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Berlin (ots) - Pharma Deutschland unterstützt die Ziele der
EU-Verpackungsverordnung (PPWR) und fordert verlässliche, praxistaugliche
Rahmenbedingungen für die Arzneimittelversorgung in Deutschland.
Ab dem 12. August gelten neue Anforderungen an Verpackungen und
Verpackungsabfälle in der gesamten Europäischen Union. Pharma Deutschland
begrüßt das Ziel der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR),
Verpackungsabfälle zu verringern, Ressourcen zu schonen und den europäischen
Verpackungsmarkt nachhaltiger zu gestalten.
"Effizient, sicher und damit auch nachhaltig zu produzieren, ist eine wichtige
Grundlage für erfolgreiche Pharmaunternehmen. Deshalb steht die Branche auch
beim Thema Verpackungen zu ihrer Verantwortung und setzt die neuen Anforderungen
mit großem Engagement um. Allerdings macht es die schiere Anzahl der
unterschiedlichen Anforderungen der Branche derzeit nicht leicht, unter solchen
Bedingungen unternehmerisch zu agieren. Auf europäische Vorgaben wie die PPWR
treffen national immer neue kostentreibende und bürokratische Eingriffe. Das
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vor wenigen Wochen war nur die Spitze des
Eisbergs. Wer Versorgungssicherheit, Innovation und Produktion in Deutschland
will, darf die Branche nicht gleichzeitig mit einer Flut zusätzlicher
Regulierung überziehen", sagt Elmar Kroth, stellvertretender
Hauptgeschäftsführer von Pharma Deutschland.
Pharma Deutschland begleitet seine Mitgliedsunternehmen bereits seit Monaten
intensiv bei der Umsetzung der PPWR. Eine Gruppe verbandsinterner Expertinnen
und Experten unterstützt den Umsetzungsprozess der Verpackungsverordnung und
gibt wichtige Orientierung, insbesondere zu den branchenspezifischen
Fragestellungen. Allein 2025 und 2026 hat Pharma Deutschland mehrere Webinare
zur PPWR mit insgesamt mehr als 600 Teilnehmenden durchgeführt.
Die PPWR trat am 11. Februar 2025 in Kraft und ist ab dem 12. August 2026
anzuwenden. Sie sieht unter anderem Vorgaben zur Recyclingfähigkeit, zu
Rezyklatanteilen in Kunststoffverpackungen und zur Verringerung übermäßiger
Verpackung vor; weitere Durchführungs- und Konkretisierungsakte sind noch in
Vorbereitung. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz gilt seit dem 30. Juli
2026; für die pharmazeutische Industrie enthält es unter anderem einen
zusätzlichen unbefristeten Herstellerabschlag von 8,5 Prozent, insgesamt 15,5
Prozent.
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Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der
Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400
Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten
Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in
Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken
verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel
sowie einen Großteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte für die
Patientinnen und Patienten bereit. Unter http://www.pharmadeutschland.de gibt es
mehr Informationen zu Pharma Deutschland.
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