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Berlin (ots) - Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte-
und Gemeindebundes, Uwe Zimmermann, beklagt, dass die Gelder aus dem
Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes zu langsam fließen.
Zimmermann sagte am Mittwoch im rbb24 Inforadio, von den 100 Milliarden Euro,
die für Länder und Kommunen gedacht sind, seien erst 500 Millionen Euro
geflossen. Hinzu komme, dass der Rückstand bei kommunalen Investitionen
inzwischen 230 Milliarden Euro betrage: "Und da sind noch nicht eingerechnet die
Investitionen für die vielen herausfordernden Zukunftsthemen, die wir haben, wie
zum Beispiel der Klimawandel, die Klimaanpassung, die Krankenhauslandschaft, die
demografische Entwicklung und die Mobilitätswende."
Das seien jeweils Themen, die über die nächsten Jahre hinweg zwei- oder
dreistellige Milliardenbeträge erforderten, betonte Zimmermann. "Das zeigt, dass
wir einen riesigen Investitionsbedarf haben - den können wir mit den bisherigen
Finanzierungsstrukturen nicht abdecken."
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