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München (ots) - Während der Rohölpreis im Vergleich zur vergangenen Woche
deutlich gesunken ist, gibt der Benzinpreis nur leicht nach. Das zeigt die
aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach kostet ein
Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 2,139 Euro, das sind 0,7 Cent weniger als
in der Vorwoche. Diesel hingegen ist - trotz eines rückläufigen Ölpreises - die
fünfte Woche in Folge teurer geworden. Für einen Liter sind derzeit im Mittel
2,190 Euro fällig - ein Plus gegenüber der Vorwoche um 2,2 Cent.
Der Schlusskurs der Rohölsorte Brent lag gestern bei rund 84 US-Dollar je
Barrel, vor einer Woche waren es noch 91 US-Dollar. Gemessen daran fällt der
Rückgang des Benzinpreises zu gering aus und nach Ansicht des ADAC wäre ein
deutlich stärkeres Absinken angemessen - vor allem auch angesichts des ohnehin
seit Wochen deutlich zu hohen Preisniveaus. Bei Diesel zeigt sich einmal mehr
die besondere Krisenanfälligkeit. Wenngleich Öl zuletzt billiger geworden ist,
ist dies nicht allein maßgeblich für den Dieselpreis. Dieser reagiert sehr viel
volatiler, unter anderem, weil der Kraftstoff in großen Mengen importiert werden
muss und auch, weil Diesel in Bereichen jenseits des Verkehrs nachgefragt wird.
In Krisen- und Kriegszeiten gilt dies noch mehr als sonst.
Der ADAC empfiehlt, möglichst kurz vor 12 Uhr zur Tankstelle zu fahren. Dann
sind die Kraftstoffpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie
stark an und fallen danach langsam wieder ab. Unterstützung bei der Suche nach
preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App "ADAC Drive": Hier lassen sich
rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in
Deutschland vergleichen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und
aktuelle Preise gibt es unter http://www.adac.de/tanken .
Pressekontakt:
ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
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OTS: ADAC
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