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Mainz (ots) - Regelmäßig werden die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen
veröffentlicht, auch für Hilfsmittel. Die neusten Zahlen belegen: Während die
Ausgaben der Krankenversicherungen für alle Hilfsmittel im ersten Quartal 2026
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 4 Prozent gestiegen sind, fielen sie
im Bereich der Hörsystemversorgung um 1,3 Prozent.
"Was sich als wenig liest, bedeutet eine dramatische Entwicklung für das
Hörakustiker-Handwerk, wenn man einrechnet, dass alle weiteren Betriebskosten
für Personal, Energie und Miete dramatisch angestiegen sind mit rund 5 Prozent",
erklärt die Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha). "Das bedeutet Kürzungen
zu Lasten der systemrelevanten Gesundheitshandwerker und gefährdet die
Betriebe."
Mit dem GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz soll 2027 ein pauschaler
3-Prozent-Abschlag auf Hilfsmittel eingeführt werden.
"Wenn der gesetzliche vorgegebene Abschlag von 3 Prozent im nächsten Jahr
eingefordert wird und die Nachfrage nach Hörsystemversorgungen nicht deutlich
zunimmt, können Betriebsschließungen nicht ausgeschlossen werden", warnen die
Experten der Branche. Hörakustiker versorgen bundesweit flächendeckend und
wohnortnah Menschen mit Hörminderung, um ihnen soziale Teilhabe zu ermöglichen.
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OTS: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR
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