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Mainz/Bonn (ots) - Angesichts des anhaltenden Niedrigwassers am Rhein drohe eine
"historische Zweiteilung des Rheins", so der rheinland-pfälzische
Wirtschaftsminister Michael Ebling (SPD) im Interview mit dem Fernsehsender
phoenix. "Das wäre wirklich ein dramatisch erheblicher Einschnitt, weil eben die
Fracht auf dem Rhein für die Industrie, für Gewerbe und für unsere Wirtschaft
von ganz zentraler Bedeutung ist", so Ebling. Gerade auf dem Rhein würden
Grundstoffe wie Erdöl und Mineralstoffe transportiert: "Insofern, wir brauchen
jetzt nicht noch mehr teurere Preise an den Zapfsäulen, sondern wir sollten
alles darauf konzentrieren, dass die Logistikkette aufrechterhalten wird." Die
Lockerung des Sonntagsfahrverbots für LKW lindere zumindest das Problem.
Sollte es zu einer Zweiteilung kommen, könne man "diesen Effekt natürlich auch
nicht kurzfristig, auch durch keine politische Entscheidung, verändern", meint
Ebling. Entscheidend bleibe daher mittelfristig die Resilienz der Wasserstraße
Rhein zu stärken und Änderungen an der Fahrrinne vorzunehmen, so der
rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister bei phoenix.
Das gesamte Interview finden Sie hier:
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