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Köln (ots) - Im 96. "Tatort" aus Köln versetzt die Bergung einer Weltkriegsbombe
die Domstadt in einen Ausnahmezustand. Zur gleichen Zeit müssen Max Ballauf
(Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) den kaltblütigen Mord an
einem jungen Berufsschullehrer aufklären: Linus Makris wurde in einem Park mit
einem Jagdmesser getötet. Gedreht wurde der Film unter anderem in einem
ehemaligen Kölner Zivilschutzbunker. Zu sehen ist der "Tatort - Die letzten
Menschen von Köln" am 20. September 2026 in der ARD.
Die Ermittlungen der Hauptkommissare führen zu Elara Schmidtke (Katharina
Schüttler), der Schwester des Mordopfers. Doch die Frau ist spurlos
verschwunden. Es gibt Hinweise darauf, dass sie an einem Prepper-Workshop
teilnimmt, der von dem Überlebenstrainer Moritz Zechmann (Florian Stetter)
geleitet wird. Das Treffen findet in einem geheim gehaltenen Ort statt - einem
ehemaligen Bunker. Während Ballauf und Schenk unter Hochdruck versuchen, das
Versteck aufzuspüren, verschärft sich die angespannte Lage innerhalb der Gruppe
im Bunker zunehmend. Misstrauen, Angst und verborgene Geheimnisse sorgen für
eine beklemmende Dynamik unter den Anwesenden. Die Situation droht zu
eskalieren.
Das Drehbuch zum neuen Fall der Kölner Kommissare stammt von Eva Zahn und Volker
A. Zahn. Das Autorenduo hat bereits mehrere Kölner Tatorte geschrieben und dabei
markante Schauplätze und Themen in den Mittelpunkt gestellt - vom
Braunkohlerevier in "Abbruchkante" (2023) über ein Großbordell in "Siebte Etage"
(2024) bis zum Kölner Fernsehturm in "Colonius" (2025). Auch "Die letzten
Menschen von Köln" setzt auf einen außergewöhnlichen Drehort: Im Mittelpunkt
steht der ehemalige Zivilschutzbunker in Köln-Kalk.
Klaus J. Behrendt äußert sich über die Dreharbeiten im ehemaligen Bunker : "Es
war sehr beklemmend, sehr kalt und dunkel. Ein Atomschutzbunker aus dem Kalten
Krieg, mit Platz für mehr als 2.000 Menschen. Die Nahrungsmittel und das Wasser
hätten für 14 Tage gereicht. Und dann? Ehrlich gesagt will ich gar nicht in so
einem Teil landen."
Dietmar Bär kann Überlebenstrainings persönlich wenig abgewinnen und sagt: "Der
Mensch will ewig leben. Und überleben. Auch jede Art von Weltkatastrophe. Seit
2020 sollten alle begriffen haben, dass man sich nirgendwo auf der Welt vor
nichts auf der Welt verstecken kann. Sehr reiche Menschen können sich
Schutzbunker bauen, in denen man lange überleben kann. Wenn dann die letzte
Büchse geöffnet, die letzte Flasche Wasser geleert ist, müssen auch diese
Menschen aus ihrem Schutzbunker herauskommen und die Luke öffnen. Und verglühen
dann erst. Ich glaube, diese Zeit kann man sich sparen. Und das Geld für
Überlebenstraining auch."
Für die spannungsgeladene Inszenierung von "Die letzten Menschen von Köln" sorgt
Marcus Weiler, der bereits bei dem Kölner "Tatort - Hubertys Rache" Regie
führte. Die atmosphärische Bildgestaltung stammt von Ralph Kaechele, der unter
anderem für "Tatort - Spur des Blutes" hinter der Kamera stand.
In den Episodenhauptrollen spielen Katharina Schüttler ("Oh Boy", "Ku'damm 56"),
Florian Stetter ("Sophie Scholl - Die letzten Tage"), Ann-Kathrin Kramer ("Die
Nonne und der Kommissar"), Katrin Wichmann ("Sörensen hat Angst"), Paul Ahrens
("Was wir fürchten") sowie Dominik Flade ("Alles was zählt") und Denis Marshall
Ölmez ("Tatort - Gefangen"). Im Kölner Team mit dabei sind wieder Roland
Riebeling als Kommissar Norbert Jütte, Tinka Fürst als KTU-Chefin Natalie
Förster und Joe Bausch als Rechtsmediziner Dr. Roth.
Für Katharina Schüttler waren die Dreharbeiten ein Wiedersehen am Kölner
Tatort-Set nach 28 Jahren. In "Bombenstimmung" (1997), dem zweiten Fall von
Ballauf und Schenk, spielte sie eine Schülerin.
"Tatort - Die letzten Menschen von Köln" ist eine Produktion der Bavaria
Fiction, Niederlassung Köln (Produzent: Jan Kruse), im Auftrag des WDR
(Redaktion: Götz Bolten) für die ARD. Gedreht wurde der Fall in Köln und
Umgebung vom 11. März bis zum 10. April 2025.
Der Film steht im Vorführraum der WDR Presselounge zur Ansicht bereit. Dort
finden sich auch weitere Hintergrundinformationen wie ein Beitrag zu den
Dreharbeiten und O-Töne von Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt.
"Tatort - Die letzten Menschen von Köln"
Sonntag, 20. September 2026, 20:15 Uhr im Ersten und in der ARD Mediathek
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