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Berlin (ots) - Das Jugendnetzwerk Lambda e.V. begleitet und berät seit
Jahrzehnten junge LSBTIQ*-Menschen. Die überraschende Kündigung der
Bundesförderung bedroht diese wichtige Arbeit. Statt bewährte Strukturen zu
schwächen, braucht es jetzt Verlässlichkeit und Perspektiven.
Felix Döring, zuständiger Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion:
"Seit 1990 wird das Jugendnetzwerk Lambda e.V. aus Mitteln des Kinder- und
Jugendplans des Bundes gefördert. Das Netzwerk berät bundesweit junge
LSBTIQ*-Menschen, schafft Räume für Vernetzung und Austausch, vertritt ihre
Interessen und verleiht ihren Anliegen eine Stimme. Der Bedarf an diesen
Angeboten und die Nachfrage nach Beratung steigen kontinuierlich.
Umso unverständlicher ist es, dass das Bundesministerium für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) dem Jugendnetzwerk Lambda e.V. völlig
überraschend die Rahmenvereinbarung zum Jahresende gekündigt hat. Mit der
Kündigung droht dem Netzwerk der Verlust seiner finanziellen Grundlage.
Gerade in einer Zeit, in der Queerfeindlichkeit und gesellschaftliche
Polarisierung zunehmen, braucht es starke und verlässliche Strukturen für junge
LSBTIQ*-Menschen und nicht deren Schwächung. Die Kündigung sendet deshalb das
völlig falsche Signal und gefährdet eine seit Jahrzehnten etablierte und
unverzichtbare Arbeit. Wir fordern das BMBFSFJ auf, die Kündigung zurückzunehmen
und gemeinsam mit dem Jugendnetzwerk Lambda e.V. eine tragfähige Perspektive für
die Fortsetzung dieser wichtigen Arbeit zu entwickeln."
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