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Stuttgart (ots) - Frohnmaier im SWR Aktuell Sommerinterview / Donnerstag, 30.
Juli 2026 in "SWR Aktuell Baden-Württemberg" im Fernsehen, Hörfunk, online auf
SWR.de/bw, auf Facebook und Instagram
Stuttgart. Nach dem Attentat auf den CSD in Berlin ist die Debatte um das
Staatsbürgerschaftsrecht lauter geworden. Der Co-Landeschef der AfD in
Baden-Württemberg, Markus Frohnmaier, fordert eine Gesetzesverschärfung. Das SWR
Aktuell Sommerinterview auf dem Stuttgarter Fernsehturm ist heute Thema auf
verschiedenen Kanälen des SWR: am Abend um 19:30 Uhr in "SWR Aktuell
Baden-Württemberg" im Fernsehen, in den Hörfunkwellen, in der ARD Mediathek,
online auf SWR.de/bw und auf Social Media.
Im SWR Aktuell Sommerinterview mit Moderator Georg Bruder hat der Co-Landeschef
der AfD in Baden-Württemberg Markus Frohnmaier eine Rückkehr zum
Staatsbürgerschaftsrecht von 1999 gefordert. Damit bekämen in Deutschland
geborene Kinder, deren Eltern zwar keine deutschen Staatsbürger sind, die aber
eine permanente Aufenthaltserlaubnis haben, bei Geburt keine deutsche
Staatsbürgerschaft mehr. Auch eine Einbürgerung wäre erst nach 15 Jahren
möglich. Die derzeitigen Regelungen würden die Staatsbürgerschaft zum
"Ramschartikel" machen, so der Bundestagsabgeordnete.
Frohnmaier will mehr Rückführungen von Syrerinnen und Syrern
Angesprochen auf die Forderung aus der AfD-Fraktion im baden-württembergischen
Landtag, "millionenfach" abzuschieben, sagt Frohnmaier im SWR Aktuell
Sommerinterview, dass damit nicht deutsche Staatsbürger mit
Migrationshintergrund gemeint seien: "Wer die deutsche Staatsbürgerschaft
besitzt, ist Deutscher und dazu bekennt sich auch die AfD in aller
Deutlichkeit." Teile der AfD hatten sich in der Vergangenheit anders geäußert.
Nichtsdestotrotz ist Frohnmaier dafür, dass mehr abgeschoben wird, nach Syrien
etwa. In Deutschland leben seiner Schätzung nach 800.000 Syrerinnen und Syrer,
da müssten jetzt Rückführungen stattfinden. Syrien gelte "offenbar zumindest
nach öffentlicher Meinung" als befriedetes Land, so der AfD-Politiker.
Frohnmaier: Land und Bund halten in der Wirtschaft Versprechungen nicht ein
Um aus der Wirtschaftsflaute in Baden-Württemberg herauszukommen, fordert
Frohnmaier mehr Bürokratieabbau von Land und Bund. Vor allem von der
Bundesregierung gebe es noch keine Reform, die Deutschland spürbar entlaste, so
der AfD-Co-Landesvorsitzende.
Am Dienstag ist im Landeskabinett das Effizienzgesetz beschlossen worden, mit
dem Berichts-, Dokumentations-, und Aufbewahrungspflichten in Unternehmen und in
der Verwaltung bis Ende 2027 wegfallen sollen. Dem steht Frohnmaier skeptisch
gegenüber: "Da werden wir mal sehen, ob das passiert." Er geht eher davon aus,
dass die neue Landesregierung den Verwaltungsapparat im Land noch weiter
aufblähen wird.
Das nächste "SWR Aktuell Sommerinterviews 2026" in Baden-Württemberg:
Montag, 3. August 2026
Isabel Cademartori (SPD), Co-Parteivorsitzende
Nach der Ausstrahlung stehen alle "SWR Aktuell Sommerinterviews" auf
http://www.ardmediathek.de .
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