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Herrsching am Ammersee (ots) - 74 Regionalbanken setzen Maßstäbe in der
Finanzbildung
Finanzbildung gehört zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen der
kommenden Jahre. Während junge Menschen heute mehr finanzielle Entscheidungen
selbst treffen müssen als jede Generation zuvor, fehlt es vielerorts noch immer
an einem systematischen Bildungsangebot. Themen wie Vermögensaufbau,
Altersvorsorge, ETF-Sparpläne oder finanzielle Absicherung gewinnen bereits in
jungen Jahren an Bedeutung. Gleichzeitig übernehmen Politik und Gesellschaft
zunehmend die Erwartung, dass jeder Einzelne mehr Eigenverantwortung für seine
finanzielle Zukunft übernimmt.
Vor diesem Hintergrund stellt sich eine entscheidende Frage: Wer vermittelt
jungen Menschen das notwendige Wissen? Mit der Analyse "NextGen Finanzbildung
2026" geht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung dieser Frage erstmals
systematisch nach. Im Rahmen des Young Finance Award wurden die digitalen
Finanzbildungsangebote deutscher Regionalbanken untersucht und bewertet. Im
Mittelpunkt steht dabei nicht die klassische Produktberatung, sondern die
Fähigkeit der Banken, Finanzwissen verständlich, modern und zielgruppengerecht
zu vermitteln.
Banken übernehmen zunehmend einen Bildungsauftrag
Die Ergebnisse der NextGen Studie 2026 (https://gesellschaft-fuer-qualitaetsprue
fung.de/ergebnispraesentation-und-zusammenfassung-der-nextgen-studie-2026/)
zeigen deutlich, dass die Generation Z deutlich stärker an Finanzthemen
interessiert ist, als vielfach angenommen wird. Gleichzeitig bestehen erhebliche
Wissenslücken, wenn es um langfristige finanzielle Entscheidungen geht. Genau
hier eröffnet sich für Banken eine neue Chance. Sie verfügen über das notwendige
Fachwissen, genießen bei vielen jungen Menschen ein hohes Vertrauen und können
Finanzbildung unmittelbar mit praktischen Erfahrungen verbinden. Damit werden
Banken zunehmend zu wichtigen "Bildungsanbietern". Nicht als Ersatz für Schulen
oder Universitäten, sondern als praxisnahe Partner für finanzielle
Entscheidungen.
Diese Entwicklung bietet nicht nur einen gesellschaftlichen Mehrwert. Banken,
die hochwertige Finanzbildung anbieten, stärken gleichzeitig ihre
Kundenbeziehungen, schaffen Vertrauen und positionieren sich langfristig
gegenüber digitalen Wettbewerbern und internationalen FinTechs.
Finanzbildung muss dort stattfinden, wo junge Menschen unterwegs sind
Die Analyse macht deutlich, dass erfolgreiche Finanzbildung heute nicht mehr
ausschließlich über Broschüren oder klassische Informationsveranstaltungen
funktioniert. Junge Menschen informieren sich digital, mobil und häufig über
soziale Medien. Deshalb bewertet die Analyse nicht allein, ob Banken
Informationen bereitstellen, sondern vor allem, wie sie diese vermitteln.
Moderne Finanzbildung muss leicht auffindbar, verständlich aufbereitet und an
den Mediengewohnheiten der Zielgruppe orientiert sein. Kurze Videos, interaktive
Formate, Podcasts oder Social-Media-Inhalte können dabei einen wichtigen Beitrag
leisten, komplexe Finanzthemen verständlich zu erklären. Entscheidend ist jedoch
nicht die Wahl einzelner Kanäle, sondern deren Qualität. Gute Finanzbildung
verbindet fachliche Kompetenz mit einer verständlichen Sprache und schafft es,
auch komplexe Zusammenhänge nachvollziehbar zu vermitteln.
Der FEMI macht Finanzbildung erstmals objektiv messbar
Mit dem Financial Education Measurement Index (FEMI) hat die Gesellschaft für
Qualitätsprüfung einen neuen Qualitätsstandard entwickelt, der digitale
Finanzbildung erstmals umfassend messbar macht. Der FEMI bildet die methodische
Grundlage des Bankentests "NextGen Finanzbildung 2026" und vereint sechs
zentrale Qualitätsdimensionen in einem einheitlichen Bewertungsmodell. Dadurch
entsteht weit mehr als ein klassischer Bankentest: Der FEMI definiert eine
objektive Benchmark für hochwertige Finanzbildung und schafft erstmals eine
belastbare Vergleichbarkeit zwischen den Angeboten verschiedener
Kreditinstitute. Banken erhalten eine klare Orientierung für die
Weiterentwicklung ihrer Bildungsangebote, während Verbraucher erkennen können,
welche Institute Finanzbildung besonders verständlich, zielgruppengerecht und
nachhaltig aufbereiten bzw. vermitteln.
Die aktuelle Analyse basiert zu 100 % auf dem Financial Education Measurement
Index (FEMI), dem neuen Qualitätsmaßstab für Finanzbildung.
Sechs Qualitätsdimensionen machen Finanzbildung erstmals messbar
Mit der Analyse "NextGen Finanzbildung 2026" verfolgt die Gesellschaft für
Qualitätsprüfung einen mehrdimensionalen Bewertungsansatz. Statt einzelne
Inhalte isoliert zu betrachten, wird die gesamte Qualität des digitalen
Bildungsangebots bewertet.
Im Mittelpunkt stehen sechs zentrale Qualitätsdimensionen:
- Sichtbarkeit & Auffindbarkeit
- Social Media & Content
- Content-Tiefe & Didaktik
- Zielgruppenfitness & NextGen-Fokus
- Angebotsbreite & Ökosystem
- Innovation & Differenzierung
Diese Methodik ermöglicht erstmals eine ganzheitliche Bewertung digitaler
Finanzbildungsangebote und schafft gleichzeitig einen objektiven
Qualitätsmaßstab für Banken. Sie zeigt nicht nur, welche Institute bereits heute
überzeugen, sondern macht auch sichtbar, in welchen Bereichen weiteres
Entwicklungspotenzial besteht.
Die Ergebnisse zeigen: Finanzbildung entwickelt sich zum Wettbewerbsfaktor
Die Analyse verdeutlicht, dass sich die untersuchten Institute auf sehr
unterschiedlichen Entwicklungsständen befinden. Während einige Banken bereits
umfassende, strategisch aufgebaute Bildungsangebote geschaffen haben, befinden
sich andere noch am Anfang dieser Entwicklung. Von den 131 analysierten
Regionalbanken erreichten 74 Institute eine Gesamtnote besser als 2,0 und wurden
deshalb mit dem Prädikat "Herausragende Finanzbildung 2026" ausgezeichnet.
Dieses Ergebnis zeigt zweierlei: Zum einen existieren bereits heute zahlreiche
Best-Practice-Beispiele im deutschen Bankenmarkt. Zum anderen besitzt das Thema
Finanzbildung noch erhebliches Entwicklungspotenzial. Gerade in Zeiten
zunehmender Eigenverantwortung wird die Fähigkeit, Kunden verständlich und
nachhaltig bei finanziellen Entscheidungen zu begleiten, immer mehr zu einem
wichtigen Wettbewerbsfaktor.
Finanzbildung wird künftig noch wichtiger
Die Bedeutung hochwertiger Finanzbildung wird in den kommenden Jahren weiter
zunehmen. Themen wie Altersvorsorge, Kapitalmarkt, Vermögensaufbau oder
finanzielle Selbstbestimmung werden immer früher relevant und verlangen nach
einer verständlichen Orientierung. Für Banken eröffnet sich damit die
Möglichkeit, ihre Rolle deutlich weiterzuentwickeln: weg vom reinen
Produktanbieter hin zum aktiven und langfristigen Bildungspartner ihrer
Kundinnen und Kunden.
Die Analyse "NextGen Finanzbildung 2026" zeigt, dass zahlreiche Regionalbanken
diesen Weg bereits erfolgreich eingeschlagen haben. Sie beweisen, dass moderne
Finanzbildung weit mehr ist als die Bereitstellung einzelner Informationen. Sie
schafft Vertrauen, stärkt die Finanzkompetenz und bildet die Grundlage für
langfristige Kundenbeziehungen. Damit setzt die Gesellschaft für
Qualitätsprüfung einen neuen Qualitätsmaßstab für die Finanzbranche und macht
sichtbar, welche Banken ihrer Verantwortung im Bereich Finanzbildung bereits
heute in besonderem Maße gerecht werden.
Auf der Landingpage "Young Finance Award"
(https://gesellschaft-fuer-qualitaetspruefung.de/young-finance-award/) finden
Sie bereits alle Beiträge, Interviews u.v.m. rund um den Bankentest "NextGen
Finanzbildung 2026".
Die aktuellen Ergebnisse (je Bundesland bzw. Region) finden Sie bereits hier (ht
tps://gesellschaft-fuer-qualitaetspruefung.de/aktuelle-ergebnisse-im-neuen-banke
ntest-nextgen-finanzbildung-2026/?section=news) .
Pressekontakt:
Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH
Kai Fürderer
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mail: mailto:kai.fuerderer@gesellschaft-fuer-qualitaetspruefung.de
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OTS: Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH
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