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Sperrfrist: 06.08.2026 18:00
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Köln (ots) - +++ Achtung Sperrfrist (Print, Radio und Online): 18.00 Uhr +++
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ARD-DeutschlandTREND: Mehrheit erwartet von Kabinettsumbildung keine
Verbesserung
Die Deutschen blicken mehrheitlich skeptisch auf die jüngste Umbildung des
Bundeskabinetts. 12 Prozent glauben, dass die Bundesregierung dadurch besser
arbeiten wird. Weitere 12 Prozent sind der Meinung, sie wird genauso gut
arbeiten wie bisher. Eine Mehrheit von 57 Prozent sagt, sie werde genauso
schlecht arbeiten wie bisher. 11 Prozent glauben, die Bundesregierung werde in
neuer Aufstellung künftig schlechter arbeiten. Das hat eine repräsentative
Umfrage von infratest dimap unter 1.297 Wahlberechtigten für den
ARD-DeutschlandTREND von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat personelle Änderungen in der
Bundesregierung vorgenommen. Die bisherige Gesundheitsministerin Nina Warken
wird neue Staatsministerin im Kanzleramt, Carsten Linnemann neuer
Gesundheitsminister und Steffen Bilger neuer Verkehrsminister. Unter den
Unions-Anhängern erwartet eine Mehrheit, dass die Bundesregierung mit neuer
Aufstellung genauso gut wie bislang (31 Prozent) bzw. besser (27 Prozent)
arbeiten wird. Anhänger aller anderen im Bundestag vertretenen Parteien glauben
jeweils mehrheitlich, dass das Kabinett nach den personellen Wechseln genauso
schlecht wie bislang bzw. schlechter arbeiten wird.
Der Wunsch nach Veränderungen in Deutschland ist hoch. Mit Blick auf die
aktuellen Verhältnisse im Land befürwortet eine Mehrheit von 55 Prozent einen
grundlegenden Wandel. 37 Prozent wünschen sich einige Kurskorrekturen. 4 Prozent
sind der Meinung, es sollte alles so bleiben wie es ist.
Die Hälfte der Deutschen glaubt, dass sie im Vergleich zu anderen im Land den
gerechten Anteil (40 Prozent), etwas mehr (8 Prozent) oder viel mehr als den
gerechten Anteil erhalten (2 Prozent). 26 Prozent sind der Meinung, dass sie
etwas weniger als den gerechten Anteil erhalten, und 17 Prozent, dass sie viel
weniger als den gerechten Anteil erhalten. Im Osten Deutschlands ist gut jeder
Zweite der Meinung, etwas weniger (29 Prozent) oder viel weniger (23 Prozent)
als den gerechten Anteil zu erhalten. Gleichzeitig sind bundesweit sieben von
zehn AfD-Anhängern der Meinung, dass sie im Vergleich zu anderen im Land etwas
weniger (34 Prozent) oder viel weniger (36 Prozent) als den gerechten Anteil
erhalten.
Befragungsdaten
- Grundgesamtheit: Wahlberechtigte ab 18 Jahren in Deutschland
- Fallzahl: 1.297 Befragte
- Erhebungszeitraum: 3. August bis 5. August 2026
- Erhebungsverfahren: Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung
- Schwankungsbreite: 2* bis 3** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 10% ** bei einem Anteilswert von 50%
Die Fragen im Wortlaut:
- Bundeskanzler Merz hat personelle Änderungen in der Bundesregierung
vorgenommen. Nina Warken wird neue Staatsministerin im Kanzleramt, Carsten
Linnemann neuer Gesundheitsminister und Steffen Bilger neuer Verkehrsminister.
Was erwarten Sie: Wird die Bundesregierung dadurch besser arbeiten, genauso
gut arbeiten wie bisher, genauso schlecht arbeiten wie bisher oder schlechter
arbeiten?
- Wenn Sie an die aktuellen Verhältnisse in Deutschland denken. Wünschen Sie
sich in unserem Land einen grundlegenden Wandel oder einige Kurskorrekturen
oder sollte alles im Wesentlichen so bleiben wie es ist?
- Im Vergleich dazu, wie andere in Deutschland leben: Glauben Sie, dass Sie
Ihren gerechten Anteil erhalten oder glauben Sie das nicht? Erhalten Sie viel
weniger als den gerechten Anteil, etwas weniger als den gerechten Anteil, den
gerechten Anteil, etwas mehr als den gerechten Anteil oder viel mehr als den
gerechten Anteil?
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OTS: ARD Das Erste
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