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WDR-Interview: NRW-Waldbrandmodul bricht nach Spanien auf

30.07.2026 10:15 Uhr WDR Newsroom

Köln (ots) - Fast 60 Feuerwehrleute aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen sind am Donnerstagmorgen zu einem Waldbrandeinsatz nach Spanien aufgebrochen. Die spezialisierte Einheit unterstützt dort im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens die Bekämpfung der schweren Waldbrände. Wo genau die Einsatzkräfte eingesetzt werden, entscheidet sich erst nach ihrer Ankunft in Nordspanien.

Die Feuerwehrleute seien für einen zweiwöchigen Einsatz komplett autark ausgerüstet, sagte David Bormann, Sprecher der Bonner Feuerwehr, im Interview mit dem WDR. "Wir haben geländegängige Löschfahrzeuge dabei, die auch abseits der Wege löschen können. Und wir haben natürlich alles dabei, um uns 14 Tage autark zu versorgen. Wir versorgen uns selbst mit Essen, wir haben Zelte dabei. Das heißt: Wir brauchen von den spanischen Kolleginnen und Kollegen keine Unterstützung, sondern können sofort aktiv helfen."

Nach der Alarmierung am Mittwochabend blieb den Einsatzkräften nur wenig Zeit für die Vorbereitungen. "Gestern Abend kam die Alarmierung und heute Morgen um acht Uhr ist die Abfahrt. Das Minimum sind sechs Stunden Vorwarnzeit. Jetzt waren es ein paar Stunden mehr - das kommt uns natürlich zugute."

Das Waldbrandmodul besteht aus Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren aus Nordrhein-Westfalen, die regelmäßig gemeinsam trainieren. "Wir sind ein Pool von rund 200 bis 250 Einsatzkräften, die regelmäßig zusammen üben und schon mehrere Einsätze gemeinsam absolviert haben. Das ist für uns gewohntes Terrain", so Bormann.

Der Einsatz in Spanien ist bereits der fünfte Auslandseinsatz des nordrhein-westfälischen Waldbrandmoduls im Rahmen des europäischen Katastrophenschutzes. Bereits 2022 unterstützte die Einheit die Bekämpfung der schweren Waldbrände im Raum Bordeaux.

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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/179961/6324013 OTS: WDR Newsroom


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - WDR Newsroom
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