästen nahezu jeden Wunsch. Dabei landet auch mal
eine Currywurst mit Pommes auf dem Teller - denn für Jörg ist klar: Der Kunde
ist König.
Einen anderen Weg geht Alexander in Köln. In seinem "Baron Imbiss-Kult"
verbindet er gehobenes Imbissessen mit modernen Marketingideen. Trüffel-Pommes
und stylische Bowls gehören ebenso zum Konzept wie kreative Reels und Stories
auf Social Media. Nun steht ein besonderes Event vor der Tür: Eine TV-Premiere
soll die perfekte Bühne bieten, um Realitystars und ihre Community auf seinen
Imbiss aufmerksam zu machen. Doch schon beim ersten Dreh läuft nicht alles nach
Plan. Kann Alexander den begehrten Social-Media-Content trotzdem retten?
Weiter nördlich empfängt Ben seine Gäste in "Onkel Ben's Imbiss". Er steht für
echtes Selfmade-Handwerk: Von den Burgern bis zu den Soßen steckt eigene
Handschrift wie die selbst angebauten Chilis in den Gerichten. Neben den
saftigen Burgern nach Art des Hauses serviert er ostdeutsche Klassiker wie
Jägerschnitzel mit DDR-Tomatensoße. Vor allem zur Mittagszeit herrscht
Hochbetrieb, wenn die Mitarbeiter der umliegenden Firmen ihre Pause bei ihm
verbringen.
In Berlin beweist Filialleiterin Randa, dass die Imbisswelt längst keine
Männerdomäne mehr ist. Als vierfache Mutter führt sie das Team von "Rüyam Gemüse
Kebab" mit viel Organisationstalent und einem klaren Blick für Qualität. Noch
vor der Öffnung kontrolliert sie jede Lieferung, damit Fleisch, Brot und Gemüse
höchsten Standards entsprechen. Sobald die ersten Gäste den Laden stürmen, sitzt
jeder Handgriff. Auch Randas Tochter Jacklin ist Teil des Teams und packt
fleißig mit an.
Eine neue Folge "Die Imbisshelden - Voll lecker!" am 28. Juli 2026 um 21:15 Uhr
bei RTLZWEI und sieben Tage vorab auf RTL+. Die Folgen wurden produziert von SEO
Entertainment GmbH.
Bildmaterial und weitere Infos finden Sie in unserem Media Hub: Die Imbisshelden
- Voll lecker! - RTLZWEI Unternehmen
(https://unternehmen.rtl2.de/sendungen/die-imbisshelden-voll-lecker)
Über "Die Imbisshelden - Voll lecker!":
Deutschlands Imbisslandschaft zeigt große kulinarische Vielfalt, mit
traditionellen Klassikern und internationalen Spezialitäten wie Döner und
Falafel. "Die Imbisshelden - Voll lecker!" begleitet sechs Imbiss-Betreiber in
Deutschland, die mehr als nur Currywurst und Kebab bieten. Mit Herz und Humor
werden ihre alltäglichen Herausforderungen und Geschichten beleuchtet, während
sie ihre Kunden satt und glücklich machen.
"Die Imbisshelden"-Rezept der Woche: Jörgs "Nobelschröder"
- Frischgebackenes Baguette
- (Hausgemachte) Cocktail-Soße
- Ein Schinkengriller/Grobe Bratwurst
- Eine ordentliche Portion Rührei
- Eine Scheibe Hähnchen-Bacon
Einfach das Baguette mit den übrigen Zutaten belegen. Der "Nobelschröder",
dessen Namensgebung in Anlehnung an die kultigen "Werner"-Filme entstand, ist
ein echter Klassiker in der "Bulettenschmiede" und immer das erste Produkt, das
bereits morgens ausverkauft ist. Als Frühstück gibt es genug Energie für den Tag
und stärkt vor allem Jörgs Kunden, die körperlich harte Arbeit verrichten. Die
Zusammenstellung entstand ursprünglich durch den Wunsch eines Gastes und
entwickelte sich dann spontan zum Bestseller in Jörgs "Bulettenschmiede". Nach
Jörgs Aussage gibt es immer wieder Gäste, die extra mehrere Stunden anreisen,
nur um diese Kombination zu bestellen.
"Die Imbisshelden"-Interview der Woche: Jörg aus der "Bulettenschmiede"
Interviewer: Woran erkennt man einen Imbiss mit Qualität als Laie?
Jörg: Daran, ob der Parkplatz voll steht. Sicherlich gibt's in der Aufmachung
auch Feinheiten. Nur: Je mehr Deko und je mehr schick und schön, umso mehr
fehlt's dann woanders. Imbiss muss man riechen und der Parkplatz muss voll sein.
Interviewer: Es gibt ja inzwischen immer weniger klassische Imbisse. Woran
könnte das liegen?
Jörg: Zu viel Arbeit, zu wenig Verdienst. Die klassische Handarbeit ist einfach
zu viel Aufwand. Da hat heutzutage kaum noch einer Lust zu und Personal nehmen
ist einfach zu teuer.
Interviewer: Findest du, Imbiss darf teuer sein, gerade bei den steigenden
Preisen?
Jörg: Das ist ein schwieriges Thema. Der billige Weg ist allerdings nicht
unbedingt meiner, der teure aber auch nicht. Wenn man Stammgäste hat, möchte man
denen einen vernünftigen Preis machen.
Interviewer: Wie stehst du zu Social Media? Hat es dein Geschäft verändert?
Jörg: Social Media - Fluch und Segen. Ich habe früher selber eine Seite
betrieben, aber das kostet einen Haufen Zeit. Es hat mir auch viel Gutes
gebracht. Man muss aber aufpassen, was man sagt. Ich habe gelernt, auch mal die
Klappe zu halten. Manche Äußerungen wurden völlig aus dem Zusammenhang gerissen.
Meistens war Negativwerbung dann aber die beste Werbung, weil noch mehr Leute
kamen, um sich zu vergewissern, ob das wirklich stimmt.
Interviewer: Was macht Imbiss für dich aus? Warum gehen Menschen zu Imbissbuden?
Jörg: Besser gefragt: Warum nicht? Es ist günstig und klassisch deutsches, gutes
Essen. Und es ist ja auch Soziales, was hier passiert, nicht nur das Essen an
sich. Bevor ich hier vor zwölf Jahren eröffnet habe, hat mir jemand gesagt: "Das
ist kein normaler Imbiss, das ist hier auch ein sozialer Mittelpunkt".
Interviewer: Was zeichnet deinen Imbiss besonders aus?
Jörg: Das gute Essen, meine Person, meine Herzlichkeit. Meine beiden Mädels, die
abwechselnd hier arbeiten, sind auch aus der Gegend, jeder kennt sie. Es ist wie
ein Stückchen Heimat, wie ein zu Hause.
Interviewer: Wie hast du dich dazu entschieden, im Imbiss zu arbeiten? Was ist
deine Erfolgsgeschichte?
Jörg: Wie kommt die Jungfrau zum Kind? Ich bin LKW gefahren und irgendwann
ging's nicht mehr, ich hatte fürchterliche Rückenschmerzen und war auf Kur. Ein
Bekannter kam und sagte: "Da ist ein Imbiss, der will altershalber aufhören -
hast du nicht Lust dazu?" Ich bin die Nacht noch aus dem Kurheim ausgebüxt und
hergefahren - da war die Entscheidung sofort gefallen.
Interviewer: Welche Ziele oder Vorhaben hast du noch mit deinem Imbiss?
Jörg: Expandieren will ich eigentlich nicht, weil mit jedem Ding, was man mehr
macht, verliert die Sache ein bisschen Charakter. Aber in den nächsten zwei,
drei Jahren möchte ich verkaufen und damit meine Auswanderung nach Thailand
finanzieren.
Interviewer: Gibt es einen Moment, der dir besonders in Erinnerung geblieben
ist?
Jörg: Als ich den Imbiss komplett auf meinen Namen übernommen habe, klingelte
das Telefon und meine Angestellte rief nur: "Der Imbiss brennt, der Imbiss
brennt!" Ich bin sofort raus und hergefahren. Es hat fürchterlich gequalmt und
sah schlimm aus. Am Ende war es gar nicht so schlimm - aber das war schon ein
Ereignis.
Eine andere schöne Sache: Einen Tag, nachdem ich in einer NDR-Sendung zu sehen
war, standen junge Männer vor der Tür. Sie waren aus Neuseeland und wollten
eigentlich nach Wacken zum Rockfestival, landeten aber durch einen Tipp bei mir
- die ersten Fernsehgäste sozusagen. Mittlerweile kommen Gäste aus Neuseeland,
Australien, Mexiko, Peru, Costa Rica, China, Japan, Südamerika, Südafrika und
Skandinavien. Ich bekomme sogar handgeschriebene Postkarten mit Glückwünschen,
etliche sogar aus Australien.
Interviewer: Könntest du uns eine Spezialität nennen, die du empfehlen kannst?
Jörg: Bulette ist klar - das ist ja nun mal die Bulettenschmiede. Ich habe
Schmied gelernt, in Sachsen-Anhalt heißt es Bulette. Das ist unser Signature
Dish. Unser Gulasch und unsere Schnitzel sind auch berühmt, aber wenn Fremde
kommen, machen wir schon aus Prinzip Bulettenteller fertig, mit einem kleinen
Klecks Gulasch dazu. Die Bulette - kalt im Brötchen, warm mit Bratkartoffeln
oder Kartoffelstampf - die geht eigentlich immer.
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