|
Bogotá/Berlin (ots) - Das schwerste Erdbeben in Kolumbien seit einem Jahrzehnt
hat den Westen des Landes getroffen und in der Pazifikregion massive Schäden
verursacht. Viele Kinder und ihre Familien haben ihr Zuhause verloren und leben
nun in großer Unsicherheit und Angst. Auch Schulen und lebenswichtige
Versorgungseinrichtungen wurden beschädigt, erklärt Save the Children.
Das Beben der Stärke 7,4 ereignete sich am Montagmorgen in Kolumbien, als viele
Familien zu Hause waren und gerade in den Tag starteten. Die Erschütterungen
waren bis nach Venezuela zu spüren. Während das genaue Ausmaß der Schäden noch
ermittelt wird, deuten erste Berichte darauf hin, dass mehr als 100 Menschen,
darunter auch Kinder, ums Leben gekommen sind. Viele weitere wurden verletzt.
Kinder gehören nach einem Erdbeben zu den besonders gefährdeten Gruppen.
"Während das volle Ausmaß der Schäden noch unklar ist, wissen wir, dass Erdbeben
innerhalb weniger Augenblicke verheerende Auswirkungen auf Kinder haben können.
Nach einem unerwarteten Ereignis wie diesem sind Kinder oft erhöhten Risiken für
ihre Sicherheit sowie ihr Wohlergehen ausgesetzt und haben möglicherweise keinen
Zugang zu lebenswichtigen Hilfs- und Versorgungsangeboten", erklärt Maria
Mercedes Liévano, Länderdirektorin von Save the Children in Kolumbien. "Die
betroffenen Gemeinden stehen derzeit vor erheblichen Einschränkungen und großer
Unsicherheit."
Beschädigte Infrastruktur, Stromausfälle und unterbrochene
Kommunikationsverbindungen erschweren die Lageeinschätzung in einigen der am
stärksten betroffenen Gebiete. Berichten zufolge sind Gebäude eingestürzt.
Schulen und öffentliche Krankenhäuser mussten evakuiert werden, zahlreiche
Einrichtungen wurden schwer beschädigt. Dadurch können viele Kinder nicht mehr
wie gewohnt zur Schule gehen, medizinische Hilfe erhalten oder geschützte Ort
aufsuchen - gerade dann, wenn sie diese am dringendsten brauchen.
Während die Hilfsmaßnahmen anlaufen, wird dringend weitere Unterstützung
gebraucht, um Überlebende zu retten und Kinder sowie ihre Familien in den
kommenden Tagen und Wochen mit dem Nötigsten zu versorgen.
Save the Children steht bereit, den betroffenen Gemeinden mit lebenswichtigen
Hilfsgütern und weiteren Maßnahmen zu helfen. Die Kinderrechtsorganisation
verfügt über Teams und Partnerorganisationen in den betroffenen und angrenzenden
Gebieten, die die Unterstützung vor Ort koordinieren und sich an den
dringendsten Bedürfnissen der betroffenen Kinder und ihren Familien orientieren.
Save the Children ist seit 40 Jahren in Kolumbien tätig. Die
Kinderrechtsorganisation arbeitet insbesondere in Regionen, die stark von
Naturkatastrophen, bewaffneten Konflikten, Gewalt, Armut, den Folgen des
Klimawandels sowie Flucht- und Migrationsbewegungen betroffen sind.
Bitte unterstützen Sie die Nothilfe von Save the Children mit Ihrer Spende:
IBAN: DE96370205000003292912
BIC: BFSWDE33XXX
SozialBank
https://www.savethechildren.de/spenden/nothilfe/
Über Save the Children
Im Nachkriegsjahr 1919 gründete die britische Sozialreformerin und
Kinderrechtlerin Eglantyne Jebb Save the Children, um Kinder in Deutschland und
Österreich vor dem Hungertod zu retten. Heute ist die inzwischen größte
unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt in rund 100 Ländern tätig. Save
the Children setzt sich ein für Kinder in Kriegen, Konflikten und Katastrophen.
Für eine Welt, die die Rechte der Kinder achtet, in der alle Kinder gesund und
sicher leben sowie frei und selbstbestimmt aufwachsen und lernen können - seit
über 100 Jahren.
Pressekontakt:
Save the Children Deutschland e.V.
Pressestelle
Tel.: +49 (0)30 - 27 59 59 79 - 236
Mail: mailto:presse@savethechildren.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/106106/6331310
OTS: Save the Children Deutschland e.V.
|