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Bundespolizeidirektion München: Wegen Mordversuchs verurteilt / Kosovare bei Rückkehr verhaftet und ins Gefängnis gebracht (FOTO)

30.07.2026 14:55 Uhr Bundespolizeidirektion München

Kiefersfelden / Rosenheim (ots) - Die Bundespolizei hat am Mittwoch (29. Juli) an der A93 auf Höhe Kiefersfelden einen Kosovaren verhaftet. Der Mann war wegen Mordversuchs verurteilt worden. Ihm steht ein Gefängnisaufenthalt bis Anfang Juli 2027 bevor.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Kontrollbeamten fest, dass gegen den Beifahrer eines im Kosovo zugelassenen Wagens ein Haftbefehl vorlag. Demnach muss er wegen versuchten Mordes ins Gefängnis. Das Landgericht Ulm hatte den heute 38-Jährigen bereits im Jahr 2014 zu einer sechsjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Nachdem er einen Teil der Haft in einer baden-württembergischen Justizvollzugsanstalt verbüßt hatte, wurde er in sein Heimatland abgeschoben. Dabei ist er belehrt worden, dass im Fall seiner Rückkehr in die Bundesrepublik der Rest seiner Strafe fällig würde. Mit seiner Reise über die deutsch-österreichische Grenze ist dieser Fall eingetreten. Die Rosenheimer Bundespolizei lieferte den kosovarischen Staatsangehörigen in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein. Dort wird er voraussichtlich für die Dauer von 341 Tagen bleiben müssen.

Rückfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf

Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: www.bundespolizei.de | X: bpol_by

Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.x.com/bpol_by .

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6324364 OTS: Bundespolizeidirektion München


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion München
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