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Berlin (ots) - Gesundheits-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik noch stärker
zusammenführen und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen. Das erwartet der
Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) vom heute ernannten
Bundesgesundheitsminister Dr. Carsten Linnemann. "Im Herbst stehen mit der
Umsetzung der Ergebnisse des Pharmadialogs entscheidende Weichenstellungen für
den Pharmastandort Deutschland an", heißt es in dem vom BPI-Vorsitzenden Oliver
Kirst, Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen und Politik-Chef Sebastian
Schütze unterzeichneten Glückwunschschreiben an den neuen Minister. Es gelte
jetzt, "den Pharmadialog zu nutzen, um den Standort zu stärken und die
De-Industrialisierung unserer Branche zu verhindern".
Für die anspruchsvollen Reformvorhaben wünscht der BPI Gesundheitsminister Dr.
Linnemann "eine glückliche Hand, Gestaltungskraft und viel Erfolg". Zu den
großen Reformvorhaben zählt für den BPI zuallererst die angekündigte
Strukturreform. Mit der Initiative "Gute Gesundheit 2030" hat der BPI gemeinsam
mit den wichtigsten Stakeholdern des Gesundheitswesens interdisziplinär und
sektorenübergreifend konkrete Vorschläge für eine zukunftsfähige
Gesundheitsversorgung erarbeitet.
Darüber hinaus betont der BPI in dem Schreiben, wie notwendig es ist, das
Gesundheitssicherstellungsgesetz zügig voranzutreiben. Denn, so heißt es in dem
Schreiben, "Arzneimittelversorgung ist angesichts geopolitischer Risiken,
fragiler Lieferketten und struktureller Abhängigkeiten eine zentrale Frage der
Gesundheits-, Standort- und Sicherheitspolitik".
Die vom BPI in Abstimmung mit der Bundeswehr vorgelegte Sicherheitsstrategie
enthält einen Zehn-Punkte-Plan für eine starke industrielle Basis und resiliente
Lieferketten. Das noch ausstehende Gesundheitssicherstellungsgesetz müsse nun
die Zuständigkeiten klar regeln, Prozesse und Verfahren im Krisenfall definieren
und für eine verlässliche Finanzierung der Produktion am Standort sorgen. Die
BPI-Sicherheitsstrategie versteht Gesundheitspolitik ausdrücklich auch als
Standort- und Sicherheitspolitik.
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Hermann Hofmann, Tel. 0176 127909-36, mailto:presse@bpi.de
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OTS: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
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